Bregenz, 28. Mai 1981. Keith Jarrett spielt Klavier. Einen fantastischen Set (Part I + II), der mit einer lieblichen Melodie beginnt und sich wellenförmig weiter entwickelt, von leise zu laut, von langsam zu schnell und wieder zurück. Der Set erinnert etwas an das Kölner Konzert. Von den zwei Zugaben ist eine schnell, voranschreitend und die andere relativ langsam, hymnisch. Keith Jarrett spielt mit Vollkörpereinsatz, greift nicht nur in die Tasten, sondern schlägt auch das Klavier, summt, singt oder stöhnt wiederholt. Negativ ist einzig, dass das Konzert etwas kurz ist (49 Min.), dass in den leisen Passagen störend gehustet wird und dass definitiv zu lange geklatscht wird.