Diese Cellokonzert hörte ich das erste Mal vor 20 Jahren im Radio. Was dachte ich vor dieser Sendung? Nun zum Beispiel, muß jeder Pianist auch noch komponieren. Dann begann das Konzert und ich horchte auf. Diese faszinierende Synthese, nein eigentlich eher ein Zeitsprung zwischen seiner Zeit und der Zeit der Ländler, der Zeit vor und um Schubert. Ein abrupter Kontrast, der die durch Jahrhunderte getrennten Stile wirkungsvoll zur Geltung kommen läßt.
Gulda der Romantiker, Gulda der Rätselhafte. Eines der interessantes Cellokonzertes des 20. Jahrhunderts. Auch das Konzert für Ursula, ein Konzert für Singstimme und Orchester, ist hörenswert.