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Concerto for Group and Orchestra

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Produktinformation

  • Audio CD (28. September 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Edel:Records (Edel)
  • ASIN: B008JC9ZZ2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.655 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)


Produktbeschreibungen

Jon Lord hatte trotz fortgeschrittener Krebskrankheit ein letztes großes Ziel – und dieses hatte er gerade noch erreicht. Concerto For Group And Orchestra ist die erste Studio-Aufnahme des legendären gleichnamigen Konzertes, das Deep Purple 1969 einst mit dem Royal Philharmonic Orchestra (RPO) in der Royal Albert Hall aufnahm.

Das Werk erscheint in zwei Varianten:
als CD (Standard) und als limitierte 2-Disc-Variante (CD und DVD Audio in 5.1-Sound) im Digipak.

Bis kurz vor seinem Tod scharte Lord nicht nur wieder das RPO um sich, sondern auch zahlreiche namhafte Gastmusiker. Unter ihnen Iron Maidens Bruce Dickinson, Deep Purples Steve Morse, „Tausendsassa“ Joe Bonamassa und viele mehr. In den berühmten Abbey Road Studios wurde dieses wertvolle und musikhistorisch hochwertige Stück erstmalig in einem Studio eingespielt. Unter der Leitung von Paul Mann, der auch bei der 1999er Wiederbelebung des bahnbrechenden Meilensteines von 1969 Regie führte, wurde das Concerto abermalig mit viel Liebe und Herzblut aufgelegt. Hiermit hat Jon Lord sein letztes Werk beendet und hinterlässt der Nachwelt sein beeindruckendes musikalisches Vermächtnis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Kraft am 28. September 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich habe das Concerto gleich nach dem Erhalten und Auspacken zweimal hintereinander komplett durchgehört. Ich habe dieses Concerto - als LP, als CD, als DVD, live auf der Bühne - unzählige Male seit 1969 gehört. Jeder Ton, jeder Takt ist mir bekannt; ich könnte das Werk mitdirigieren.
DIESE Studio-Fassung hat meine hohen Erwartungen bei weitem übertroffen!
Es ist das Vermächtnis des Altmeisters. Wenige Tage vor seinem Tod konnte Jon Lord sich die fertig abgemischte Endfassung zuhause anhören. Sie wird ihm sehr gefallen haben!
Ich muss zugeben, dass ich feuchte Augen und einen Kloß im Hals hatte, als ich die ersten Takte dieser neuen Aufnahme hörte. Faszinierend, mit welcher Wucht und Dynamik das Orchester zur Sache geht! Ich finde, dass es eine gute Idee von Jon Lord war, für jedes Movement einen anderen Gitarristen zu nehmen. Es passt perfekt! Außerdem vermisse ich nicht Ian Gillan, sondern freue mich, die Stimmen der wunderschönen Kasia Laska sowie Steve Balsamo und Bruce Dickinson (fast wie ein Opernsänger!) zu hören.
Ergreifend und berührend ist ein Hammond-Orgel-Solo von Jon, das er einspielte, als es ihm leider gesundheitlich schlechter ging. Wieviel Gefühl steckt in diesem Solo! Unbeschreiblich.
Ich bin begeistert und ergriffen und berührt von der letzten Arbeit Jon Lord's. Möge er in Frieden ruhen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Smilodon am 18. Juli 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Der Sachlichkeit halber eins vorweg: Die vorangegangenen Versionen oder Interpretationen dieses Werkes kenne ich nicht. Ich kann also keine Vergleiche zu diesen ziehen. Meine Rezension bezieht sich somit rein auf dieses Album.

Pure Einzigartigkeit im Stil der Kompositionen kann man Jon Lord nicht attestieren, denn sie zitieren deutlich Elemente von Wagner, Bizet und Berlioz. Allerdings verbindet Lord seine sehr schönen Kompositionen eindrucksvoll mit Pop- und Rock Parts, was dieses Werk und Album dann doch wieder sehr einzigartig macht. Schon die ersten Takte dieses Machwerks erinnerten mich spontan an den DEEP PURPLE Song "April" von 1969 (glaub ich), der exakt die gleiche Handschrift zeigt. Hier auf "Concerto" steht freilich die Orchestral Musik im Vordergrund (Eindrucksvoll gespielt vom Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Paul Mann)! Die Gesangs-Parts von Kasia Laska, Steve Balsamo und dem monumentalen Iron Maiden Shouter Bruce Dickinson gestalten sich leider sehr kurz. Wie überhaupt das ganze Album. Wer Wagners "Ring der Nibelungen" einmal ganz durchgehört hat weiß, dass Jon Lords Concerto hier in eine Pause passen würde...
Die Instrumental Einlagen der Gitarren-Götter erzeugen purste Gänsehaut! Die können spielen, keine Frage. Die in einer Rezension angesprochene Stil-Abwesenheit eines gewissen Herren Richie Blackmore kann ich nur bedingt bedauern. Seine Anwesenheit mit Gitarre am Anschlag wäre aber dennoch was sehr besonderes gewesen. Nun, ist leider nicht.

Oftmals kritisiert: Der Klang. Meine Ohren sagen, dass hier klangtechnisch meistens alles stimmt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Phoenix am 3. August 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Bevor ich zum eigentlichen Werk komme: Die hier enthaltene Bonus-DVD enthält aus unerklärlichen Gründen nicht die Interviews, die beim Hardcover-Buch mit CD und DVD dabei sind. Da diese Interviews ohnehin bereits vor der Veröffentlichung auf YouTube zu sehen waren, handelt es sich trotzdem nicht um ein "Manko" der vorliegenden Kaufversion. Ohne Inhaltliches vorwegzunehmen: Als langjähriger Fan hat es mich traurig gemacht, Jon Lord in diesem vom Krebs ausgezehrten Zustand zu sehen. Es rührt mich beim Anhören zu wissen, dass er hier zum letzten Mal alles gibt.

Die Orchester-Passagen haben mir zwar nicht gänzlich, aber größtenteils besser gefallen als jene der Uraufführung von 1969. Einige Stellen sind überarbeitet worden und insgesamt hat man den Eindruck, dass der Detailreichtum (vor allem in Bezug auf die Dynamik) größer geworden ist. Das Liverpool Philharmonic Orchestra und auch Dirigent Paul Mann sind absolut die richtige Wahl gewesen. Für die Sänger kann ich Ähnliches behaupten: Steve Balsamo übernimmt die "jugendliche Stimme" von Ian Gillan (bei der Uraufführung war Gillan gerade einmal 24 Jahre alt), begleitet von Kasia Laska, während Bruce Dickinson die rockigere Seite mimt. Das Resultat ist anders und hat etwas mehr Dimension, dennoch gefällt mir persönlich Gillans Stimme von der Uraufführung besser.

Die Hammond-Passagen klingen alle sehr bemüht, jedoch wird Lord von seinem 28-jährigen Alter Ego schlichtweg in den Schatten gestellt. Sein Solo im ersten Satz, das bei der Uraufführung noch so mitreißend gespielt wurde, macht hier auf mich eher einen müden Eindruck.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von BieAetsch am 25. November 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Als Deep Purple- und Hard-Rock-Fan in den 70-ern musste ich natürlich alles von Deep Purple haben! Klassik war seinerzeit zunächst nicht mein Ding, so dass mich "April" mit seinem Kammerorchester-Zwischenspiel erstmal nicht so begeisterte, aber das änderte sich mit der Zeit. Durch "April" entsprechend auf den klassischen Sound vorbereitet, fand ich das "Concerto for Group and Orchestra" von 1969 von Anfang an hervorrangend und habe es mindestens eine Woche lang ununterbrochen geduddelt (obwohl es erstmal nur eine lausige Aufnahme auf Kassette war).
Meine Begeisterung für das "Concerto" hält bis heute an und wird durch die nun vorliegende Studioaufnahme noch gesteigert! Die Orchesterpassagen kommen viel klarer und differenzierter rüber als bei den beiden auf CD erschienenen Live-Aufnahmen von 1969 bzw. 1999 mit Deep Purple. Das Klangerlebnis ist nun viel intensiver!

Die Interpretation dieser Studio-Einspielung weicht durchaus von den Live-Aufnahmen ab - besonders auffällig bei den rockigen Passagen (außer Lord selbst wirkt kein Deep Purple-Musiker mit). Einerseits macht dies einen Teil der Spannung beim Hören der Studioaufnahme aus! Andererseits kann es gewöhnungsbedürftig sein. Letzteres empfand ich zunächst bei den Gesangsparts, welche nun von 3 Sängern dargeboten werden. An einer Stelle habe ich allerdings den Eindruck, dass der Sänger da überfordert war - dies ist m. E. aber auch die einzige Schwachstelle dieser Aufnahme.
An der Gitarre wird in jedem Satz ein anderer Gitarrist eingesetzt, welcher laut Begleitheft dem jeweiligen Charakter des Satzes entspricht.
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