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Concerto for Group and Orchestra - Live Concert at the Royal Albert Hall
 
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Concerto for Group and Orchestra - Live Concert at the Royal Albert Hall

Deep Purple Audio CD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (27. September 1990)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Harvest (EMI)
  • ASIN: B000006Y3O
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  DVD-Audio  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.044 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Wring That Neck
2. Child In Time
3. First Movement: Moderato-Allegro
4. Second Movement: Andante
5. Third Movement: Vivace-Presto

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bei der vorigen Platte mit dem apokalyptischen Schwarzweiß-Cover von Hieronymus Bosch, schlicht "Deep Purple" betitelt, hatte sich Ende 1969 dies gewagte Projekt schon angekündigt. Bands wie Emerson, Lake & Palmer oder Yes flirteten mit Klassik.

Deep Purple aber trieben die Idee konsequent weiter und füllten die zweite LP-Seite zum guten Teil mit ihrem ersten symphonischen Versuch "April". Beim Anfang 1970 veröffentlichten Folgealbum schwang wiederum der klassizistisch ausgebildete Keyboarder Jon Lord das Zepter: Das von Lord komponierte "Concerto For Group And Orchestra", mit Anleihen bei Filmmusiken wie modernen Klassikern à la Rachmaninoff, wurde nicht nur in der altehrwürdigen Londoner Royal Albert Hall aufgezeichnet, Deep Purple engagierten zudem einen der renommiertesten klassischen Klangkörper der Welt: Das Royal Philharmonic Orchestra unter Dirigent Malcolm Arnold. Der meist fliegende, manchmal abrupte Wechsel zwischen verspielter bis üppig schwellender Orchestration und vehement rockender Band hat seine Reize, zumal insbesondere Ritchie Blackmore mit inspiriertem Saitenspiel brilliert; nahezu perfekt gelingt die Symbiose im dramatisch inszenierten "Third Movement". "Concerto ..." ist auch noch aus heutiger Sicht ein spannender Seitensprung, den auf der CD zwei Rock-Stücke des damaligen Live-Repertoires aufwerten: "Wring That Neck" und "Child In Time". Fans der Purple-Rocker, die den Ausflug mit gemischten Gefühlen sahen, wurden prompt und voll entschädigt, als Blackmore das Sagen hatte mit dem Klassiker "Deep Purple In Rock".--Claus Böhm


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD-Audio
Zum Konzert selbst gibt es nicht all zu viel zu sagen. Es ist auch im Lager der Purple-Fans nicht unumstritten - man mag es oder man mag es nicht. Wer sich die Musik allerdings einmal erschlossen hat, wird begeistert sein. Auf der DVD-A finden sich folgende 10 Stücke:
Titel 1 - 3, Malcolm Arnold's 6th Symphony Op. 95; Energico (9:17)/ Lento (8:51)/ Con Fuoco (6:58)
Titel 4 - 6, Deep Purple; Hush (4:45)/ Wring That Neck (13:24)/ Child in Time (12:01)
Titel 7 -10, Deep Purple + Royal Philharmonic Orchestra;
Concert for Group & Orchestra; Moderato-Allegro (19:27)/ Andante (19:10)/ Vivace-Presto (13:08)/ Vivace-Presto (Part) (5:53)
Insgesamt ergibt das eine Spielzeit von 113 Minuten.
Zur Technik: Leider liegt die Aufnahme nur im Format 48 kHz/ 24 bit vor. In Anbetracht des Alters von über 30 Jahren bringt dies zwar eine deutliche Klangverbesserung gegenüber der Standard-CD erreicht aber nicht die Dynamik eines 96 kHz oder gar 192 kHz-Samplings. Vielleicht hätte dies ja auch die Kapazität der DVD überschritten. Als großes Manko könnte man bezeichnen, dass es neben den DVD-Audio-Formaten 2.0 und 5.1 keinen DVD-Video-kompatiblen Track gibt. D.h., dass eine Wiedergabe, wie bei anderen DVD-A üblich, auf einem reinen DVD-Videoplayer nicht möglich ist (Ausnahme: Das kurze Konzertvideo). Besitzer eines DVD-Audio-Players dürfte dies aber eher weniger stören.
Insgesamt kann man das vorliegende Werk als gelungen bezeichnen und angesichts des immer noch recht dürftigen Angebotes an DVD-A sieht man auch schon mal über die 48 kHz hinweg.

Herzlich
Jens

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Gegen diese Symbiose aus harter Rockmusik und Klassik verblasst jeder mir bekannte andere Versuch (z.B. Metallica, Scorpions) jene zwei "Stile" zu koppeln. Jon Lord hatte es ja auf "Deep Purple", dem Vorgängeralbum, mit "April" schon angedeutet, wozu er songschreibertechnisch und die anderen Jungs spielerisch (auch wenn's zwischendurch zwei Wechsel gegeben hatte) fähig ist. Die Platte wird mit einer schönen (natürlich Live-) Version von "Wring That Neck" eingeleitet. Die folgende "Child In Time"-Version ist an der einen oder anderen Stelle etwas unpräzise gespielt, entwickelt allerdings eine Dynamik, Wucht und vor allem auch Lautstärke, welche die Unsicherheiten mehr als ausgleichen. Blackmore's Solo könnte allerdings etwas kürzer sein.

Ja, und dann das Hauptwerk; Zunächst baut sich ein Thema auf, wobei in diesen ersten sieben ausschließlich klassischen Minuten alles geboten wird: ruhige, weiche Klänge, Dramatik, Ausgelassenheit, Trauer und Melancholie, verbunden durch geniale Übergänge bis hin zu abrupten Stimmungswechseln. Und dann setzt in fulminanter Art und Weise die Band ein und Richies Solo (wieder etwas lang geraten) wird durch einen fantastischen Basslauf eingeleitet. Anschließend wechseln sich Band und Orchester ab, ehe diese wieder die Überhand gewinnen. Und so geht's gleich einem Ringen um die endgültige Vorherrschaft im Universum weiter; hier schalten sich die Klassiker wieder ein und zwingen die Band in die Knie, woraufhin unmittelbar danach das Orchester von der Band wieder Lehrstunden in Sachen Härte und Lautstärke bekommt. Sowohl Paice als auch Lord spielen gute Improvisationen und Gillan's Gesang besticht durch eine Brillanz und Hingabe, die er selten danach wieder erreichte. Und obwohl einige damalige Musiker des Royal Philharmonic Orchestra angeblich nicht sehr begeistert von diesem Experiment waren, hören auch die sich für mein wenig Klassik-geschultes Ohr sehr gut und sauber an.

Ich gehe soweit, dass diese Platte in jedes gut sortierte CD-Regal gehört!

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Child in time TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Im September 1969 wurde das "Concerto For Group And Orchestra" in der alterwürdigen Royal Albert Hall in London aufgenommen. Die Mitwirkenden waren Deep Purple (Jon Lord: Keyboards; Ritchie Blackmore: Guitar; Ian Gillan: Vocals; Roger Glover: Bass; Ian Paice: Drums) und das Royal Philharmonic Orchestra, conducted by Malcolm Arnold. Alle Kompositionen stammen von Jon Lord, die Texte von Ian Gillan. Für Gillan und Glover ist es das erste Album mit Deep Purple. Im Dezember `69 bzw. Januar `70 erschien dann das Album.

Deep Purple (und hier besonders Jon Lord) gingen hier einen vollkommen neuen Weg. Rock Musik wird wird mit einem ganzen Orchester dargeboten. Das hatte es damals in dieser Form noch nicht gegeben. Meistens hört sich das Ergebnis auch sehr gelungen an (wenn man miteinander spielt), manchmal will es aber nicht so ganz zünden. Z.B. beim "First movement" kommt aus dem heiteren Himmel ein zwar sehr gutes Solo von Ritchie Blackmore, es nimmt aber total den Fluß, den das Orchester und Gruppe gerade hatten. Das "Second movement" ist ein ruhiges Stück zum träumen. Hier kann Ian Gillan mit gefühvollem Gesang punkten und Jon Lord glänzt an der Orgel. Beim "Third movement" wird nochmal richtig Gas gegeben (besonders das Orchester) mit Drumsolo von Ian Paice (was war der da schon gut). Dazu kommen dann die reinen Gruppenstücke wie `Wring that neck` und eine ganz frühe Version von `Child in time`. Leider fehlt auf dieser Version der erste Gruppenhit `Hush`.

Das "Concerto For Group And Orchestra" kann man insgesamt als gelungen bezeichnen. Viele Gruppen haben es dann auch Deep Purple nachgetan. Da man manchmal nicht miteinander spielt und auch eine gewisse Feinabstimmung fehlt, kann ich mich zu der Höchstnote nicht durchringen, aber 4 gute Sterne sind allemal zu vertreten für dieses sehr innovative Werk von Jon Lord. Die Gruppe konnte ihren Bekanntheitsgard in Europa deutlich steigern, da sie bis dahin eher in den U.S.A erfolgreich war.
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