Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Sarve Shaam (Traditional Prayer) | |||
| 2. Your Eyes (Sitar Solo) | |||
| 3. The Inner Light | |||
| 4. Arpan | |||
| Disk: 2 | |||
| 1. I Want To Tell You | |||
| 2. If I Needed Someone | |||
| 3. Old Brown Shoe | |||
| 4. Give Me Love (Give Me Peace On Earth) | |||
| 5. Beware Of Darkness | |||
| 6. Here Comes The Sun | |||
| 7. That's The Way It Goes | |||
| 8. Taxman | |||
| 9. I Need You | |||
| 10. Handle With Care | |||
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Ravi Shankar sagt, was viele im Saal denken, "Ich fühle ganz stark, dass George heute Abend hier ist." Und es ist den Musikern, wie beispielsweise Anouska Shankar, Eric Clapton, Paul McCartney, Joe Brown, Tom Petty, Sam Brown aber auch den Produzenten zu verdanken, daß dieses Gefühl sowohl auf der DVD als auch auf der CD voll erhalten bleibt.
Selten klingt ein Live-Mitschnitt so authentisch nach dem zu ehrenden Künstler wie das "Concert for George" - als hätte Harrison selbst zu Mikro und Gitarre gegriffen.
Die Begeisterung über diesen Soundtrack war ja bereits nach der Kinovorführung den Zuschauern förmlich ins Gesicht geschrieben. Mit der Veröffentlichung der beiden Formate dürften eigentlich keine Wünsche mehr offenbleiben.
Starke Momente: Das indische Stück "Arpan" von Ravi Shankar, "I want to tell you", "Beware of Darkness" oder auch "Something". Georges Freund Joe Brown beendet das Konzert mit dem Klassiker "I'll see you in my dreams".
Der Kinofilm nimmt dieses einmalige Konzerteignis zum Anlaß George Harrison und seine Musik angemessen zu würdigen. Der Film verfolgt dabei eine andere Dramaturgie und auch Chronologie als das Konzert. Und als ob Harrison es geahnt hätte, sagte er vor Jahren: "Ich könnte mir gut vorstellen, eines Tages ein solches Konzert zu machen ... Du schnappst Dir Deine beste Freunde, um was los zu machen. Ich meine, wäre das was ganz 'Spezielles', ich hätte da ein paar Leute, die mir etwas bedeuten." Es sind jene "besten Freunde" und musikalischen Weggefährten, die zu Wort kommen. Die Zuschauer erhalten einen kurzen Einblick in die Vorbereitungen - untermalt wird das Ganze mit Songs aus dem Konzert und von den Proben. Besonderes akustisches "Leckerbissen" ist "Isn't it a pity" - gezeigt wird die Anfangssequenz aus den Proben mit Eric Claption - das dann nahtlos in die Konzertversion mit Billy Preston übergeht. Alle Protagonisten sind mit Liebe und ohne Selbsteifer am Werk, das ist sicher zu einem großen Teil "Mr. Slowhand" zu verdanken, dem musikalischen Leiter des Ereignisses.
Die CD ist hier aber nur scheinbar im Hintertreffen - Bis auf Monty Python und Sam Browns Interpretation von "Horse to the Water" (leider!!!) ist das Konzert auf dem Doppelpack zu hören. Und wahrlich - George Harrisons Musik und deren Darbietungen überzeugen auch hier ganz klar. Auf der CD-Edition wird das Maximale geboten, was heutzutage von einem Live-Konzert überhaupt noch "rübergebracht" werden kann. Und sind wir doch 'mal ganz ehrlich - für Musik-Enthusiasten gibt es Gelegenheiten genug, einfach "nur" eine CD einzulegen, um die Musik zu genießen.
Der Sound wurde im übrigen von Jeff Lynne produziert, der ansonsten jeder Produktion allzugerne seinen eigenen Stempel aufdrückt - sich aber als Quasi-Beatles- Nachlaßverwalter (siehe Harrisons "Brainwashed" oder Beatles' "Free as a Bird") halbwegs anständig geschlagen hat.
Viel Spaß beim Hören,
Sven Solterbeck.
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