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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ausgezeichneter Roman der Conan Reihe von Roland Green.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Conan der Gnadenlose (Taschenbuch)
Roland Green hat es wieder einmal geschafft. Der 54. Roman der Conan - Reihe ist sehr gut gelungen und stellt nicht nur eine Bereicherung für das Conan Universum dar, sondern für die gesamte „Sword and Magic" Fantasy.Schade finde ich jedoch, dass es kein Inhaltsverzeichnis gibt, auch fehlte mir eine spezielle Karte für dieses Abendteuer des Cimmeriers, welches die geographischen Gegebenheiten übersichtlich darstellt und die Atmosphäre erhöht. Auch muss ich etwas am Prolog nörgeln, zu unstrukturiert werden hier Personen und geschichtliche Gegebenheiten eingeführt, sprich die Rahmenbedingungen der Handlung hätte man hier etwas besser präsentieren können. So entstehen einige Fragen, auf die man Antworten erwartet. Und wie diese Fragen beantwortet werden. Schon nach ein paar Seiten des ersten Kapitels versteht man den Prolog vollkommen, die Rahmenhandlung fügt sich wunderschön in die Geschichte mit ein, man wird von der Story gefesselt, sie zieht einen in den Bann und entlässt den Leser noch lange nicht mit der letzten Seite des Buches. Während in den so manchen vergangenen Teilen der Conan Serie die Handlung von den Autoren unnötigerweise in die Länge gezogen wurde und dadurch sehr berechenbar war, was sich nicht sehr angenehm auf die Spannung und Atmosphäre auswirkte, so schrieb Green mit „Conan der Gnadenlose" endlich wieder einen Roman, ganz nach dem Vorbild Robert E. Howards. Die Story ist abwechslungsreich, spannend, sehr gut strukturiert und man wird immer wieder aufs Neue überrascht, da die Handlung nicht so verläuft, wie man es vermutet oder von vorherigen Romanen der Serie gewohnt ist. Auch knüpft Green an frühere Abendteuer des Cimmeriers an, was für Fans der Conan Serie nur noch die Atmosphäre des Buches erhöht. Jedoch werden diese Anspielungen für Einsteiger und Nichtkenner des vergangenen Abenteuers keine Nachteile im Verständnis der Story mit sich bringen, ganz im Gegenteil, man will nur mehrere Conan Romane lesen. Alles was der „Sword and Magic" Fan an seinem Genre liebt, findet er in diesem Buch. Eine schnelle, spannende und abwechslungsreiche Story auf knapp 300 Seiten mit seltsamer Magie und deren dunklen Geheimnissen, Königreiche, die vom Untergang bedroht werden, prächtige Helden an der Spitze von mächtigen Heeren, unglaublich wunderschönen Frauen und nicht zu vergessen, einen blauäugigen Riesen mit dunkler Mähne aus dem kaltem Cimmerien. Somit wird der Roman nicht nur für alte und neue Conan Fans interessant, sondern für alle Fantasy Fans und die, die es noch werden wollen. Trotz alledem habe ich nur vier Punkte vergeben, da die volle Punktzahl nur den Büchern des Schöpfers der Conan Reihe und dem Begründer der „Sword and Magic" Fantasy vorbehalten ist, nämlich Robert E. Howard. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Conan beschützt eine Söldnerin gegen einen bösen Grafen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Conan der Gnadenlose (Taschenbuch)
Conan ist eigentlich nur auf dem Weg nach Nemedien (dem Gebiet des heutigen Deutschland) und durchquert dabei gebirgiges Grenzland, als er auf eine Karawane stößt welche gerade überfallen wird. Zunächst ist er durchaus geneigt den Räubern zu helfen (schließlich könnte er ein wenig Startkapital in Nemedien gut gebrauchen), aber nachdem er in der Karawane eine alte Freundin vorfindet wechselt er doch schnell die Seiten. Die Kriegerin Raihna hatte früher eine Affaire mit ihm und ist durchaus bereit, sich wieder mit ihm zu vereinigen. Da sie gerade im Dienste des Grenzlandkönigs Eloika steht fühlt sich Conan bei seiner Ehre gebunden, diesem Fürsten beizustehen. Schon bald findet sich unser Held im Kampf gegen Graf Syzambry, welcher sich mit den bösartigen Zauberern eines Bergstammes verbündet hat, um den König zu vernichten. Als des Königs Tochter entführt wird, scheint Conans Seite zu unterliegen...Starke Männer mit Schwertern, schöne Frauen mit Hormonüberschuss und gemeine Zauberer mit seltsamen Begierden begleitet Conan auch im Band 54 seiner unverwüstlichen Saga. Die Begierden Conans sind jedenfalls leicht verständlich: Conan findet kampfkräftige Freunde und Feinde, beschläft jede hübsche Frau der Geschichte zu deren vollster Zufriedenheit und bildet nebenher noch aus unfähigen Rekruten eine schlagkräftige Truppe aus, mit der er in der Schlacht bestehen kann. Also gibt es hier wieder alle Zutaten, die schon in den Bänden 1 bis 53 vorhanden waren und den Erfolg der Serie ausmachten. Nichts davon ist besonders tiefschürfend, aber es handelt sich sicherlich um angenehme Unterhaltung, welche einem den verregneten Sonntagnachmittag verkürzen kann. Negativ ist das Titelbild anzumerken: es zeigt zwei Wikingerschiffe, was bei einer im Gebirge spielenden Story leider so wenig Sinn macht wie.... beispielsweise Schiffe im Hochgebirge (was Sinnloseres ist mir auf die Schnelle leider nicht eingefallen, das möge man mir nachsehen...) Und auch der Klappentext nervt ein wenig. Ich zitiere: „Ein neues Abenteuer des legendären Helden mit dem Wiedererkennungswert eines Tarzan, Donald Duck oder Sherlock Holmes!" DONALD DUCK und Conan in einem Atemzug zu erwähnen bedarf schon einer gewissen Phantasie oder zumindest Hybris. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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