Kurzbeschreibung
Das Buch ist für die Leute geschrieben, die ihren Computer regelmäßig benutzen und deshalb etwas mehr über dessen Hardware wissen wollen. Es soll Ihnen helfen,
• mit dem PC sachkundiger umzugehen, • Warnzeichen für Gefahren zu erkennen, • technische Daten des eigenen Computers ermitteln zu können, • Angebote und Anzeigen bewerten zu können und Fallen zu umgehen, • Computerspezialisten und Verkäufern die richtigen Fragen stellen zu können, • bei Neukauf oder Aufrüstung eines Computers mehr Leistung für Ihr Geld zu erhalten • und sich sicher zu fühlen, wenn jemand mit Ihnen über Computer reden will.
Falls Sie sich entschließen sollten, an Ihrem PC einige Komponenten auszuwechseln, finden Sie hier das Grundwissen dazu. Sie brauchen Ihren PC nicht unbedingt in eine Werkstatt zu schleppen, um einen Brenner einzubauen oder den Arbeitsspeicher aufzurüsten. Mehr Wissen über PC-Hardware kann Ihnen Fehlkäufe und teure Reparaturen ersparen.
• mit dem PC sachkundiger umzugehen, • Warnzeichen für Gefahren zu erkennen, • technische Daten des eigenen Computers ermitteln zu können, • Angebote und Anzeigen bewerten zu können und Fallen zu umgehen, • Computerspezialisten und Verkäufern die richtigen Fragen stellen zu können, • bei Neukauf oder Aufrüstung eines Computers mehr Leistung für Ihr Geld zu erhalten • und sich sicher zu fühlen, wenn jemand mit Ihnen über Computer reden will.
Falls Sie sich entschließen sollten, an Ihrem PC einige Komponenten auszuwechseln, finden Sie hier das Grundwissen dazu. Sie brauchen Ihren PC nicht unbedingt in eine Werkstatt zu schleppen, um einen Brenner einzubauen oder den Arbeitsspeicher aufzurüsten. Mehr Wissen über PC-Hardware kann Ihnen Fehlkäufe und teure Reparaturen ersparen.
Über den Autor
Der Autor hat ein Studium als Konstrukteur für EDV-Anlagen abgeschlossen und zwei Jahrzehnte lang an der Entwicklung von Großrechnern und kleinen Spezialcomputern mitgearbeitet. Außerdem sind Erfahrungen als Dozent und im PC-Service in dieses Buch eingeflossen.
Das Buch ist mit identischem Inhalt und gleichem Preis unter ISBN 978-3-9814657-0-9 als Ringbuch erhältlich.
Bestellungen, Anfragen und Verbesserungsvorschläge an verlag@eifert.net
Das Buch ist mit identischem Inhalt und gleichem Preis unter ISBN 978-3-9814657-0-9 als Ringbuch erhältlich.
Bestellungen, Anfragen und Verbesserungsvorschläge an verlag@eifert.net
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die Grundlagen für die heutigen PC wurden schon vor sehr langer Zeit gelegt. Die ersten Computer wurden in den vierziger Jahren gebaut. 1981 brachte IBM den „Personal Computer“ auf den Markt, und dessen grundlegender Bauplan steckt auch heute noch in jedem PC. Die Reklame und die Fachzeitschriften vermitteln uns den Eindruck, es würden ständig revolutionäre Innovationen eingeführt.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass beim PC „Neu“ oftmals bedeutet
• „Voreilig auf den Markt geworfen und noch nicht in der Praxis bewährt.“
• „Die Nachbesserungen werden im Internet veröffentlicht, der Kunde wird sie dort schon finden.“
• „Wenn 80% der Käufer zufrieden sind, reicht es aus.“ Oder genauer: „Gekauft ist gekauft. Wir haben das Geld des Kunden, und für das Abschmettern der Reklamationen ist die Serviceabteilung zuständig.“ Außerdem ist die Gewinnspanne bei Reparaturen und Ersatzteilen viel höher, vor allem bei Notebooks.
Aber wo sind denn die wirklichen Innovationen zu finden?
1. 1948 wurde der Transistor erfunden. Die Schaltungen und Verfahren, nach denen CPU, RAM, ROM, Disketten und Festplatten arbeiten, galten in den 60er Jahren bereits als „bewährte Technologien“. 1960 wurde der Tintenstrahldrucker erfunden und 1971 der Laserdrucker. Die 1969 erfundene Diskette wurde 1956 zur Festplatte weiterentwickelt. Seitdem ist alles kleiner, schneller und komfortabler geworden, aber nicht prinzipiell anders.
2. 1974 entwickelte Intel den 8-Bit-Prozessor i8080. Der 1978 entwickelte 16-Bit-Prozessor i8086 wurde „kompatibel“ konstruiert, so dass die Programme des Vorgängers nach einer automatischen Umkodierung auf dem i8086 lauffähig waren. Intel hat sich 1978 gegenüber IBM verpflichtet, jeden neuen Prozessor „abwärtskompatibel“ zu entwickeln – und hält sich auch daran, ebenso wie AMD und andere Prozessorhersteller. „Abwärtskompatibel“ bedeutet, dass alte Programme auf nachfolgenden Prozessoren laufen, selbst 30 Jahre alte Programme!
3. Im Jahr 1964 wurde die Maus erfunden, um die Arbeit mit Computern bedienerfreundlicher zu gestalten. 1973 wurde für den „Xerox Alto“ eine „grafische Bedienoberfläche“ entwickelt (engl. Graphical User Interface, abgekürzt GUI). Mit dem „Amiga“ erreichte sie 1985 den Massenmarkt. 1990 hatte Microsoft erste Erfolge mit einem grafischen Zusatz für DOS, der den Namen „Windows“ erhielt. Seitdem kann jeder wählen, ob er kryptische Befehle eintippen will oder den Computer lieber mit der Maus bedient.
4. In den letzten Jahren erreichte die Parallelverarbeitung den Massenmarkt. Seit 2002 gibt es ein „Hyper-Threading“ genanntes Verfahren: Wenn bei der Abarbeitung eines Programmteils eine Wartezeit eintritt (z. B. weil die Daten aus dem Arbeitsspeicher noch nicht eingetroffen sind), wird zu einem anderen Programmteil gewechselt. 2006 wurden die ersten „Dual Core“ CPUs verkauft, die zwei Rechenwerke in der CPU enthalten. Neu ist das allerdings nicht. Bereits der britische „Colossus“, der 1943 zur Entschlüsselung von Geheimcodes eingesetzt wurde, war ein Parallelrechner. Heutige Supercomputer verteilen ihre Arbeit auf tausende Prozessoren.
Hard- und Software wurden Jahr für Jahr in kleinen Schritten verbessert: höhere Taktfrequenzen, höhere Packungsdichten auf dem Chip und auf der Festplattenoberfläche, höhere Drehzahlen, mehr Farben usw. Durch Weiterentwicklung und Massenfertigung sind die Preise gesunken. Aber gibt es etwas grundsätzlich Neues? Nur selten.
• Das bedeutet, dass ein solides Grundlagenwissen kaum veraltet. Es ist interessant, hilfreich und gewiss keine Zeitvergeudung, sich mit den Grundlagen zu beschäftigen.
• Grundlagenwissen ist unumgänglich, um in „neuen“ Entwicklungen hinter den Werbeversprechen und Testberichten das Wesentliche zu erkennen und zu bewerten.
• Grundlagenwissen ist notwendig, um den Verkäufer das Richtige fragen zu können, statt auf ihn hereinzufallen.
• Grundlagenwissen hilft oft gerade dann weiter, wenn die Hard- oder Software „spinnt“ und einem allmählich die Ideen ausgehen, was man noch versuchen könnte.
Den meisten Leuten, die sich für Computer interessieren, fehlen diese Grundlagen vollkommen. In der Schule wird solches Wissen bisher nicht vermittelt. In Fachzeitschriften wird Grundlagenwissen leider nur selten und unsystematisch geboten. Die Redakteure und Autoren sind Computerfreaks und schreiben für andere Computerfreaks in deren Sprache.
Wer mehr über seinen Computer weiß, wird weniger Probleme haben und weniger (teure und nervenaufreibende) Fehler begehen. Vielen Computerbenutzern, die sich eigentlich überhaupt nicht für Technik interessieren, ist das bereits mehr oder weniger klar. Dieses Buch soll Ihnen Grundlagenwissen vermitteln, das Ihnen bei realen praktischen Problemen hilft oder diese Probleme zu vermeiden hilft. Regeln und Empfehlungen sollen begründet werden. Am wichtigsten aber ist:
• Jeder kann dieses Buch verstehen, auch wenn er/sie sich eigentlich für Technik überhaupt nicht interessiert. Natürlich werden Fachwörter verwendet, aber sie werden alle erklärt.
• Auch wer an seinem PC basteln will, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Fehler im Umgang mit den Bauteilen eines PCs können kostspielige Folgen haben.
• Selbst erfahrenere Computerbenutzer werden einige interessante Gedanken finden können.
Und nun viel Spaß beim Lesen!
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass beim PC „Neu“ oftmals bedeutet
• „Voreilig auf den Markt geworfen und noch nicht in der Praxis bewährt.“
• „Die Nachbesserungen werden im Internet veröffentlicht, der Kunde wird sie dort schon finden.“
• „Wenn 80% der Käufer zufrieden sind, reicht es aus.“ Oder genauer: „Gekauft ist gekauft. Wir haben das Geld des Kunden, und für das Abschmettern der Reklamationen ist die Serviceabteilung zuständig.“ Außerdem ist die Gewinnspanne bei Reparaturen und Ersatzteilen viel höher, vor allem bei Notebooks.
Aber wo sind denn die wirklichen Innovationen zu finden?
1. 1948 wurde der Transistor erfunden. Die Schaltungen und Verfahren, nach denen CPU, RAM, ROM, Disketten und Festplatten arbeiten, galten in den 60er Jahren bereits als „bewährte Technologien“. 1960 wurde der Tintenstrahldrucker erfunden und 1971 der Laserdrucker. Die 1969 erfundene Diskette wurde 1956 zur Festplatte weiterentwickelt. Seitdem ist alles kleiner, schneller und komfortabler geworden, aber nicht prinzipiell anders.
2. 1974 entwickelte Intel den 8-Bit-Prozessor i8080. Der 1978 entwickelte 16-Bit-Prozessor i8086 wurde „kompatibel“ konstruiert, so dass die Programme des Vorgängers nach einer automatischen Umkodierung auf dem i8086 lauffähig waren. Intel hat sich 1978 gegenüber IBM verpflichtet, jeden neuen Prozessor „abwärtskompatibel“ zu entwickeln – und hält sich auch daran, ebenso wie AMD und andere Prozessorhersteller. „Abwärtskompatibel“ bedeutet, dass alte Programme auf nachfolgenden Prozessoren laufen, selbst 30 Jahre alte Programme!
3. Im Jahr 1964 wurde die Maus erfunden, um die Arbeit mit Computern bedienerfreundlicher zu gestalten. 1973 wurde für den „Xerox Alto“ eine „grafische Bedienoberfläche“ entwickelt (engl. Graphical User Interface, abgekürzt GUI). Mit dem „Amiga“ erreichte sie 1985 den Massenmarkt. 1990 hatte Microsoft erste Erfolge mit einem grafischen Zusatz für DOS, der den Namen „Windows“ erhielt. Seitdem kann jeder wählen, ob er kryptische Befehle eintippen will oder den Computer lieber mit der Maus bedient.
4. In den letzten Jahren erreichte die Parallelverarbeitung den Massenmarkt. Seit 2002 gibt es ein „Hyper-Threading“ genanntes Verfahren: Wenn bei der Abarbeitung eines Programmteils eine Wartezeit eintritt (z. B. weil die Daten aus dem Arbeitsspeicher noch nicht eingetroffen sind), wird zu einem anderen Programmteil gewechselt. 2006 wurden die ersten „Dual Core“ CPUs verkauft, die zwei Rechenwerke in der CPU enthalten. Neu ist das allerdings nicht. Bereits der britische „Colossus“, der 1943 zur Entschlüsselung von Geheimcodes eingesetzt wurde, war ein Parallelrechner. Heutige Supercomputer verteilen ihre Arbeit auf tausende Prozessoren.
Hard- und Software wurden Jahr für Jahr in kleinen Schritten verbessert: höhere Taktfrequenzen, höhere Packungsdichten auf dem Chip und auf der Festplattenoberfläche, höhere Drehzahlen, mehr Farben usw. Durch Weiterentwicklung und Massenfertigung sind die Preise gesunken. Aber gibt es etwas grundsätzlich Neues? Nur selten.
• Das bedeutet, dass ein solides Grundlagenwissen kaum veraltet. Es ist interessant, hilfreich und gewiss keine Zeitvergeudung, sich mit den Grundlagen zu beschäftigen.
• Grundlagenwissen ist unumgänglich, um in „neuen“ Entwicklungen hinter den Werbeversprechen und Testberichten das Wesentliche zu erkennen und zu bewerten.
• Grundlagenwissen ist notwendig, um den Verkäufer das Richtige fragen zu können, statt auf ihn hereinzufallen.
• Grundlagenwissen hilft oft gerade dann weiter, wenn die Hard- oder Software „spinnt“ und einem allmählich die Ideen ausgehen, was man noch versuchen könnte.
Den meisten Leuten, die sich für Computer interessieren, fehlen diese Grundlagen vollkommen. In der Schule wird solches Wissen bisher nicht vermittelt. In Fachzeitschriften wird Grundlagenwissen leider nur selten und unsystematisch geboten. Die Redakteure und Autoren sind Computerfreaks und schreiben für andere Computerfreaks in deren Sprache.
Wer mehr über seinen Computer weiß, wird weniger Probleme haben und weniger (teure und nervenaufreibende) Fehler begehen. Vielen Computerbenutzern, die sich eigentlich überhaupt nicht für Technik interessieren, ist das bereits mehr oder weniger klar. Dieses Buch soll Ihnen Grundlagenwissen vermitteln, das Ihnen bei realen praktischen Problemen hilft oder diese Probleme zu vermeiden hilft. Regeln und Empfehlungen sollen begründet werden. Am wichtigsten aber ist:
• Jeder kann dieses Buch verstehen, auch wenn er/sie sich eigentlich für Technik überhaupt nicht interessiert. Natürlich werden Fachwörter verwendet, aber sie werden alle erklärt.
• Auch wer an seinem PC basteln will, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Fehler im Umgang mit den Bauteilen eines PCs können kostspielige Folgen haben.
• Selbst erfahrenere Computerbenutzer werden einige interessante Gedanken finden können.
Und nun viel Spaß beim Lesen!