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Computer History
 
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Computer History [Gebundene Ausgabe]

Christian Wurster
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Universalgenie Leibniz verabscheute schnöde Rechenarbeit und träumte von einer "lebendigen Rechenbanck". Konrad Zuse war die sich ständig wiederholenden Zahlenspielchen bei seiner Arbeit als Bauingenieur leid. Schon die alten Ägypter bekamen ihre Zahlenkolonnen mit Hilfe kleiner Steinchen (lat.: calculus) rasend schnell in den Griff. Augenscheinlich kam das Ding, vor dem wir heute alle sitzen, nur deshalb zu Stande, weil niemand kopfrechnen wollte.

Basismodell aller modernen Computer war die 1834 konstruierte "Analytische Maschine" des englischen Tüftlers Charles Babbage. Basierend auf dem Lochkartenprinzip verfügte diese bereits über alle wesentlichen Elemente heutiger Rechner. Dem Erfindungsgeist dieses Düsentriebs der Feinmechanik ist es zu danken, dass wir heute die Titanic digital wieder autauchen lassen oder sexuelle Gelüste im stillen Kämmerlein virtuell ausleben können.

Christian Wursters illustrierte Geschichte des Computers, ein Fest für Freaks, ohne zu sehr ins Fachchinesisch abzugleiten -– aber auch eines fürs Auge. In einer liebenswert chaotischen Collage aus quietschbunten Werbefotos und 50er-Jahre SciFi-Ästhetik begegnen wir haushohen Ungetümen aus den 40er-Jahren wie dem legendären Harvard Mark I oder Zuses Gegenstück, dem Z1. Monstren, deren Rechenergebnisse erst nach kompliziertesten Kabelsteckereien am Blinken kleiner Glühbirnchen abgelesen werden konnten. Arbeitsstätten glichen damals eher dem Kabinett eines Dr. Caligari und sorgen heute für unfreiwillige Komik.

Längst vergessene Modelle und Firmengeschichten ziehen vorbei. Atari, 1972 schlagartig berühmt geworden durch das Videospiel Pong, ein simples elektronisches Tennis, ist heute nur noch eine wehmütige Erinnerung. Steven Wozniak präsentiert 1976 einen schlichten Rechner, dessen Hauptplatine in einem kruden Holzgehäuse untergebracht ist. So nahm die Geschichte von Apple ihren Lauf. Einigen wird es Tränen in die Augen treiben beim Wiedersehen mit ihrem ersten Commodore, andere werden den ersten Portable bestaunen, einen Osborne-1, der die erstaunliche Leibesfülle von 12 Kilogramm auf die Waage brachte, dafür aber nur einen scheckkartengroßen Bildschirm aufwies. Wursters irrer Trip durchs digitale Zeitalter hat das Zeug zum Kultbuch! --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Ob Rechenmaschine, militärische Wunderwaffe, zur Datenverarbeitung oder nur zum Spielen: der Computer ist das wohl bedeutenste "Werkzeug" unserer nachindustriellen Gesellschaft. Dieses Buch nimmt sich erstmalig der Geschichte des Computers an und betrachtet ihn sowohl hinsichtlich seiner Technik als auch seines Designs. Es zeichnet die rasante Entwicklung von Soft- und Hardware nach und liefert so gleichzeitig ein Bild des kontinuierlichen Wandels der Arbeitswelt und Freizeitbedürfnisse der Menschen. Vom ersten Appel-Rechner aus Holz bis zum multifunktionalen Mobiltelefon: dieser Band ist zugleich wissenschaftliches Nachschlagewerk und visueller Genuss mit außergewöhnlichen Fotos zwischen Mode und Design. Das Buch erscheint im Querformat - einem Laptop nachempfunden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr umfassende Darstellung der EDV-Entwicklung. Besonders schön sind die sehr vielen Bilder, bei denen z. B. auch auf die Militärrechner eingegangen wird. Viele Fotos aus den Rechenzentren seit den 40er Jahren, Werbefotos von Univac & Co. usw.. Wohltuend dabei ist, daß mehr als nur die bekannten Fotos wie HP-Garage und Apple I zu sehen sind. Dazu gute Texte der wesendichen Entwicklungsschritte und Rechnertypen.
Das Buch ist zwar rel. teuer, aber aufgrund der vielen s/w und Farbfotos sehr zu empfehlen. Das Querformat in dem man es lesen/ansehen muß ("Laptop-Style") erinnert etwas an den Playboy ;-).
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
An sich gibßt's bis zur Heimcomputerära nicht viel auszusetzen an dem Buch: Gute Fotos, alte Werbeflyer, nostalgische Geschichten von Usern, ein für überwiegend Fotos enthaltendes Buch praktisches Querformat. Für mich waren neben Altbekanntem auch einige Details zu alten Rechnern und Architekturen enthalten, die das Buch auszeichnen.

Dann kommt aber die völlige verzerrte Heimcomputerzeit der 80er und frühen 90er.
Dass Sir Clive Sinclair ein Querdenker war, rechtfertigt bestimmt den ein oder anderen Blick auf seine Z80-Rechner und den QL. Dass der Autor bei anderen Marken offensichtlich Bilder und Bildbeschreibungen verwechselt, ist ärgerlich (800XL, Atari 400, Atari 800). Den Erscheinungsdaten traue ich ehrlich gesagt auch nicht so recht über den Weg (oder: Auslassungen verzerren hier das Bild weiter und lassen den Eindruck entstehen, dass der C64 weit vor dem Atari 400 erschienen sei). Vielleicht sind das die deutsch/europäischen Jahre, die der Autor hier mit US-Daten mischt?
Eine Marke scheint dem Autor besonders ans Herz gewachsen zu sein, und wird daher über die Massen mit Anekdoten, Details zu Produkten und Raum im Buch bedacht: Apple mit seinen Apple II und Mac-Varianten. Wo hingegen bleiben die Amigas und ST, TT, Falcon? Hier gäbe es ja auch einiges an Skurrilitäten zu berichten! (Aber da passt es ja zum alten Klischee, eine Doppelseite für den Atari-Joystick CX40 zu widmen, und über DTP und Forschungsarbeit mit dieser Marke kein Wort zu verlieren).

Mal sehen, was die Zukunft an Büchern über die Vergangenheit noch so bringt - obwohl sich das recherchierbare Wissen mit der Zeit verliert (wie man sieht!).

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nur bedingt ein Lese-Spass 27. November 2002
Der Autor des Buches vermag lediglich Ausschnitte der Geschichte des Computers darzustellen. Ich haette mir gewuenscht, dass das Buch mindestens doppelt so dick ausgefallen waere, denn dann haette man eine Chance gehabt, alle wuerdigen Vertreter der Computer-Geschichte ausreichend zu erwaehnen. Insbesondere schmerzt, dass der Commodore Amiga nur ganz am Rande auftaucht. Insgesamt kommt der Bereich der Home-Computer viel zu kurz.

Aber peinlich wird es, als der Autor offenbart, dass er von der Programmierung keine Ahnung hat. Er bezeichnet UNIX als Programmiersprache und auch die Beschreibung von JAVA vermittelt dem unbedarften Leser ein voellig verzerrtes und teilweise falsches Bild. Sehr aergerlich!

Insgesamt ein interessantes, aber verbesserungswuerdiges Buch fuer Enthusiasten.

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