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Compass

Jamie Lidell Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (7. Mai 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Warp (rough trade)
  • ASIN: B003AVAJES
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Completely Exposed 3:24EUR 0,84
Anhören  2. Your Sweet Boom 3:13EUR 0,84
Anhören  3. She Needs Me 5:55EUR 0,84
Anhören  4. I Wanna Be Your Telephone 3:29EUR 0,84
Anhören  5. Enough's Enough 2:55EUR 0,84
Anhören  6. The Ring 3:44EUR 0,84
Anhören  7. You Are Waking 3:42EUR 0,84
Anhören  8. I Can Love Again 2:11EUR 0,84
Anhören  9. It's A Kiss 3:47EUR 0,84
Anhören10. Compass 5:33EUR 0,84
Anhören11. Gypsy Blood 2:16EUR 0,84
Anhören12. Coma Chameleon 3:20EUR 0,84
Anhören13. Big Drift 4:45EUR 0,84
Anhören14. You See My Light 2:09EUR 0,84


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Entstanden in L.A. und New York, standen Jamie Lidell prominente Musikerkollegen wie Beck, Feist, Gonzales, Chris Taylor (Grizzly Bear), Pat Sansone (Wilco), Brain LeBarton (Keyboarder von Beck) und James Gadson (legendärer Drummer von Quincy Jones) zur Seite. Die 14 Songs auf Compass verändern sich und mutieren direkt vor den Ohren. Das Album enthält tonnenweise Funk, die Vocals sind stärker als je zuvor, es rockt, es poppt, es wird süss, wütend, hart, soulful und soft, oft innerhalb eines einzigen Songs. Es ist das Endergebnis eines grossen Künstlers, der seine Mitte gefunden hat. Anspieltipps: der erotische Technofunker "I Wanna Be Your Telephone", das Jackson 5 Tribute "Enough's Enough", der Electrofunk-Stomper "The Ring" sowie der Titeltrack, eine epische Morricone-eske Ballade.


Jamie
Jamie

motor.de

Jamie Lidell zeigt mit seinem vierten Studioalbum „Compass“, dass er ein großartiger Künstler ist, der einmal mehr keine Angst vor Experimenten hat. Während Lidell auf seinem letzten Album noch schnörkelloser an die Songs heranging, vereint „Compass“ selbsbewusst und mutig so viele Genres wie nie zuvor. So beginnt die Platte mit „Completely Exposed“ sehr R'n'B-lastig, ebenso wie „She Needs Me“ und „It's A Kiss“, bei denen Lidell geschmeidig ins Mikro säuselt und in eine gewisse Baratmosphäre driftet. Doch diese Songs sind auch die einzigen, die man so explizit kategorisieren kann. Mit „I Wanna Be Your Telephone“ kreiert Lidell ein Stück Funk, was an Princes beste Zeiten erinnert. Sowohl seine Stimme als auch die Musik verändert sich während des Tracks und wird damit so spannend, dass man nicht fassen kann, dass es sich hier um nur einen einzigen Song handelt. Wohingegen „Enough's Enough“ mit einer Motown-typischen Lebensfreude daherkommt, die locker-flockig zum Tanzen und Freuen anregt. Doch auch Gospel und Blues kommen bei dieser Platte nicht zu kurz. Bei „The Ring“ experimentiert Lidell mit verschiedenen Geräuschen auf einen gospeltypischen Takt, verzerrten Trompeten und Piano. Gemischt mit jazzigen Elementen und der zum Höhepunkt einsetzenden Kopfstimme Lidells ist dieser Song einer der energiereichsten. Etwas gewöhnungsbedürftig hingegen sind „You Are Walking“ und „I Can Love Again“, aber nichtsdestotrotz weniger interessant. Die beiden Songs sind voller verschiedener Musikrichtungen: so gehts vom frischen Pop zum gitarrenverzehrten Rock, weiter zum Jazz und Blues bis in die experimentelle Electro-Schiene. Die absoluten Kracher des Albums stellen aber „Your Sweet Boom“ und der albumtragende Track „Compass“ dar. Hier beweist Lidell, dass er zu Recht als herausragender Künstler gilt. Besonders der erstgenannte ist an Experimentierfreudigkeit und Vielfalt nicht zu übertreffen: beginnend mit einer Bluesgitarre, ständig verändernder Stimmfarbe, Drum-Computer und Percussions ist der Track elektronischer, melodischer Funk, bei dem man nur gespannt sein kann, wie Lidell diesen Song live performen wird. „Compass“ hingegen, ebenso experimentell, ist unglaublich facettenreich, was die Struktur des Songs angeht. Beginnt Lidell auf Akustikgitarre mit der Zeile: „Now I Know, You're The Compass That I Need“ auf einer wunderschönen Melodie, die von dem Briten mit einer Marvin Gaye-ähnlichen Stimme vorgetragen wird. Der Song entwickelt sich weiter zu einem Stück Ambient mit undefinierbaren Geräuschen, die zu Percussion-Klängen zusammengesampelt wurden. Das vierte Studioalbum von Jamie Lidell strotzt vor Experimenten. Nahm er sich bei der letzten Platte mit den elektronischen Elementen eher zurück, tobt sich der 36-jährige auf dieser mal wieder richtig aus. Mutig und konsequent verfolgt er seine Qualitäten, Grenzen verschiedener Musikstile zu überschreiten, dass er es eigentlich verdient hätte eine eigene Genrebezeichnung für diesen Sound zu bekommen. Mit „Compass“ wagt Lidell viel, waren doch seine weniger elektronischen Alben kommerziell erfolgreich. Doch der Mut muss belohnt werden, denn Lidell beweist mit diesem Album, dass er ein Ausnahmetalent ist – nicht nur live auf der Bühne.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Dass die talentierten, innovativen und visionären Musiker im - von der Musikindustrie selbst zugrunde gerichteten - Business keinen, oder zu wenig Erfolg haben, liegt vor allem an der Tatsache, dass die Manager der Majors angesichts der zurückgehenden Verkausfzahlen von Tonträgern jetzt noch viel weniger Mut zum Risiko haben, als noch in den 15 Jahren bevor die ersten Musiktauschbörsen im Internet viele Konsumenten erreichten. So ist es kein Wunder, dass acts wie Jamie Lidell zwar Kritikerlieblinge sind, aber keine nennenswerten kommerziellen Erfolge verbuchen können, da Sie gar nicht die Chance bekommen ihre Platten großartig vermarkten zu können, weil Sie eben nur bei kleinen Labels veröffentlichen können.

So ist auch Lidells neues Album ein weiterer Beweis dafür, dass künstlerische Entwicklung und anspruchsvolle Produktionen mehr oder weniger im stillen Kämmerlein stattfinden, nahezu unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit.

Nach dem gescheiterten Versuch 2008 mit Ohrwürmwern wie ,Another Day' den kommerziellen Durchbruch zu schaffen (wobei ,Jim' aber trotzdem eine sehr sehr gut Scheibe war), besinnt sich Lidell auf ,Compass' wieder auf den Anspruch den er mit 'Multiply' für sich selbst definierte - eine, moderne Weiterentwicklung von Soul, R&B und Funk mit Songwriteranspruch im kantigen elektronischen Gewand.

Natürlich hört man hier auf allen Ecken und Enden den großen Einfluss den Prince auf Lidell hat heraus, aber das liegt in der Natur der Sache, war doch der Mann aus Minneapolis der letzte, der im Bereich der Soulmusik nennenswerte Neuerungen eingeführt hat. Lidell geht aber weiter, denn er abstrahiert Prince's Ansätze und erweitert Sie um andere Einflüsse. Dass er auch ein guter songwriter ist, verleiht dieser Platte dann auch die nötige Zugänglichkeit rund um die größtenteils sperrigen Arrangements.

Solche kitschfreien, und emotionalen Balladen wie ,It's A Kiss' oder ,She Needs Me' hat man von seinem Vorbild schon lange nicht mehr in dieser Qualität zu hören bekommen und wenn Lidell dann mit potentiellen Hit ,Enough's Enough' den Leuten bei Motown zeigt wie sich ihr 60ies Soul heute anhören müsste um zeitgemäß und frisch zu klingen, dann ist das nicht nur souverän, sondern auch wirklich völlig neu.

Natürlich kommt auch der Funk hier nie zu kurz, nur klingt der hier oft so, als ob James Brown oder George Clinton mit dem Instrumentarium von Kraftwerk oder anderen Synthiepionieren zum Tanz auffordern wollen, was dann auch wiederum neu und trotzdem irgendwie vertraut klingt.

Unterstützung erhält Lidell hierbei von Leslie Feist, Chilly Gonzales und Beck Hansen - also eh wieder mal den üblichen Verdächtigen - aber dort wo sich Gonzales wegen seiner zweifellos vorhanden Geinialität oft selbst im Weg steht, Feist zu mariniert und schwelgerisch ist und Beck sich zu sehr in der Suche nach dem perfekten Arrangements verliert, bringt Lidell all das auf den Punkt.

Das ist erotischer, bewegender, mitreissender und oft auch sehr tanzbarer Electro-Soul mit viel Funk gewürzt, der bei jedem Anhören immer mehr wächst und penetriert.

,Compass' heisst die Platte, und die zeigt allen anderen auch den Weg den Sie gehen sollten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absoluter Hammer! 16. Juni 2010
Format:Audio CD
Wer Jamie Lidell schon etwas länger kennt d.h. vor der zeit von Jim & Multiply,und ihn damals schon gerne gehört hat als er noch mit Christian Vogel zusammen unter dem Namen Supercolider Musik gemacht hat, der wird dieses Album als absolute Erfüllung betrachten und es mit mehr als nur Genuss hören!! Es ist schon wahr das man für diesen Jamie Sound einen gewissen hang zum, ich nenn's mal: Elektronisch-Schrägen Donnergewitter haben muss!Compass (Ltd.ed.) Aber wer das hat, der wird auf dieses Teil mehr als nur Abfahren!:) Die Mischung aus Funk,Soul und Experimentelen Techno Beats ist Jamie Lidell wie er Leibt und Lebt.
Absolut Jamie-Typischer Old-Skool Sound und ein absolutes Must Have für Leute die ihn schon länger kennen und seine Musik Lieben!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Für mich das beste Jamie Lidell-Album bisher.

Es bringt das Freakige seiner früheren Super_Collider-Alben (mit Cristian Vogel) zusammen mit dem glatteren Soul- und Pop-Appeal seiner letzten Solo-Alben... nachdem ihm die Glattheit des letzten Albums selbst nicht mehr gefiel:
"(Das letzte Album) Jim sollte etwas Mainstreamiges werden. Um ehrlich zu sein, ging es auch darum, wie man noch erfolgreicher werden kann. Am Ende war ich ein bißchen enttäuscht, weil es nicht diese Reinheit hatte, die Musikmachen eigentlich haben sollte." (De-Bug, Mai 2010)

Die Songs tragen gegenüber "Jim" und "Multiply" oft mehr Facetten in sich, von soft und sensibel bis aufwühlend und explodierend. Soulsongs wie "She Needs Me" oder die mit Streichern geladene Ballade des Titelstücks scheinen für die Ewigkeit gemacht.
"Compass" entstand mit diversen Mitmusikern sowohl in Becks Studio als auch im legendären Ocean-Club-Studio, beide in L.A., abgemischt wurde das Ganze von Grizzly Bears Chris Taylor.
So erstklassig darf der Mainstream von morgen bitte klingen.
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