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Company - Das Gesetz der Macht
 
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Company - Das Gesetz der Macht

Ajay Devgan , Vivek Oberoi , Ram Gopal Varma    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Ajay Devgan, Vivek Oberoi, Manisha Koirala
  • Regisseur(e): Ram Gopal Varma
  • Komponist: Sandeep Chowta
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Hindi (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 18. Januar 2007
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 155 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000KF0FOG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.249 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Wer sich in Bombays Unterwelt vom Gauner zum Gangster erheben will, versucht sein Glück in der Organisation des mächtigen Aslam Bhai. Auch der impulsive Chandi ist ein kriminelles Naturtalent, was Malik, der rechten Hand des Paten, nicht verborgen bleibt. Nach anfänglichem Misstrauen werden die Männer zu Freunden und putschen schließlich gemeinsam den Alten vom Thron, um hinfort selbst in großem Stile Fäden zu ziehen. Doch mit der Macht kommen die Probleme, und aus Freunden werden Rivalen.

Produktbeschreibungen

Eurovideo Company - Das Gesetz der Macht, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 18.01.07

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von seskowi
"Company" (15 Auszeichnungen, 8 Nominierungen) gehört für mich von den ca. 100 bisher gesehenen indischen Filmen zu den besten. Es ist kein Standard-Bollywood-Film mit unmotivierten Dance-Songs und tränenreichen Liebesgeschichten, sondern ist eher vergleichbar mit Filmen wie "Satta" (Madhur Bhandarkar, 2003, für mich noch etwas besser) und "Dil Se" (Mani Ratnam, 1998, für mich etwas schlechter). Dieser Film von Ram Gopal Varma (2002) beginnt relativ realistisch in einem Slum und der Held fährt Fahrrad.

Hier ist niemand frei von Schuld, die Polizisten halten sich bei der Verbrechensbekämpfung nicht ans Gesetz (beginnend bereits beim Polizeichef Srinivarsan, für den Foltern zur Verbrechensaufklärung gehört) oder lassen sich bestechen, die Mafiosi sind erbarmungslose Killer, deren Company nur von der Angst zusammengehalten wird.

Der Film fährt einen klaren Bogen vom Aufstieg zum Fall eines kleinen Ganoven (Chandu, Vivek Oberoi in der besten Präsentation, die ich bisher von ihm gesehen habe, er erhielt dafür die Filmfare Awards "Best supporting role" und "Best debut - male"), dessen Potential von einem Mafiosi (Mallik, Ajay Devgan, Filmfare Award "Best Actor Critics") erkannt wird. Beide zusammen, mit Mallik als Oberboss, bauen die Company zu einem kontinentweit operierenden Unternehmen aus, das die illegal erworbenen Gelder in legalen Geschäften wäscht. Beide heiraten und leben mit weiteren Familien- und Bandenmitgliedern in Malaysia während sie ihr Imperium per Telefon leiten. Der Zenit ist erreicht. Manisha Koirala spielt sehr überzeugend Saroja, die Frau von Mallik, die durch ihre Freundschaftsgefühle für Chandus Frau Kannu (lebensecht verkörpert durch Antara Mali) die Katastrophe auslösen wird.

Vertrauensverlust und Wertekonflikte leiten ein Zerwürfnis zwischen den beiden Unterweltbossen ein, welches einen Mahlstrom aus Hass und Rache auslöst, in dem die halbe Unterwelt Mumbais zugrunde geht. Der Film endet im Nadir. Der Selbstzerfleischung fallen auch die beiden Protagonisten zum Opfer. Der Film kann sowohl als Action-Film als auch als Parabel mit einer moralischen Botschaft gesehen werden. Einige Dialoge und viele Bilder wirken noch lange in der Erinnerung nach.

Die optische Qualität des Films ist gut (Filmfare Award "Best Editing" Chandan Arora). Jedoch kann man in dieser Ausgabe den Film leider nur deutsch synchronisiert oder in Hindi ohne Untertitel ansehen (deutsche Untertitel gibt es nur bei den wenigen Songs). Da die Synchronisation aber ziemlich gut ist, lässt sich dieses Manko einigermaßen verschmerzen.

Diesen Film kann man mit gutem Gewissen auch Leuten empfehlen, die mit Bollywood-Filmen nichts anfangen können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Al Almani
Company ist ein Meisterwerk des indischen Films - ohne den ewigen Kitschrummel und Alpensongs. Genau wie ein Mafiafilm sein sollte. Der Film hat nicht den unnötigen Touch von so manchen anderen Bollywood-Actionfilmen (z.B. One 2 Ka 4) Hier gibt es keine großen Lovestorys und keine Tralala-Songs. Die wenigen Songs passen großartig in den Film, besonders "Khallas" hebt sich von allen anderen ab. Ajay Devgan als skrupelloser Mafiaboss, Vivek Oberoi in seinem Debüt, das er mit Bravour meistert (nicht umsonst hat er den Filmfare Award für das beste Debüt und die beste männliche Nebenrolle bekommen) als Aufsteiger in der Mafia, und Manisha Koirala, als die Geliebte von Ajay Devgans Rolle. Der Film kann ohne weiteres auch von Bollywoodhassern geguckt werden - weil alle Klischees des indischen Kinos verschwinden. Hier geht es nicht um die Glitzerwelt, sondern um die Realität - gerade die Szene bei der Filmproduktion macht das deutlich. Der Reporter berichtet: "... es gibt Gerüchte, dass der Film mit Mafiageldern finanziert wird..." - wie es in Bollywood oft Fakt ist.

An dem indischen Staat - besonders an der Politik - aber auch an der Polizei wird harte Kritik geführt - man sollte nicht vergessen das gerade diese Bereiche in Indien korrupt sind - wie fast alle Behörden dort.

Company ist ein Film über den Aufstieg in der Mafia - und die Realität in dieser Branche. Zu Anfang schließt man im Grunde alle in der Mafia ins Herz - sie sind wie eine Familie - dann entstehen die Konflikte - und die Realität in der Mafia tritt ans Licht. Ein gnadenloser Bandenkrieg wird geführt - in dem immer mehr Mitglieder der Familie umkommen. Gerade am Ende - als Vivek im Gefängnis sitzt, und der Bandenkrieg zu Ende ist - wird Mallik (Ajay Devgan) erschossen. Und plötzlich sieht man die Realität entgültig: Aus Viveks Rolle wurde zu Beginn des Films ein Mafiahandlanger, der in den Slums mit seiner Mutter aufwuchs, und der es zu Wohlstand bringt. Er wird zu einem der wichtigsten Männer der "Company". Dann kommt es zum Bruch und zum Krieg. Das Resultat ist am Ende des Films folgendes: Tote Freunde, eine tote Ehefrau, und lebenslange Haft. Wie Svinivasan (Polizeichef von Mumbai) sagte: Es gehört zu eurer Branche...

Resultat: Ein Meisterwerk des indischen Films - welches "Dil Se" um Längen schlägt!!
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Schöner morden in Mumbai 23. März 2010
Von h.n.
Der Film zeigt zahlreiche Erschießungen aus nächster Nähe, Blut fließt, Menschen schreien, brechen zusammen, Augen erlöschen. Das gefällt: Company bekam reichlich Kritikerlob, Preise - und in Indien die Einstufung A, nur für Erwachsene. Dabei ist Company nur manchmal ein wilder Action-Knaller, die Gewalt passiert oft beiläufig, geschäftsmäßig.

Schauspieler

Die Akteure liefern Erstaunliches und gehen spurlos in ihrer Rolle auf. So etwa Manisha Koirala als pragmatische, zurückgenommene Freundin des Unterwelt-Oberen Malik, die ich ohne Blick auf die Informationen nicht wiedererkannt hätte. Exzellent natürlich, differenziert und ohne sinnlose Theatralik auch Seema Biswas und Antari Mali, Mutter und Frau des Jung-Gangsters Chandu sowie Kerala-Superstar Mohanlal als mal sinnierender, mal foltern lassender Oberinspektor.

Hauptdarsteller Ajay Devg(a)n überrascht mit einer unterkühlten, berechnenden, aber immer latent bedrohlichen und enorm spannungsreichen Figur. Ich kannte ihn bis dato nur als Schlaftabletten-Großpackung aus U, Me Aur Hum und Hum Dil De Chuke Sanam. Respekt.

Vivek Oberoi, ja, er beeindruckt als Heißsporn und vielversprechender Mafiaboss-Trainee. Aber wie ebenfalls 2002 in Saathiya spielt er zornige Szenen übertrieben und mit albern heruntergezogenen Mundwinkeln.

Drehbuch

Von Autor Jaideep Sahni kennt man viele gute Handlungen und starke Dialoge, scheinbar gut im jeweiligen Milieu recherchiert, nicht zu unplausibel, dabei immer im Rahmen des Kino-Verträglichen, ohne schrille Komik-Nebendarsteller, so etwa Chak de India, Bunty Aur Bubly oder Rocket Singh. Company ist durchgehend spannend, doch fällt der Autor weniger auf. Bemerkenswert aber, dass mitunter die eigentlichen Morde weniger beeindrucken als die Szenen drumherum, etwa Gespräche mit Gangstern, die auf ihre Erschießung warten, oder Morde, die sich nur gesprächsweise ereignen ("kein Problem, um vier wird er tot sein").

Produktion

Company ist ausgesprochen gut, schnell und ästhetisch gefilmt und geschnitten. Der Film will allerdings permanent beeindrucken - mit dramatischer Musik, dramatischen Perspektiven, dramatischem Licht. Zwei aufdringliche, überflüssige Tanznummern stören Tempo und Atmosphäre.

Anklänge

Gelegentlich erinnerte mich Company an Slumdog Millionaire, zum Beispiel bei der Folter im Polizeikeller; Danny Boyle nannte Company als Einfluss. Ein paar mal dachte ich auch an Dil Se; bei Dil Se war Company-Regisseur Ram Gopal Varma als Produzent beteiligt.
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