Nur ein gutes Jahr nach ihrem Erstling legte die Truppe um Mark Knopfler das zweite Album nach, das nun dankenswerterweise auch in einer remastered Version vorliegt.
Nur bei diesem Album solte die Band noch in der Originalbesetzung spielen, beim nächsten Werk war Knopfler-Bruder David dann schon nicht mehr mit dabei.
Wie das bei zweiten Platten so ist, sie werden immer am Debüt gemessen, vor allem dann, wenn dieses erfolgreich war. Das ist nicht immer gerecht, denn warum sollten "zweite Alben" nicht genauso gut sein wie die Erstlingswerke? Auch "Communiqué" leidet unter dem sensationellen Erfolg vom ersten Werk der Straits. Zwar finden sich auch hier absolute Highlights wie "Once upon a time in the West" oder "Where do you think you're going?", doch bisweilen klingt es zu sehr, zu bemüht danach den Ersterfolg wiederholen zu wollen. Am augenfälligsten wird das bei der Single-Auskopplung "Lady Writer - einem textlich im Übrigen hervorragenden Werk - die man wohl bewusst auf Hitparadentauglichkeit getrimmt hatte, so glatt wie das Stück klingt.
Insgesamt aber dennoch ein bemerkenswertes Stück Pop-Geschichte, das aber zuweilen den Eindruck einer bemühten Kopie erweckt. Zu neuen Ufern aufbrechen und zu neuer Hochform auflaufen, das gelang der Band dann erst mit ihrem dritten Werk, "Making Movies"