Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniestreich des Retro-Rock!, 23. April 2009
Nein, hinter dem Cover mit dem selig lächelnden Sauna-Paar steckt keine Entspannungsmusik für Wellness-Fetischisten! Es handelt sich auch nicht um ein irrtümlich hier eingestelltes Werbefoto aus der Apotheken-Umschau. Nein - dies ist das fünfte Album der Schweden-Rocker THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES, und wer den Rocksound der 60er und 70er liebt, wird hier sein Paradies finden.
TSOOL schäumen über vor Energie, Ideen und natürlich auch musikalischen Zitaten (wie z. B. CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL, ROLLING STONES, BYRDS, THE DOORS, PINK FLOYD, THE WHO, JIMI HENDRIX oder die BEATLES) - und bewahren sich dabei doch ihre eigene Identität und ihren markanten Stil. Darf's ein bisschen psychedelisch sein? Oder Bluesrock? Folk-Einflüsse? Southern Rock? Es groovt, es schwebt, es stampft in üppigem Übermaß (24 Songs auf 2 CD's), es wird experimentiert, variiert, es werden locker mal eben Gassenhauer wie "Thrill Me", "Mensa's Marauders", "Distorted Child" oder "Flipside" aus dem Ärmel geschüttelt, die manche Bands nicht mal auf einer Best-Of zusammenkriegen würden, es gibt introvertierte, dramatische Momente ebenso wie richtigen Partyrock! Und - man hört es sich einfach nicht über!
Fünf Sterne für hohe und durchgängige musikalische Qualität. Dazu 1 Zusatzstern für einen der besten Album-Opener, den ich kenne ("Babel On"). Und 1 Zusatzstern für das geniale, vor Ironie nur so strotzende Album-Cover!
P. S.: Laut Band-Leader Lundberg trinkt das Sauna-Pärchen auf dem Cover übrigens einen Papaya-Kokosnuss-Milchshake mit einem großen Schuss Absinth. Wohl bekomm's!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alter Schwede!, 27. April 2009
An "The Soundtrack of our Lives" kommt eigentlich niemand vorbei, der sich in den letzten 40 Jahren auch nur ansatzweise für Rock N Roll interessiert hat. Was die Schweden da seit Jahren abliefern ist vor allem in der gebotenen Konstanz und Konsistenz schlicht sensationell. Exzellente Bands erkennt man ja nicht nur aufgrund ihrer Livequalitäten (die bei TSOOL famos sind!) sondern vor allem daran, dass, lässt man fünf Leute Best-Of-Kompilationen zusammen stellen, fünf komplett unterschiedliche Alben dabei heraus kämen.
Auch "Communion" besticht durch sein praktisch gleichbleibend hohes Niveau. Natürlich hätte auch ein Einzelalbum mit 16 Titeln gelangt, aber wo soll man denn hin mit all den potenziellen B-Seiten, wo's doch praktisch keine Singles mehr gibt?? Eben. So ersparen uns TSOOL sündteure Deluxe-Bonus-CDs und hauen gleich die volle Ladung raus.
Der Vorwurf uninspirierten Epigonentums verfängt übrigens nicht - jedenfalls so lange TSOOL bessere Songs schreibt als John C. Fogerty oder George Harrison in den letzten 20 Jahren ("Thrill Me"). Das ist eben der feine Unterschied zwischen einem Erben und einem Trittbrettfahrer ;-)
Meine Lieblingstracks: Second Life Reply, Songs of the Ocean, Lost Prophets in Vain, The Passover, Ra 88
In diesem Sinne: "We're here to finalize / the friction of your eyes / the twisting of your tongue / together with a song" (Babel On)
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Na ja. Gut ist es ja, aber..., 9. Juni 2009
Man liest ja viel Gutes über die neue CD der bewährten Schweden. So viel, dass man sich ja kaum traut zu sagen, dass die Musik eigentlich auch ein bisschen langweilig ist. Ok - das auf auf sehr hohem Niveau, aber die älteren (z.B. Origin Vol.1) waren einfach spannender. Und das Cover / booklet ist vielleicht beim ersten Hinschauen originell, aber durch die permanente Konfrontation mit solchen Bildern in anderen Medien kann man sich das irgendwann nicht mehr anschauen. Wenn man musikalisch schon in den Siebzigern wildert, hätte man dies auch mit hübsch-altmodischen Bandfotos machen können.
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