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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spiel ohne Grenzen !!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Common Dreads (Audio CD)
Seit ewigen Jahren schlagen sich die Techno- und Metal-Fans gegenseitig buchstäblich die Köpfe ein, und wünschen sich dabei stets die Pest an den Hals. Freunde werden diese beiden Musik-Szenen zukünftig sicher nicht werden. Dennoch gibt es heutzutage immer mehr Bands, die heftige Stromgitarren-Mucke mit tanzfähigen Elektronic-Beats zu kombinieren wissen. Was damalige Pioniere wie PITCHSHIFTER begonnen haben, führt das britische Quartett ENTER SHIKARI auf ihrem zweiten Album "Common dreads" zu einer perfekten Symbiose. Mal ganz ernsthaft, noch nie zuvor ist einer anderen Band eine derart furiose und authentische Genre-Verbrüderung gelungen, wie auf diesem tollen 50-Minüter. Geht nicht - gibt's nicht !!!Und auch wenn "Common dreads" erst seit einigen Wochen in den Plattenregalen steht, lege ich mich bereits jetzt fest, dass diese Scheibe in einigen Jahren Klassiker-Status erreichen wird. ENTER SHIKARI agieren auf den 15 Tracks absolut "open minded" - und treten dabei alle bestehenden Klischees traditioneller Rock/Metal-Musik quasi mit Füßen. Das dies natürlich auch eine Vielzahl Nörgler und Puristen auf den Plan rufen dürfte, ist daher schon so sicher, wie das Amen in der Kirche. Und all diejenigen sollten "Common dreads" auch tunlichst meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Es ist ja im allgemeinen sehr schwer, Musik überhaupt mit Worten zu beschreiben. Bei ENTER SHIKARI ist es jedoch noch schwieriger - beinahe schon unmöglich. Versuchen möchte ich es dennoch. Also wer sich da draußen ein komprimiertes, fett-rockendes, unglaublich detailverliebtes "joint venture" aus Bands wie THE PRODIGY , BILLY TALENT , SCARS ON BROADWAY , LINKIN PARK (vor allem die Refrains!) , CHEMICAL BROTHERS , LOSTPROPHETS , DUB WAR , FAITHLESS , SYSTEM OF A DOWN , SENSER , CLAWFINGER und alten MY CHEMICAL ROMANCE vorstellen kann, der sollte sich umgehend in den Plattenladen seines Vertrauens begeben, und "Common dreads" abgreifen. Songs wie das geile Einstiegs-Triple "Solidarity" , "Step up" , "Juggernauts" sowie die hitverdächtigen Tanzflächenfeger "No sleep tonight" , "Antwerpen" und "Hectic" (Oberhammer!!!) explodieren förmlich vor musikalischem Input, und entwickeln in Dauerrotation allerhöchstes Suchtpotential. Bei Tracks wie "Wall" und "Gap in the fence" gehen ENTER SHIKARI dann etwas gemäßigter zu Werke, und laden zu kleinen Trance-Spazierfahrten ein. Während "Havoc A" und "Havoc B" nichts als reinster Trip-Hop sind, brilliert das durchgeknallte "The jester" dafür mit einem Mix aus feinen Big-Band-Arrangements, fiesem Aggro-Riffing und irren Computer-generierten Melodien. Eigentlich ist es kaum zu glauben, was diese Band auch anpackt...es funktioniert einfach !!! Lediglich den etwas zu abgedrehten Nerven-Zwirbler "Zzzonked" hätte man sich verkneifen können. Wer hinter diesem genreübergreifenden Sound-Overload jetzt eine reine Spaßtruppe vermutet, der ist übrigens komplett schief gewickelt. ENTER SHIKARI nehmen ihre Sache nämlich bierernst. Schon das bedeutungsschwangere Intro "Common dreads" - basiert auf der eindeutigen Message "We must unite!" - macht bereits zu Beginn unmissverständlich klar, dass die Briten in ihren Songs auch politische Inhalte transportieren. Diese Band hat tatsächlich einiges zu sagen...und das macht das Gesamt-Paket ENTER SHIKARI umso interessanter. Fazit: Geile Band, geile Scheibe, geile Sache !!! Die Chart-Offensive kann hiermit beginnen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genrehybris nennt man sowas,
Von
Rezension bezieht sich auf: Common Dreads (Audio CD)
Was Enter Shikari auf ihrem zweiten Album abliefern ist nicht mehr und nicht weniger als die Perfektion einer zwar nicht revolutionären oder gar neuen, aber doch sehr spannenden Idee: Die Schnittstelle zwischen Hradcore/Rock/Punk und Rave zu besetzen. Was auf dem Debut noch als witzige Idee und Autoscooter meets Stroboskop meets Moshpit gelten konnte, steht hier mit einem Bein mindestens im Stadion, für das andere gilt: One foot in da Rave! In Zeiten, wo zwei hochmusikalische Franzosen wie Justice mit Mitteln von Daft Punk das definieren, was eigentlich Rock im 21. Jahrhundert bedeutet, sind Enter Shikari eher noch in den Kinderschuhen. So verprellt man niemanden und es droht der Konsens. Allerdings ist Common Dreads weit entfernt davon, irgendeiener Richtung ein klares Zugeständnis zu machen. Und genretechnisch ist das hier weit mehr als bloßer Electro-Rock-Clash: Allein die Single Juggernauts vereint gekonnt Hardcore, Pop, Grime, Akkustik-Pop, Trance und einen explodierenden Game Boy. Die Havoc-Interludes brechen in Dubstep und tiefergelegten Metal aus, Zzzzonked gibt sich nach fast Thrashigen Einlagen dem Drum 'n Bass hin um ihm und allen anderen dann wieter einen richtigen Schlag ins Gesicht zu geben. Youth Crews luken ebenso um die Ecke wie Super Mario Land, Scooter, ein Dorf-Kirchenchor, die 3sat-Jazz-Truppe und The Streets, um ihre Version von Linkin Parks eher uninspiriertem Stadionrock zu spielen. Das hier reißt vom Hocker, das begeistert ungemein und ist im Songwriting so weit vorne wie kaum eine andere Band auf dem Sektor. Wie passend in der Intro gesagt wurde: Vom Treppenwitz zur Nummernrevue. Man hat das Gefühl, eine Band hat sich gefunden. Jetzt ist es an der Zeit, dass sie gefunden wird und zwar von der begeisterten Masse, die ihr zusteht. Und dann wird das hier ganz, ganz groß. Und du solltest auf jeden Fall dabei sein!Anspieltipps: Solidarity Step Up Juggernauts Havoc A Zzzzonked Hectic Fanfare for the conscious man Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Common Dreads,
Rezension bezieht sich auf: Common Dreads (Audio CD)
Das Album gefällt mir sehr gut. Es wirkt alles sehr wie ein Konzeptalbum (, was es meines Wissens nach nicht ist) und irgendwie logisch. Der erste Song, das Intro "Common Dreads", ist interessant und stimmt gut auf das zweite Lied - "Solidarity" - ein.Weitere empfehlenswerte Lieder auf dem Album sind "Step Up", "Juggernauts", "Zzzonked", "Antwerpen" und "The Jester". Starke Platte! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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