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Commitments ( Rock & Roll Cinema )
 
 

Commitments ( Rock & Roll Cinema )

Michael Aherne , Robert Arkins , Alan Parker    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Aherne, Robert Arkins, Angeline Ball, Andrew Strong, Johnny Murphy
  • Regisseur(e): Alan Parker
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Icestorm Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 20. Juli 2011
  • Produktionsjahr: 1991
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00427X6EY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.855 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Der Arbeitslose Jimmy Rabbitte (Robert Arkins) ist auf einer Mission: Er will den Soul nach Irland bringen und die härteste Arbeiterband aller Zeiten gründen. Da er selbst komplett unmusikalisch ist, rekrutiert er seine zukünftige Band aus seinem Bekanntenkreis und aus Annoncen. Ein Unterfangen, das nicht nur ihn, sondern auch seinen Elvis-abhängigen Vater an den Rand des Nervenzusammenbruchs führt, bis sich schließlich eine Formation um den überaus talentierten Frontmann Deco Cuffe (Andrew Strong) zusammenrauft. The Commitments sind geboren. Während die Band sich aufgrund der schwierigen und unterschiedlichen Charaktere immer wieder in Streitigkeiten verliert, schafft sie es doch zu einem lokalen Renommee und wird die Attraktion der Gegend. Doch als der wahre Erfolg kurz vor der Tür steht, bricht das instabile Bandgefüge endgültig in sich zusammen. Regisseur Alan Parker hat seine Virtuosität mit The Commitments gleich in doppelter Hinsicht unter Beweis gestellt: Eine Feel-Good-Komödie, die Ihresgleichen sucht, aber immer auch die Authentizität des Arbeiterviertels Dublins atmet. Selten ergänzten sich Humor und Sozialstudie auf solch einem Niveau und auch der Soundtrack packt einen noch heute. Wenn Andrew Strong Try A Little Tenderness intoniert, stellt sich sofort ein Gänsehautgefühl sondergleichen ein.

Produktbeschreibungen

United States, Irland, Großbritannien 1991, Laufzeit: 112 Minuten, Regisseur: Alan Parker Darsteller: Robert Arkins, Michael Aherne, Angeline Ball, Maria Doyle Kennedy, Dave Finnegan, Bronagh Gallagher, Félim Gormley, Glen Hansard, Dick Massey, Johnny Murphy, Kenneth Mc Clusky, Andrew Strong, Colm Meaney Drehbuch: Dick Clement, Ian La Frenais, Roddy Doyle Kamera: Gale Tattersall Musik: The Commitments Schnitt: Gerry Hambling Sie hatten absolut nichts. Aber Sie waren bereit alles zu riskieren. "Hast du Soul? Dann komm' zu der Band, die mehr schuftet als jede andere auf dieser Welt!" - Armut und Langeweile bringen Deco (Andrew Strong), den blutjungen Leadsänger mit der riesigen Soulstimme, und andere junge Musiktalente dazu, Dublins" schwärzeste" Garagenband zu gründen. Doch nach schweißtreibenden Probenmonaten und ersten umjubelten Auftritten stellen sich Probleme ein - und die Einsicht, dass Talent nun mal nicht alles ist ... Alan Parker machte aus Roddy Doyles Roman "Dublin Beat" einen mitreißenden Working-Class-Musikfilm mit Songs, die Hitparaden stürmten. Laufzeit: 112 Minuten Bildformat: 16:9 Widescreen Tonformat: Dolby Digital 5.1 Videostandard: PAL Regionalcode: 2 FSK: Ab 12 Jahren Farbmodus: Farbe Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch

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Von Akamas TOP 1000 REZENSENT
Soul ist eine amerikanische Musikrichtung, die vor allem von farbigen Musikern geprägt wurde. Aber offensichtlich passt dieser Musikstil nicht nur nach Memphis in den 60er Jahren, sondern genau so gut ins irische Dublin der 90er Jahre. "The Commitments" erzählt die Geschichte einer Gruppe junger (und nicht mehr ganz so junger) Leute, die durch Musik aus ihren schlechten sozialen Verhältnissen ausbrechen wollen. Dabei ist Allan Parker ein sehr lebensechtes Portrait der Working Class gelungen, dass auch noch ungeheur viel Spaß macht. Hier sieht man den Kampf um die Verwirklichung eines Traumes und die alltäglichen Probleme, die alles zu verhindern drohen.

Der junge Jimmy Rabbitt (Robert Arkins) ist arbeitslos, so wie viele seiner Freunde im von einer wirtschaftlichen Depression geplagten Dublin. Doch der kreative Musikliebhaber hat eine Idee, er will eine Soul-Band zusammenstellen und ihr als Manager zum großen Durchbruch verhelfen. Durch eine Zeitungsannoce, die jeden der Soul hat, auffordert, sich zu bewerben und einige glückliche Zufälle findet sich schließlich ein bunt zusammengewürfelter Haufen höchst unterschiedlicher Charaktere. Durch die musikalische Führung des Veteranen Joey "The Lips" Fagen (Johnny Murphy), der gerne damit prahlt schon mit Otis Redding und Stevie Wonder gejammt zu haben, findet die Gruppe tatsächlich zu einem interessanten Stil und wird trotz einiger anfänglicher Pannen zu einem echten Insidertipp. Aber die Egos der verschiedenen Bandmitglieder sind zu groß und so kommt es immer wieder zu heftigen Streitereien, die die Band zu zerreißen drohen.

Regisseur Alan Parker ist mit der Verfilmung eines Romans von Roddy Doyle in mehrer Hinsicht ein erstaunliches Kunststück gelungen. Obwohl sich die Band aus 12 Leuten zusammensetzt, schafft es der Film in nicht mal zwei Stunden die verschiedenen Charaktere aller MusikerInnen überzeugend darzustellen. Obwohl die vielen ausgiebigen Musikeinlagen einen großen Teil der Zeit beanspruchen, ist "The Commitments" somit auch eine gute Geschichte über einfache Menschen, die versuchen etwas aus ihrem Leben zu machen und dabei mit ihren Schwächen zu kämpfen haben. Wie nebenbei vermittelt der Film so auch noch einiges über die sozialen Umstände in der irischen Hauptstadt. Wenn sich Jimmy Rabbitt anstellt um sein Arbeitslosengeld zu kassieren, trifft er dabei jede Menge bekannter Gesichter, die auch alle keine anderen Aussichten haben. Aber was ihn und seine Freunde aufrecht hält ist der Traum vom großen Glück und die diversen Rückschläge lassen sich alle mit der Aussicht auf das große Glück im Hintergrund irgendwie wegstecken.

Dadurch ist "The Commitments" trotz allem sozialen Realismus, der am Ende auch kein typisches Happy End erlaubt, kein deprimierender Film. Man lacht mit den Figuren über die ärgerlichen Missgeschicke und Verwechslungen und wünscht diesen Träumern alles Gute für ihre große selbstgewählte Mission, den Soul zu retten. Die witzigen Sprüche von Jimmy Rabbitt und Co. lassen den Film stets eine gewisse Heiterkeit bewahren. Schade ist lediglich, dass manche der interessanten Konflikte der Bandmitglieder nicht ausführlicher dargestellten werden. Hier gibt der Film vor allem am Ende dann doch eher der musikalischen Komponente (Live Auftritte in Pubs, Proben etc. den Vorzug) was "The Commitments" allerdings zu einem sehr unterhaltenden Film macht, wenn man die gut gespielte Soulmusik zu schätzen weiß.
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Kultfilm 14. Juni 2011
Von ARIF TOP 1000 REZENSENT
Der Klassiker von Alan Parker liegt hier in einer schönen Digipackversion vor. Neben dem Film in 5.1 auf dt, eng. und span. nebst dt. und engl. UT, gibt es noch einige nette Extras wie making of, Filmografie von A. Parker, den Trailer und den Video-Clip zu "Treat her Right".
Bild und Ton der dvd sind sehr gut.
Fünf verdiente Sterne für diese Filmedition.

"Be black and be proud about it... :)"
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Spassprediger TOP 500 REZENSENT
Jimmy, ältester Spross der Dubliner Arbeiterfamilie Rabbitte, hat einen Traum: Zu den ganz Großen im Musikgeschäft gehören - das wär's! Im Unterschied zu vielen seiner Altersgenossen träumt der junge Mann allerdings nicht von einer Karriere als Sänger oder Musiker, sondern spielt stattdessen im Geiste schon mal durch, wie ein Interview zwischen BBC-Radiolegende Terry Wogan und ihm, dem erfolgreichen Bandmanager Jimmy Rabbitte (Robert Arkins), ablaufen könnte.

Eine Vorstellung davon, mit welcher Art von Musik die imaginäre Band die Charts gestürmt hat, hat Jimmy natürlich auch schon: "Dublin Soul" soll es sein. An Selbstvertrauen mangelt es Jimmy nicht, wohl aber an talentierten Musikern, aus denen sich eine entsprechende Band formen ließe. Was tun? Schnell ist eine Anzeige in die Zeitung gesetzt ("If you've got soul, Dublin's hardest-working band is looking for you. PS: Rednecks and southsiders need not apply.") - sehr zum Missfallen von Jimmys Vater (wunderbar: Colm Meaney), der solche Eskapaden für Geldverschwendung hält und der als eingeschworener Fan des "King" of Rock'n Roll außerdem über Jimmys Soul-Faible ohnehin nur die Nase rümpfen kann.

Trotz der Warnung, Hinterwäldler und feine Pinkel bräuchten sich gar nicht erst bewerben, findet sich bald eine ziemlich illustre Klientel im Hause der Rabbittes ein: vom Boy George-Verschnitt über alternativ angehauchte Damen mit Faible für Joni Mitchell und Joan Baez bis hin zum Led Zeppelin-Fan und zur kompletten Cajun-Combo fühlen sich offensichtlich eine ganze Menge von Leuten angesprochen. Irgendwann lockt der Auflauf sogar einen nichts ahnenden Kerl an, der Jimmys Anzeige nicht einmal gelesen hat. Warum er sich trotzdem eingereiht habe? Tja, er habe halt gedacht, Jimmy verkaufe Drogen.

Peu à peu schart Jimmy Rabbitte dann aber doch noch die richtigen Kaliber um sich: In Buskontrolleur Declan (toll: Andrew Strong) findet sich ein stimmgewaltiger, leider aber auch sehr von sich eingenommener Frontmann, und selbst die drei dekorativen Backgroundsängerinnen, die vorher bestenfalls im Kirchenchor gesungen haben, entwickeln mit der Zeit auch die gewünschten stimmlichen Qualitäten.

Voilà! "The Commitments" ("All great bands were 'the' somethings", weiß Jimmy) sind geboren, und den zaghaften Einwand des Saxophonisten, ob man nicht vielleicht ein bisschen zu weiß sei für eine überzeugende Soul-Formation sei, hat Jimmy inzwischen ebenfalls entkräftet.

Die Argumentationskette lautet dabei wie folgt: "The Irish are the blacks of Europe. And the Dubliners are the blacks of Ireland. And the Northsiders are the blacks of Dublin". Und deshalb lautet, nach einer kleinen Stadtbücherei-Nachhilfestunde mit einem James Brown-Video, die Parole natürlich auch ganz im Geiste des großen Vorbildes: "Say it loud - I'm black, and I'm proud!"

Seit Alan Parkers Film im Kino zu bewundern war, ist eine Menge Wasser die Liffey hinabgeflossen, und es hat sich einiges getan am Selbstbild der Iren im Allgemeinen und wohl auch an dem der Dubliner im Besonderen. Der wirtschaftliche Boom, den die Grüne Insel ab Mitte der 90er Jahre erlebte, bescherte Irland neue Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe wie in der Dienstleistungsbranche (nebst den einschlägigen Bausünden, die anscheinend unvermeidliche Begleiterscheinungen von Wirtschaftswundern sind), und so ist das Bild, das "The Commitments" von Dublin zeichnet, heute wohl nicht mehr so treffend wie noch zu Beginn der 90er Jahre. Damals freilich erkannten sich so viele irische Kinozuschauer in den Helden von Alan Parkers Tragikomödie, dass der Film im Nu zum Kassenschlager wurde. Der Erfolg wiederholte sich auf dem Kontinent und in den Staaten: "The Commitments" trafen offensichtlich nicht nur den Nerv irischer Kinogänger.

Kein Wunder, denn das, was den Charme der Figuren in "The Commitments" ausmacht, ist universell: Auf Menschen wie Jimmy Rabbitte und Bands wie "The Commitments" stößt man nicht nur in irischen Proberäumen. Überhaupt ist Parkers Film eng an der Wirklichkeit entlang gestrickt. Das fängt schon damit an, dass es sich beim Gros seiner Darsteller um Laien handelt, die in "The Commitments" erstmals vor der Kamera stehen. Gerade im Fall von Sänger und Frontmann Andrew "Decko" Strong ist das geradezu frappierend, denn das damals gerade mal 16 Jahre junge Stimmwunder wurde seinerzeit nicht ohne Grund von der Musikpresse als eine Art neuer Joe Cocker gefeiert. Und was für die Figuren im Film gilt, gilt auch für die Darsteller: der größte Teil von ihnen hat keine Karriere im Showgeschäft eingeschlagen, sondern geht mehr oder minder alltäglichen Jobs nach; selbst um Andrew Strong ist es inzwischen reichlich still geworden.

Der Film um den schnellen Aufstieg und den jähen Fall der Dubliner Soulband "The Commitments" aber ist heute so gut wie damals - wer den Film kennt, stimmt sicher zu: Die Geschichte, die der Film erzählt, ist im besten Sinne volksnah, steckt voller Mutterwitz und hat, wie könnte es anders sein, jede Menge Seele. Mein persönliches Fazit lautet jedenfalls: "The Commitments" ist neben "Blues Brothers" meine liebste musikalische Komödie; allerdings, und hierin liegt der wesentliche Unterscheid zu John Landis' Film, kommen in Alan Parkers Film auch die leisen Zwischentöne nicht zu kurz: die Helden in "The Commitments" sind die so genannten kleinen Leute, und ihre Geschichte erzählt davon, wie schnell Seifenblasen zerplatzen können.

Die DVD

... bietet zusätzlich zum Film

* Making Of 'The Commitments'
* Alan Parkers Film-Biographie
* Musikvideo 'Treat Her Right'
* Teaser-Trailer
* Original-Kinotrailer; Booklet

Positiv fällt auf, dass es sich bei dieser Ausgabe um eine farbkorrigierte Version handelt - eine RC2-DVD, die bereits vor Jahr und Tag für den englischsprachigen Raum aufgelegt worden ist, ist auffällig rotstichig; hier hat man dankenswerterweise Abhilfe geschaffen. Allerdings unterschlagen sämtliche deutschen Ausgaben des Films beharrlich das umfangreiche Bonusmaterial der Version für den US-Markt - schade!

R e s ü m e e

Gegen die zwei DVDs der famos ausgestatteten "Collector's Edition", die in den USA erschienen ist, verblasst sowohl die britische als auch die deutsche Version, weshalb man bekennenden Fans der Films guten Gewissens leider auch nur den RC1-Import zum Kauf empfehlen kann. Der bietet unter anderem einen sehr hörenswerten filmbegleitenden Audiokommentar des Regisseurs Alan Parker und gewährt Aufschluss darüber, was aus den Mitgliedern der Film-Band geworden ist. Dagegen nimmt sich das zusätzliche Material der bislang erschienenen deutschen Editionen sehr mau aus. Um nicht zu sagen: Hier hat es bei der Zusammenstellung an Seele gefehlt.
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