Dying is easy - Rock'n Roll is hard: Dolph Lundgrens vierte Regiearbeit variiert einmal mehr das alte Stirb-Langsam-Thema. Hier ist es der Drummer einer amerikanischen Rockband und ehemaliger Biker, der es mit russischen Terroristen aufnimmt, die während eines Konzerts den russischen Präsidenten und seine Familie als Geiseln nehmen. Natürlich versalzt ihnen Drummer Dolph gehörig die Suppe.
Schwachsinnig? Und ob! Das Buch, an dem Lundgren mitgeschrieben hat, ist natürlich wieder mal der größte Schwachpunkt, wie bei eigentlich allen Nu Image-Produktionen. Die Nebenfiguren sind eindimensional bis dämlich, bestes Beispiel die lachhafte Figur der amerikanischen Popsängerin, die für den geilen Dolph am Liebsten gleich bei ihrer ersten Begegnung die Beine spreizen würde.
Als Regisseur schafft es Lundgren nicht die Konzerthalle geographisch so zu vermitteln, das man als Zuschauer eine Ahnung hat, wo wer ist und wo sich wer hinbewegt. Pluspunkte machen die brutale, eher unheroische Action und ein paar zum Teil unfreiwillig komische Oneliner, wie Dolphs: "Watch the hair, dude!"
Also nur was für Freunde von amüsantem B-Movie_Quark.