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23
3,6 von 5 Sternen
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 [EA Classics]
Plattform: PCVersion: EA ClassicsÄndern
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71 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2009
Zu allererst: ich bin kein großer Freund des 'Alarmstufe Rot'-Universums. Als das ursprüngliche 'Alarmstufe Rot' erschien, habe ich es geliebt und tausende Stunden im Single- oder Multiplayer, auf dem PC und auf der PlayStation die Alliierten oder die Sowjets zum Sieg geführt (oder eben nicht). Es war einfach toll - Westwood gelang es, ein alternatives Weltkriegsszenario mit Sci-Fi-Einheiten und knackigen Missionen in zwei Singleplayer-Kampagnen zu kombinieren. Im Multiplayer-Modus machten dem geneigten Strategen zwar das schlechte Balancing (Sowjets stark overpowered; um mit den Alliierten zu siegen, musste man erfinderisch sein) und die dürftige Qualität der Engine (kaum waren mehr als 10 Einheiten on-screen, verkam alles zu einer gigantischen Ruckelorgie) zu schaffen, alles in allem war 'Alarmstufe Rot' jedoch ein Meisterwerk. Im Jahr 2000 erschien der Nachfolger, 'Alarmstufe Rot 2', kurz, bevor sich Electronic Arts Westwood einverleibte. Ich war geschockt. Brachte der erste Teil das Kriegsszenario noch halbwegs glaubwürdig rüber, wirkte das Sequel wie 'Command & Conquer' auf LSD: grelle, bunte Comicgrafik, kombiniert mit völlig abgedrehten, lächerlich anmutenden Einheiten (Sonar-Delphine? Mirage-Panzer? Was zum Teufel?) und einer extrem trashigen Story (ähnlich 'Tiberian Sun'), die den Krieg quasi als 'Party' für zwischendurch darstellte. Auch das Gameplay wurde verändert - aus Echtzeitstrategie wurde Wett-Tank-Rushen. Grausam. Zwar rettete das grandiose Add-on ('Yuris Rache') einiges, doch von dem Zeitpunkt an wandte ich mich lieber dem 'Tiberium'- und später insbesondere dem 'Generals'-Universum zu. Bis jetzt.

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte - dieser Leitspruch beschreibt die Kampagne von 'Alarmstufe Rot 3' ziemlich gut. Als die UdSSR kurz davor ist, den 2. Teil begonnen Krieg zu verlieren, benutzen zwei Sowjet-Offiziere eine experimentelle Zeitmaschine, um in das Jahr 1927 zurückzureisen und Albert Einstein zu ermorden, bevor dieser seine Chronosphäre fertigstellen kann, die maßgeblich für den alliierten Sieg verantwortlich war. Ohne sie sind die Alliierten hochgradig unterlegen, bevor die Sowjets aber ihren Triumph auskosten können, betritt eine dritte Fraktion das Schlachtfeld: das 'Empire of the Rising Sun', eine Allianz asiatischer Staaten, treibt mit ihrer fremden, aber hoch entwickelten Technologie sowohl Sowjets, als auch Allies an den Rand des Verderbens. Es ist an der Zeit, zurückzuschlagen ...

Technisch schlägt 'Alarmstufe Rot 3' in dieselbe Kerbe, wie 'Tiberium Wars' letztes Jahr. Die 2003 für 'Generals' entwickelte SAGE-Engine wurde im Vergleich dazu nochmals aufgebohrt und die Grafik etwas comichafter gestaltet, um den Look des Vorgängers zu imitieren. Vor allem die Wassereffekte wurden verbessert, was auch notwendig war, da der Ozean in 'Alarmstufe Rot 3' nicht bloße Dekoration ist, sondern aktiv das Kampfgeschehen beeinflusst. Fast alle Gebäude lassen sich nun nicht mehr nur an Land, sondern auch auf der Wasseroberfläche errichten, was eine Fülle an neuen strategischen Möglichkeiten eröffnet. Auch sonst hat sich das Gameplay gegenüber 'Tiberium Wars' und dem indirekten Vorgänger, 'Alarmstufe Rot 2', ziemlich gewandelt.

Electronic Arts besann sich in ihrem neusten Ableger der 'C&C'-Saga auf die Wurzeln der Reihe und verlangsamte die Ökonomie drastisch. Ungewohnt, wenn man sich die letzten Franchise-Vertreter ansieht, wo ein Rush binnen der ersten fünf Minuten an der Tagesordnung war. Natürlich kann man die gleiche Strategie auch in 'Alarmstufe Rot 3' versuchen, sie wird sich aber meist als ineffektiv erweisen, da zu Beginn des Gefechts einfach noch keine Einheiten mit genug Feuerkraft zur Verfügung stehen - wo wir beim Balancing angelangt wären.

Das Balancing ist nämlich so gut, wie in keinem anderen 'C&C'-Titel zum Zeitpunkt seines Release. Hier zeigen sich die Früchte des offenen Beta-Tests, der einiges dazu beitrug, das Balancing möglichst fair zu gestalten. Keine Partei ist absolut übermächtig, und es kommt noch besser: alle drei Fraktionen spielen sich vollkommen unterschiedlich. Gemeint sind damit nicht nur deren Einheiten und Technologien; die Unterschiede gehen bis hin zur Art, wie Gebäude errichtet werden. Während die Alliierten ihre Bauwerke, wie gewohnt, im Bauhof konstruieren, werden sie bei den Sowjets, ähnlich 'C&C: Generals', direkt auf das Land gebaut, was sie verwundbar für Angriffe macht. Das Empire hingegen produziert kleine Drohnen, die überall platziert werden können, also auf keinen Bauradius beschränkt sind, und an Ort und Stelle das gewünschte Gebäude 'entpacken'. Um diesen Vorteil auszugleichen, muss das Empire jedoch alle Produktionsgebäude individuell upgraden, wohingegen bei den Alliierten dafür einmalig der Kauf eines 'Clearence'-Upgrades, das neue Technologien freischaltet, erforderlich ist. Bei den Sowjets wurde auf Upgrades allgemein verzichtet, hier werden neue Technologien in klassischer 'C&C'-Manier durch den Bau von Tech-Gebäuden verfügbar. So unterschiedlich die Parteien bereits in ihrer Basis sind, so ausgeflippt und eigen ist ihr Kriegsgerät.

Wer 'Alarmstufe Rot 2' schon abgehoben fand, der wird hier große Augen machen: von fahrbaren Ionen-Kanonen über gigantische Battle-Mechs, Tesla-Booten oder dressierte Kampf-Grizzlies ist alles vorhanden, was zu einem zünftigen Sci-Fi-RTS dazugehört. Das Design der Einheiten ist allerdings durchaus intelligent - jede Einheit, wirklich jede, besitzt eine besondere Fähigkeit, die, wenn man sie kombiniert und korrekt einsetzt, zu vernichtenden Kombos zusammengeführt werden können. Ergänzt wird dies durch Generalsfähigkeiten, die in drei Sparten mit jeweils fünf Freigaben unterteilt sind. Je mehr Verwüstung man im Kampf anrichtet, desto schneller kann man Fähigkeiten freischalten und entfesseln, wobei auch hier brutale Kombos möglich sind. Ein Beispiel: Mit dem Magnetstrahl kann man, als Sowjet-General, Einheiten mittels Magnetismus ins Weltall saugen. Benutzt man danach die Fähigkeit 'Orbital Drop', kann man Weltraumschrott, kombiniert mit allem, was im Zuge des Gefechts 'hochgesaugt' wurde, auf den Feind herunter regnen lassen - ein vernichtender Angriff, wenn man genug Einheiten via Magnetstrahl entfernt hat.

Spielerisch war ich von 'Alarmstufe Rot 3' somit wirklich positiv überrascht. Erwähnenswert sind noch die Zwischensequenzen der Singleplayer-Kampagnen und der Soundtrack des Spiels. Dank dem unrealistischen Szenario nehmen sich die berühmt-berüchtigten Cutscenes zwischen den Missionen natürlich keineswegs ernst, obskurer weise stört mich diese Tatsache bei 'Alarmstufe Rot 3' allerdings weniger, als beim Vorgänger. Der Soundtrack entspricht dem des restlichen 'Alarmstufe Rot'-Universums: rockiges Gitarrengeschrammel wechselt sich mit ruhigeren Beats ab. Dieser gelungene Mix rundet den durchweg guten Gesamteindruck ab.

Bei all dem unerwarteten Lob müssen sich die Leser fragen, warum ich bloß 2 Sterne vergebe? Die Antwort findet sich bereits im Titel - diese Wertung ist alleine auf das übereifrige DRM zurückzuführen. EA hat es diesmal wirklich übertrieben. 'Alarmstufe Rot 3' kann im Multiplayer nur mit gültigem Key gespielt werden, weiters ist via LAN kein kooperatives Spielen der Kampagne möglich - Raubkopierer bekommen also quasi nur ein halbes Spiel. Dennoch setzt EA eine besonders restriktive Version von SecuROM 7 ein. Das heißt: Onlineaktivierung (auf 5 verschiedenen PCs möglich), wobei man verbrauchte Aktivierungen nicht automatisch zurückerhält, sondern das betroffene System erst deauthorisieren muss. Tauscht man PC-Komponenten aus, ehe man das Spiel deauthorisiert hat, ist eine Aktivierung unwiederbringlich verloren - fast. Man kann sich deshalb an den EA Kundendienst wenden, der dann "individuell" über die Gutschrift einer (!) Aktivierung entscheidet (heißt: man ist von der Gnade des Kundendienstes abhängig, ob man für 'würdig' befunden wird, sein legal erworbenes Spiel ein 6. Mal installieren zu 'dürfen'). Zudem werden notwendige Programmkomponenten von SecuROM 7 beim ersten Spielstart auf dem PC installiert - der Käufer bekommt davon nichts mit und wird nicht einmal gefragt, ob er das überhaupt möchte. SecuROM 7 wird von Kritikern als Rootkit klassifiziert - nicht umsonst, denn wenn der User kein Windows-Administrator ist, besorgt sich SecuROM einfach selbstständig Ring 3-Privilegien. Ungefragt. Auch lässt sich SecuROM nicht sauber deinstallieren. Es verbleibt selbst dann auf dem PC, wenn 'Alarmstufe Rot 3' bereits deinstalliert wurde. Die Uninstall Utility (SecuROM wird nicht automatisch deinstalliert, eine seperate Entfernung über einen speziellen Uninstaller, der dem Spiel nicht beiliegt, sondern erst von der SecuROM-Website heruntergeladen werden muss, ist erforderlich) entfernt nur die Programmdateien, aber belässt die SecuROM-Informationen in der Registry und nicht näher definierte Dateien auch auf der Festplatte - ob man das wünscht, oder nicht. Für mich eine untragbare Zumutung.

Das Tollste an SecuROM ist: es bringt nichts. Bereits einen Tag nach US-Release wurde 'Alarmstufe Rot 3' erfolgreich gecrackt. Schwarzkopierer können seither frei über die Software verfügen - ein Vorteil, der dem ehrlichen Käufer paradoxerweise verwehrt bleibt. Dieser ist von EAs gutem Willen abhängig. Will man noch eine Aktivierung und der Kundendienst 'erlaubt' es nicht - was will man tun? Schaltet EA irgendwann ihre Aktivierungsserver ab und sieht - trotz gegenteiliger Versprechungen - keinen Sinn mehr in der Erstellung eines Patches, der die Onlineaktivierung aus der Software entfernt - was will man tun? Durch das übertriebe, außer jeder Relation zum Nutzen wirkende DRM machen sich die Käufer zu Sklaven der Publisher, die von der Güte ihrer Herrn abhängig sind, wollen sie das von ihnen legal gekaufte Produkt weiterhin (oder überhaupt) nutzen. Ich habe nichts gegen zweifellos notwendige Kopierschutzmaßnahmen, in dieser Form ist SecuROM aber mehr DRM als Kopierschutz, was einfach zu weit geht. Bei mir als Kunde hat EA die Hemmschwelle, was man sich alles bieten lassen soll, jedenfalls erreicht. Zugegeben, bei der Budget-Fassung tut das DRM nicht so weh, wie der Vollpreis von letztem Jahr, trotzdem kann ich den Kauf aufgrund der Schutzmaßnahmen nicht empfehlen. Schade um diesen und etliche andere gute EA-Titel der letzten Zeit, die allesamt nur auf Konsole guten Gewissens spielbar sind. Zwei (Protest-)Sterne, vier wären's ohne SecuROM.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als sich der Präsident der Sowjetunion mit seiner Absetzung konfrontiert sieht, greift er zu einem letzten Strohhalm, um den Feinden Mütterchen Russlands doch noch zuvor zu kommen: Mit einer Zeitmaschine reist er ins frühe 20. Jahrhundert, tötet Albert Einstein, einen der Väter der atomaren Forschung, und ändert damit entscheidend die Zukunft der Welt.
Ohne Atomwaffen haben die Allierten weder die Chance den Sowjets gefährlich zu werden, noch konnten sie den Aufstieg einer dritten Weltmacht, dem Reich der aufgehenden Sonne, vermeiden.

Der Kampf der Ideologien bleibt jedoch der gleiche und genau hier beginnt das Spielerlebnis "Alarmstufe Rot 3". Die große erzählerische Stärke des Spieles besteht dabei ganz klar in der unnachahmlich überdrehten und klischeeüberladenen Darstellung von konsumgeilen Allierten, absolut "roten" Sowjets und den übertrieben ehrgeizigen Japanern. Zwar sind letztere mit ihren Attributen den beiden anderen Fraktionen in Sachen Witz- und Persiflagemöglichkeiten weit unterlegen, tragen aber einen wichtigen Teil zur Verbesserung und konsequenten Weiterentwicklung der Spielreihe bei.

Eine weitere Stärke von EA's Fortsetzung ist ganz klar die Präsentation der Story in zahlreichen Videoclips, die mit namhaften Schauspielern der Marke Jonathan Pryce ("Der Morgen stirbt nie", "Fluch der Karibik 1-3", "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" u.a.), Tim Curry ("Stephen Kings ES", "Scary Movie 2" u.a.), George Takei ("Raumschiff Enterprise") und David Hasselhoff ("Baywatch", "Knight Rider" u.a.) auswarten können.

Technisch präsentiert sich "Alarmstufe Rot 3" souverän - der Grafikstil mag zwar für den realitätsnahen "Panzers"-Spieler mehr als abschreckend sein, aber Freunde der Reihe dürften von der Weiterentwicklung der knallbunten Bonbongrafik und den schier verrückten Einheiten mehr als nur angetan sein. Auch der Soundtrack kann das hohe Niveau der Reihe halten (nicht zuletzt dank einer Neuauflage des legendären "Hell March" von Frank Klepacki) und es ist jedes Mal eine Freude, seine Panzer zu rockigen Gitarrenklängen auf die feindliche Basis loszulassen.

Allen Unkenrufen zum Trotze (die Diskussion um die Kopierschutzmaßnahmen lasse ich jetzt mal außen vor, da ich bisher keine Probleme hatte...das kann sich ja ändern, wenn mich der Drang zum Onlinespiel überkommen sollte) bietet auch der dritte Teil der Reihe Echtzeitstrategiespaß bis zum Abwinken. Die eher schwache bzw. einfache Story und der Umstand, dass man immer einen Co-Commander an der Backe hat trüben zwar das Gesamtbild etwas, aber nicht so weit, dass es mehr als einen Stern Abzug geben kann. Das Gesamtpaket ist dafür viel zu rund und daher gibts von mir glatte 4 Sterne für ein kurzweiliges Strategievergnügen. Druschba.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2009
Leider war es aufgrund des Online Kopierschutzes nicht möglich das Spiel zu lizensieren. Ein entsprechender Hinweise fehlt im Beschreibungstext, im Gegensatz zu einigen anderen neueren EA Produkten.
Es ist leider so das nicht nur einfach ein Internet Zugang erforderlich ist, sondern es darf auch keine irgendwie wirksame Firewall existieren. Die Anzahl und Art der Ports die hier freigeschaltet werden müssen bescherem jedem verantwortungsbewußten Admin sofort graue Haare.
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am 13. Dezember 2014
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3 tritt in die Fußstapfen eines der besten "Echtzeit" Strategie Spiele.

Positiv:
- Sehr gute Film Szenen mit echten Schauspielern im Karriere Modus
- Die Kampagne ist Kooperativ Spielbar (was jedoch auch ein Nachteil ist, da man alleine mit einem Ki Verbündeten spielen muss)
- Man kann dem Computerspieler Befehle geben
- Hybrid Einheiten, welche sowohl auf Land, als auch auf Wasser kämpfen können
- Hohes Spieltempo, die Kämpfe können schnell sein aber auch lange dauern
- Die Fraktionen Unterscheiden sich deutlich

Negativ:
- Kein großer Taktischer Tiefgang
- Die Kampagne ist nicht so fesselnd wie die Geschehnisse aus Teil 2
- Die "Zukunft" ist nicht so gut verkörpert wie der 3. Weltkrieg in Teil 2

Die Kämpfe spielen sich kurzweilig und auch die Animationen und Film Szenen sind sehr gut gemacht. Das Spiel bietet jedoch wenig neues und eine nicht so Spannende Kampagne wie sein Vorgänger, so dass ich etwas enttäuscht war und lieber wieder den Vorgänger spiele.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Puh. Also fernab jeglicher DRM-Diskussionen will ich mal davon schreiben, wie toll, einfallsreich und herrlich-schräg dieses Spiel geworden ist. Lange Zeit dachte ich ja, dass der Plot bzw. die Schauspieler aus dem 2ten Teil nicht mehr zu schlagen wäre (zu schön fand ich es, den Schauspielern dabei zuzusehen, wie herrlich ernst und überspielt sie ihre Rollen auf den Computerbildschirm brachten. Alarmstufe Rot 2 war für mich der Inbegriff eines Spiels, dessen Verpackung und Aufmachung (die Schauspieler, der Soundtrack, der Plot) kombiniert mit dem Gameplay eine Granate von Spielatmosphäre auf den Bildschirm zaubern), aber dan kam Alarmstufe Rot 3 und...

...es schlägt noch mehr ein als sein Vorgänger.

Ich will das Mal kurz erläutern:

++ Wir hätten hier ein tolles Spiel mit locker 30 Stunden Umfang, dass eine - gelinde gesagt - absolut abstruse Hintergrundstory hat (inklusive verrücktem Wissenschaftler, Zeitmaschinen, bewusst schlechten russischen Akzenten, sexistischer Kriegsverherrlichung und und und).

++ Das Gameplay ist typisch Command & Conquer. Alles, was diese Spielserie angeht, ist mitdrinnen: Rohstoffe, Bauhöfe, fette Panzer, Videos vor und nach den Missionen, dumme Erntemaschinen. Nebenbei ist es kinderleicht zu verstehen und zu bedienen.

++ Die Story ist ein schöne Offenbarung, wie herrlich abgefahren Drehbücher für Computerspiele sein können. Und die Besetzung ist noch besser, als beim letzten Spiel: Tim Curry als größenwahnsinniger, russischer Premierminister mit stechendem Blick; Peter Stormare (den hab ich ja seit Fargo nicht mehr gesehen!) spielt den verrückten, stets-nervösen Wissenschaftler; George Takei (was müssen die nur für ein Budget für diese Besetzung bei EA springen haben lassen) als stoischer japanischer Feldherr und wirklich noch viele, hochkarätige Schauspieler mehr (und ich muss mir alle 10 Finger zurückhalten, um nicht das Ende des Allierten-Feldzuges zu spoilern. Also dieses Cameo...aaaachhh...mir hat's die Sprache verschlagen und ich musste minutenlang nach Spielende noch weiterschmunzeln. Aber ich werd's hier nicht verraten!!)

++ Die Technik ist allererste Sahne. Sowohl die Videos (alle in HD!!), als auch die Spielengine - beides hat mich auf meiner Hardware mehr als überzeugt. Besonders letzteres sieht in 1920x1200 mit Kantenglättung sehr, sehr schick aus. Vor diesem Game habe ich ja stets behauptet, dass kein 3D-Spiel der Welt es schaffen würde, diesen 2D-Charme vom ersten C&C zu reproduzieren. Doch jetzt hab ich meine Meinung geändert: ich weiß gar nicht wie oft ich von der höchsten Zoomstufe bis ran an's Geschehen gezoomt habe, nur um mich auch wirklich zu vergewissern, dass es sich hier z.B. wirklich um einen Polygon-Hund handelt und kein handgemaltes Bitmap. Die Animationen sind meineserachtens mehr als nur gelungen.

Die negativen Seiten von Alarmstufe Rot 3 sind jedenfalls - für meinereiner als Solo-Spieler - mit der Lupe zu suchen. Klar, der DRM ist schlecht und zickt gern herum, klar, der Coop-Modus wirkt aufgesetzt und klar - es gibt wieder keine schönen Goldfelder mehr, sondern nur mehr Depots (wie in den Blizzard RTS'), aber dies sind für mich trotzdem bloß ein paar Peanuts (obwohl es könnte ja auch so sein: ich wurde jetzt fast 10 Jahre lang mit den Tiberium-C&Cs ständig enttäuscht - dahingegehend ist dann natürlich die Freude umso überschwappenender, wenn mal wieder ein gelungenes C&C ins Haus steht - also vielleicht hab ich wirklich eine zu rosarote Brille dem Spiel gegenüber auf :))

Trotzdem. In meiner Überschwänglichkeit geb ich dem Spiel meine klare Empfehlung und volle 5 Sterne!
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am 3. April 2014
ist nicht RA2, wirkt zwischendurch bissl Kindlich mit den grossen Einheiten.
Was mich sehr stört ist das fehlen einer Option zum wegschalten der Geheimprotokolle.
Damit verwüsten sich die Teilnehmer gegenseitig, so kommmt kein Gedanke auf es mit irgend einer Strathegie zu versuchen.
So schnell wie möglich Superwaffen und dann abwerfen, dennoch kann Spielspass aufkommen wenn man die HQs der Gegner zerstört, erst dann fallen diese Dinger weg.
Vielleicht gibts ja mal n Mod der was taugt
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am 30. Mai 2012
Das Spiel an sich ist Super. Sogar mit mehr Multiplayer möglichkeiten als der Vorgänger. Obwohl man die Yuri einheiten schon vermisst. Über den Kopierschutz kann man streiten aber immer noch besser als die vermurksten Onlinezwänge letzter Zeit. Die KI ist sogar viel schwieriger zu besiegen als früher, aber warum zum Geier machen die KI Gegner in Gefecht sich zuerst gegenseitig verbünden gegen richtige Spieler bevor sie sich gegenseitig bekriegen. Sogar wenn man die direkt nebeneinander platziert.
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am 26. Juni 2011
Also ich hab mir die Demo angesehn und dann zum Nierdig-Preis das Spiel geholt.
Ich bin jetzt in der fünften Sowjet-Mission und es macht durchgängig Spaß.
Es ist bunt, schrill (coole Sprüche etc.) und es macht Spaß.
Wer Echtzeitstrategie mag, kann hier zuschlagen.
Steht CC dauf und ist CC drin.
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am 7. August 2012
Finde die alten Teile besser ist aber ev. Geschmacksache. Wer die alten Teile nicht kennt (kleiner Tip) diese kann man mittlerweile kostenlos Downloaden (findet man auf Chip.de) sind glaube ich die ersten 3 Teile die man als Vollversion downloaden kann.
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am 8. September 2013
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3, der dritte Teil der Alarmstufe Rot reihe.
Grafik und Steuerung, Handhabung sind besser geworden.
Spiel läuft einwandfrei und ohne Störungen.
Die Kampange ist nur sehr kurz.
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