Kundenrezensionen

115
3,8 von 5 Sternen
Command & Conquer 3: Tiberium Wars
Plattform: PCVersion: StandardÄndern
Preis:9,99 €-59,99 €
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2009
Der Konflikt zwischen der GDI und Nod ist wieder Hintergrund der Handlung. Kane ist wieder zurückgekehrt und so stark wie noch nie. Ihm gelingt es, die Raumstation Philadelphia der GDI im Weltall zu zerstören. Die GDI ist somit stark geschwächt, da sich ihr Hauptquartier an Bord befand. Zunächst bricht großes Chaos innerhalb der GDI-Truppenverbände aus, da die Kommunikationswege größtenteils über die Philadelphia liefen. Weiterhin befanden sich zur Zeit des Angriffs beinahe alle wichtigen Persönlichkeiten der Erde und die militärischen Anführer der GDI an Bord. Der Spieler kann die Rolle eines GDI-Commanders übernehmen und versuchen, die Ordnung wiederherzustellen und sich gegen die Bruderschaft von Nod zu wehren oder mit der Bruderschaft die Welt zu erobern. Am Ende von Tiberium Wars laufen, wie schon bei Command & Conquer: Operation Tiberian Sun - Feuersturm, die Handlungsstränge der einzelnen Kampagnen zusammen. Das bedeutet, dass diesmal alle Kampagnen dieselben Geschehnisse aus einer anderen Perspektive behandeln. Eine Ausnahme bildet die GDI, bei der man ein alternatives Ende sehen kann, dies ist jedoch nur minimal anders da es keine weitreichenden Folgen hat (man kann in der letzten Mission die Scrin Zentrale entweder einfach mit einer großen Bombe zerstören und Millionen toter Zivilisten in Kauf nehmen oder, die schwierigere Variante, ohne die Bombe. Der Unterschied liegt nur in zwei verschiedenen Videos die auf die Folgen anspielen jedoch ansonsten keinerlei Einfluss haben). Eine Möglichkeit für eine Fortsetzung wurde schon eingefügt. In den Konflikt mischt sich auch noch eine 3. Partei ein, die sogenannten Scrin. Bei dieser Fraktion handelt es sich um extraterrestrische Lebensformen, von denen angenommen wird, dass sie für das Erscheinen des Tiberiums auf der Erde verantwortlich sind. Die Gebäude und Waffen der Scrin weisen große Ähnlichkeiten mit insektoiden Lebensformen und teilweise auch Meereslebewesen auf. Das eigentliche Aussehen der Scrin sieht man in den Zwischensequenzen. Die Scrin sind in der Kampagne jedoch erst nach dem Durchspielen der beiden anderen Parteien spielbar. Im Spiel selber scheint es auch einige Hinweise auf Command & Conquer: Alarmstufe Rot zu geben. So sieht man auf diversen Frachtcontainern das Logo der Alliierten, das anscheinend als eine Art "Zweitlogo" der GDI dient. Auch das Logo der GDI aus Tiberian Sun ist zu sehen.

Neuerungen
Es wurde eine Zoneneinteilung hinzugefügt. Rote Zonen sind völlig unbewohnbar, da sie durch die Ausbreitung des Tiberiums und den in diesen Zonen immer wiederkehrenden Ionenstürmen von Grund auf zerstört wurden. In den gelben Zonen ist die Tiberiumkontamination noch nicht so weit fortgeschritten, jedoch sind diese Zonen durch den 50-jährigen Krieg bis zu 80% unbewohnbar, und die blauen Zonen sind weitgehend tiberiumfrei. Es gibt jedoch im Spiel auch Tiberium in den blauen Zonen, jedoch variiert die Streuweite im Unterschied zu den gelben und roten Zonen enorm.
Im Gefechts-Modus kann die Spielart der gegnerische KI eingestellt werden. Es stehen dabei Rushen, Einigeln, Dampfwalze, Guerilla und Ausgewogen zur Verfügung.
Der äußerst beliebten "Mammut"-Panzer und E.V.A, der Zentralcomputer der GDI sind ebenfalls wieder im Spiel vorhanden. Klassische Elemente wie das MBF und die Seitenleiste sind wieder im Spiel integriert.

Einige der "alten" Einheiten wie der "Stealth"-Panzer von Nod sind erhalten geblieben. Aber auch neue wurden zugefügt. So taucht zwar der "Juggernaut" der GDI wieder auf, insgesamt wurde jedoch der Anteil von Mechs und Untergrundeinheiten bei der Bruderschaft von Nod stark vermindert, was als Kontinuitätsbruch gegenüber Tiberian Sun gesehen werden kann. Die Entwickler haben sich bemüht, Brüche für die Fans zu erklären. So bespricht "Executive Producer" Mike Verdu einige dieser Probleme in seinem Blog auf der offiziellen C&C3-Seite. Das Verschwinden der meisten GDI-Technologien aus Tiberian Sun wird dadurch erklärt, dass die GDI mehr auf die Erforschung von Weltraumtechnologien setzt. Auch hat das Tiberium einen völlig neuen Hintergrund sowie eine neue Verhaltensweise erhalten. Das gesamte Spiel orientiert sich mehr am ersten C&C-Titel, Der Tiberiumkonflikt, als an dem Tiberium-Sequel (Tiberian Sun). Dies schlägt sich in der Einheiten- und Gebäudegestaltung und in vielen anderen Bereichen mehr als deutlich nieder. Dies allerdings wurde von vielen Fans kritisiert, weil trotz der Erklärungsversuche viele unlogische Änderungen und rückschrittige Entwicklungen (keine Tiberiumflora und -fauna, keine natürlichen Ionenstürme im Spiel und die Aufgabe verschiedener Technologien wie dem Feuersturmwall) gibt.
Der Multiplayer kann mit bis zu 8 Spielern benutzt werden, die sich durch VoIP unterhalten können.
Es sind über 35 Einzelmissionen vorhanden, wobei die Scrin Kampagne nur vier Missionen umfasst und diese sehr kurz sind.

Zensur
Die deutsche USK-16-Fassung weist nur kleine Unterschiede im Vergleich zur deutschen Version ohne Jugendfreigabe auf. So wurde der Begriff "Atomwaffen" durch "Aurora-Raketen" ersetzt. Auch die Sprachausgabe wurde entsprechend angepasst. An Wirkung und Darstellung der Waffe im Spiel wurde jedoch nichts verändert. Auch findet sich in der zensierten Fassung weiterhin ein Warnzeichen vor radioaktiven Stoffen. Des Weiteren wurde die Einheit des "Fanatikers" durch die des "Sprengmeisters" ersetzt. Während der Fanatiker auf dem Einheiten-Symbol eine Bombe am Körper trägt, hält sie der Sprengmeister in der Hand. Des Weiteren ist die Animation in der unzensierten Version die eines Selbstmordattentäters. In der zensierten Version flieht die Einheit nach dem "Wegwerfen" der Bombe auf das Ziel. Die Einheiten werden jedoch in beiden Versionen gleich eingesetzt und gehen beim Einsatz verloren.

Unbedingt patchen. Command & Conquer 3: Tiberium Wars - Patch 1.09 (Standard Edition) 313 MB groß

Meiner Meinung nach der beste Teil der Serie. Bis jetzt! Kaufempfehlung.

Ich freue mich schon auf Teil 4.

Command & Conquer 4 : Tiberian Twilight kommt ab dem 18. März 2010 in den Handel.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2007
Ich habe mir auch die Demo runtergeladen und auch NOD gespielt.

- Was mir zuerst auffiel war das es sehr gut spielbar ist. Es läuft auch auf Rechnern die keinen `High-End` Status haben. Die Grafik ist auf Maximalen Details etc. sehr schön ebenso wie der Sound und die Ausrufe der Marine-Einheiten.

- Es hat sich im gegensatz zu den alten C&C Teilen wirklich nicht viel geändert , bis auf die bessere Grafik und nicht zu vergessen die neue dritte spielbare Rasse, die `Scrins` (Ausserirdische).

- Wer die alten C&C Teile bisher mochte (so wie ich) wird mit dem neuen C&C 3 bestens bedient sein !

- Das andere Spiele vom strategischen her besser sind, stört gar nicht. Jeder muss für sich wissen was er will. Es macht nach wie vor Spass aufzurüsten und es am Ende richtig krachen zu lassen.

- Besonders im Multiplayer werd es demnächst ein mordsspaß, ob im Lan oder Online.

- Den letzten Stern habe ich nicht gegeben ,weil es wirklich nichts neues ist. Aber das finde ich nicht schlimm,... denn ich will schliesslich auch ein Command&Conquer Spiel haben und kein Warcraft !

Also..., für alte C&C Fans... auf jeden Fall zugreifen !

Ich habe es mir bereits vorbestellt. ;-)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Insgesamt gesehen ist Command & Conquer 3 eines der besten Echtzeit-Strategie-Spiele. Dennoch hat es einige Schwächen,

die derzeit noch nicht per Patch behoben worden sind.

Diese möchte ich hier näher vorstellen. Sie machen das Spiel teilweise schwieriger und man muss seine Einheiten wie ein kleines Kind an die Hand nehmen.

Das neue KI-Sytem scheint noch deutliche Schwächen zu haben.

Für Einheiten gibt es im Gegensatz zu C&C Generäle 3 verschiedene Angriffs/Defensiv-Modi. Alle 3 sind aus meiner Sicht nur bedingt zu gebrauchen. Der Defensiv-Modus lässt die Einheiten teilweise richtig träge erscheinen. Erst wenn sich der Gegner stark nähert, greifen die Einheiten an. Wenn ein eigenes Fahrzeug angegriffen wird und ein anderes im weiteren Umkreis daneben steht, schreitet es nicht ein. Das kann in brenzlichen Situationen Einheiten kosten. Der Angriffsmodus bewirkt, dass die eigenen Einheiten teilweise den Gegner suchen und ggf. ins offene Messer laufen. Da fährt ein einzelner Panzer auf eine Horde von Gegnern zu und erliegt im Gefecht. Absolut Spitze!

Die alten Modi von Generals hatten zwar auch vereinzelt KI-Aussetzer, aber sie haben mich bei weitem nicht so sehr gestört wie im neuen Teil.

Ferner verhaken sich ab und an die Einheiten an Gebäuden, Mauern und an eigenen Fahrzeugen. Je nach dem wie dicht sie aneinander stehen, rotieren sie dann dümmlich auf der Stelle. Echt grandios!

Auf einer Karte mit Straßennetz hatte ich zwei BMT-Fahrzeuge postiert und sie wurden von Gegnern angegriffen. Da die Einheiten keine große Chance hatten, wollte ich sie abziehen und legte einen Punkt fest, der in gerader Linie problemlos zu erreichen war. Anstatt die Route einzuhalten, wich einer der Fahrzeuge vom Kurs ab. Das hatte zur Folge, dass er sich näher an feindliche Geschütztürme heran begab und vernichtet wurde. - Vollkommen unnötig!

Außerdem habe ich Zivilistengebäude zerstört, aber die Ruinen der Gebäude waren nicht mehr sichtbar. Als ich diesen Kartenabschnitt verlassen hatte, kehrte ich nochmal dorthin zurück. Erneut sah ich die Animation, wie das Gebäude insich zusammen fiel. Noch so ein harmloser Programmfehler, der sich mehrfach reproduzieren lies.

Meines Erachtens sind die Missionen im Vergleich zu C&C Generäle deutlich kniffeliger geworden, sodass ein häufigeres abspeichern nötig ist.

Was das Spiel reizvoller macht, sind die neuen Bonus-Aufgaben, die in jeder Mission noch zusätzlich erledigt werden können.

Obwohl es sich bei den 2 Parteien um zwei Fantasigebilde handelt, finden die Kampfhandlungen auf der Erde in Ost-Europa und anderen Gebieten statt. Ob das Zufall ist? ;-)

Fazit: Im Großen und Ganzen macht das Spiel sehr viel Spaß, wenn man die einen oder anderen kleineren Schnitzer außer Acht lässt. Vielleicht werden sie noch ausgemerzt (Patch 1.04, 1.05, ..., 5.01, ...). Wer Neuling auf dem Sektor ist, sollte sich vielleicht erstmal an C&C Generäle versuchen. Das gibt es schon zum Schleuderpreis (ca. 10 €).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2007
Command & Conquer ist ein Meilenstein meiner persönlichen Spielegeschichte. Es war damals mein erstes richtiges RTS-Spiel und begeisterte mich durch die tolle Story und den sympathischen Bösewicht Kaine.

Nunmehr fast über 10 Jahre ist der letzte richtige Command & Conquer Teil alt. Nach Alarmstufe 1 und 2, sowie Tiberian Sun erscheint der wahre dritte Teil nun, 2007. Der erste Blick hat mich sehr überrascht, so gut kann ein Command & Conquer also aussehen. Nachdem ich den C&C Ablieger "Generals" gewohnt war bin ich erstmal überrascht das es noch die selbe Grafik ist, aber dennoch weitaus peppiger wirkt. Nach einer kleinen Runde Skirmish, für mich ein wichtiger Aspekt jedes RTS Games war ich begeistert wie toll die Grafik wirklich ist. Nicht nur die tollen Bump-Mapping-Effekte, sondern auch die herumfliegenden Kugeln in Form von Lichtschweifen sehen einfach nur traumhaft aus. Orcas ziehen einen verschwimenden Schweif hinter dem Triebwerk her, so soll es doch sein!

Nach einer kleinen 30 minütigen Runde Skirmish ging es in die Story. Die Qualität der Videos ist wirklich super und auch einer der Gründe weshalb das Spiel so groß ist. Ein kleines Einstiegsvideo sowie eine kleine Mission zeigen einem gleich den neuen Stil auf. C&C 3 wirkt einfach nur sehr modern und bietet tolle Videos und Erklärungen. Fast idiotensicher möchte man meinen. Da ich die englische Fassung bisher leider nicht gesehen habe kann ich nicht sagen ob die deutsche Synchonisation so viel zerstört wie behauptet. Mir gefällt die Synchronisation sehr gut, und sie passt auch recht gut ins Gesamtbild. Die Story kann man wiedereinmal auf Seiten der GDI oder der NOD spielen. Die Gebäude und Einheiten sind wohlbekannt und drückten mir eine kleine Träne ins Auge, denn was ich früher nur als Pixelbrei kannte nun in tollen 3D-Modellen zu sehen ist etwas tolles. Einige neue Einheiten die aber bereits aus den Abliegern wie z.B. "Renegade" bekannt sind sind auch dabei.

Das Gesamtbild ist erstaunlich gut, aber leider ist das Spiel insgesamt nix neues. Es wurden keine neuen Features eingebaut, aber das wollte auch keiner. Es geht um die Fortführung der genialen Storyline rund um den NOD-Boss Kaine und seiner Anhänger. Mir macht es eine Menge Spaß, vorallem Online. Was der prinzipielle Unterschied zur etwas teureren "Kaine-Edition" ist kann ich euch auch noch flott verraten. Die Bezeichnung der Einheiten wurde etwas geändert! So wurden aus Attentätern nun "Sprengmeister", usw. Wenn interessiert das? Einige neue Mehrspielerkarten sowie neue Skins für einige Figuren sind dabei. Aber das rechtfertigt den Aufpreis nicht.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2007
Zuallererst mal: die Demo ist draussen. Ich kann schonmal jedem raten diese anzutesten.

Diese Rezension bezieht sich auch nur auf die Demo-Version!

Was den Preis betrifft (bezieht sich vor allem auf viele "Beschwerden" bei der Kane Edition):

Ja, das Spiel ist teuer. Aber es ist erstmal relativ umfangreich was die Einzelspieler-Missionen betrifft. Vergessen sollte man auch nicht die 2 Stunden Videos in HD, die die Story vorantreiben und für mich persönlich immer schon sehr dazu beigetragen haben, vom C&C-Universum mitgerissen zu werden. Wenn man sich die Schauspieler anschaut weiss man auch das da "Profis" am Werk sind.

Zum anderen ist der Multiplayer-Part gut durchdacht, von Headsetfunktion bis zur Möglichkeit, Multiplayerspiele zeitversetzt mitanzuschauen ohne Mitzuspielen (Stichwort: HL-TV) hat man sich anscheinend bemüht, das Spiel auch nach der Kampagne interessant zu halten.

Ob ein Spiel 5, 50 oder 500 stunden fesselt wird leider beim Preis nicht mit bedacht. Und wenn ich allein überlege was ein World Of Warcraft zb kostet fallen die 15 Euros mehr für mich ehrlich gesagt nicht wirklich ins gewicht, denn gerade dieses Spiel hat für mich das Potential, mich wirklich lange im Multiplayer zu fesseln (bisher hab ich alleine >15 Stunden mit der Demo verbracht^^).

Ein kleines Schmankerl ist für mich auch, das die Version multilingual sein wird (also deutsch und englisch sind in der Kane-Edition enthalten, stand in der PcGames). Ich kann es in deutsch durchspielen und dabei alle Feinheiten mitbekommen die mir im englischen u.U. entgehen würden, später aber auf englisch umschalten bzw uminstallieren, weil mir da zb die "antworten beim anklicken" der Einheiten in englisch schon sehr gut gefallen.

Auch hat es den Anschein als wenn man bei diesem Spiel von Werbung verschont wird (was mittlerweile ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist, grad bei EA) Lieber zahl ich fürs Spiel nen paar Euros mehr als das ich mit nem CoCa-Cola-Mammut auf Tour gehe oder meine Truppen statt ner Reparatur in der Kaserne bei Burger King essen gehen^^.

Wenn ich überlege das so mancher 45-Euro-EgoShooter nach nicht einmal 10 Stunden bei mir im Regal verschwunden ist, ist mir der Preis ehrlich gesagt egal solange die Qualität stimmt, und das ist anhand der Demo und Vorberichte schon recht gut absehbar.

Nun aber zum Spiel:

Das Spielgefühl der GDIs (mehr kann man in der Demo noch nicht spielen) sowohl in den SingleplayerMissionen als auch beim Skirmish haben schonmal das typische C&C-Flair rüberkommen lassen. (Das von Teil 1, ihr wisst schon ;-) ) Kleinigkeiten wie zb Gebäude die für kontinuierlichen Geldfluss sorgen hat man zb aus "Generals" übernommen, der Grossteil der Einheiten erinnert sehr an den ersten Teil, aber alles ist ein wenig "erneuert" und logisch erweitert. Sinnvoll fand ich zb den "Buggy" den man immer wieder zu einer kleinen Basis mit 2 Türmen ausbauen kann, zu dem dann die Panzer zurückfahren konnten um sich zu reparieren. Wenn die Frontlinie sich verlagert macht man die Basis wieder zum Buggy, und stellt sie je nach Bedarf woanders wieder auf. Auch sind alle Truppen nützlich, man denke nur an die Möglichkeiten der mit Jumppacks bestückten Infanteristen.. sowas macht die taktischen Variationen recht weitreichend wie ich finde.

Zur Engine:

Die Physikengine ist recht überzogen. Der grosse "Knall" wenn irgendwas hochgeht sorgt aber eher für ein Grinsen als für ein Kopschütteln^^. Bei Panzern sieht man zb das typische Schaukeln beim Anfahren und Bremsen, etc etc. Ich fands zum Spiel sehr passend. Die Engine an sich ist eine weiterentwicklung der "Herr der Ringe (2)-Engine (SAGE-Engine)", auf nem 2 GhZ Core2Duo mit ner 7900GS + 2GB Ram war bei mir höchster Detailgrad mit allem drum und dran möglich, das sah wirklich herrlich aus. Wer testen möchte was der heimische Rechner zu den Anforderungen sagt -> Demo testen.

Zur KI: Im Skirmisch ist es später möglich, die KI an die eigene Taktik anzupassen (leider nicht in der Demo). So kann ich zwischen "Dauerrushen" und "in der Base eingraben" (insg 5 Auswahlmöglichkeiten) einstellen, wie ich die Partie gestaltet haben möchte. Für mich ein ganz klarer Pluspunkt. Wer es von anderen C&C-Teilen so kennt das man schaut was der Gegner macht und dementsprechend sich darauf einstellen möchte, wird diesmal ziemlich vor die Wand fahren. Je nach eigener Taktik agiert der Rechner (auf den höchsten Schwierigkeitsgraden) genau so, wie es für einen selbst am unangenehmsten ist. Ich hatte definitiv das Gefühl, die CPU agiert je nach meiner Strategie. Anfangs hat mich das nicht wirklich gefreut, im nachhinein muss ich jedoch sagen das dies den höchsten Schwierigkeitsgrad wirklich anspruchsvoll gemacht hat, ich musste meine Taktik bis ins kleinste Ausarbeiten und hatte dann ein wirklich hartes, spannendes und forderndes Match bis zum ende. Für die "Anfänger" ist die CPU in den unteren Leveln jedoch ziemlich low und leicht zu besiegen. Schön fand ich auch das man Wegpunkte setzen kann, das Verhalten der Einheiten ist einstellbar (zwischen "rühr dich nicht" und "schiess auf alles was sich bewegt"), die Ernter fahren im Notfall einfach durch ihr Gegenüber durch anstatt zu verkeilen etc etc. Es gibt noch vieles positives (fällt einem beim Schreiben natürlich nicht ein^^), jedoch hab ich auch 2 Negativpunkte: 1. wenn mein Feld abgeerntet ist fahren die Ernter lustig zum nächsten Feld. Wenn dieses innerhalb der gegnerischen Basis liegt - pech gehabt - neue bauen :-( 2. Wenn man eine Einheit zu einem Punkt schickt und auf dem Weg, den die Einheit dafür ablaufen muss danach ein Gebäude baut, bleibt die Einheit einfach an Ort und stelle stehen und rührt sich nicht mehr, anstatt einfach drum herum zu laufen. Ich hoffe das wird bis zum Hauptprogramm gefixt, es sind ja zum Glück noch ein paar Wochen zeit.

Wer C&C nicht so kennt: es ist ein recht schnelles, actionreiches Strategiespiel. Wer viel Wirrwar, tausende Truppenkombinationen und tiefes Eindenken in die Spielmechanik erwartet, sollte eher mal Supreme Commander anschauen. Damit meine ich keinesfalls das C&C nicht anspruchsvoll ist, die Einheiten sollte man kombinieren um Erfolg zu haben, man muss das Spiel schon kennen etc.. aber ich muss das Spiel nicht studiert haben um mit der Kampagne oder im Skirmish (freien Spiel) meinen Spass zu haben^^.

Man hat eigentlich immer etwas zu tun, es spielt sich angenehm zügig , jedoch ohne in hektisches geklicke auszuarten. Allgemein ist das Spiel sehr auf Action ausgelegt. Ich muss nicht auf jede Einheit acht geben, und wenn ich Pech habe haut mir nen gegnerischer Atomsprengkopf auch schonmal nen dickes Loch in die Basis (was jedoch nicht das Aus bedeutet^^).

Die C&C-Serie hat mich über die letzten zehn Jahre bis auf wenige Ausnahmen hervorragend unterhalten, und sollte das Spiel das halten was die Demo verspricht, wird C&C3 nahtlos an diese Erfolgsserie anknüpfen. Momentan sieht es jedenfalls genau danach aus.

Passend zum Release sollten auch die Spielezeitschriften erscheinen, wer also nicht unbedingt am Erstverkaufstag in die Schlacht ziehen muss bekommt recht zeitnah die ersten "richtigen" Berichte. Die Rezension werde ich auch überarbeiten sobald ich mir von der Vollversion ein Bild machen konnte.
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2007
Nun, so gut wie jeder der sich mit PC-Spielen auskennt kennt C&C. Und ich denke jeder der C&C kennt, hat mit den größten Erwartungen die Tiberium Wars Packung geöffnet. Nun gibt es sehr viele verschiedene Meinungen zu Tiberium Wars. Anfänglich lässt sich klar sagen dass es sich hier um ein Original-Tiberium-CnC handelt, das nicht nur auf das gleiche schnelle Gameplay setzt, sondern auch viele berühmte Einheiten (Mammut,Orca...) wieder einsetzt.

Durch solche Aussichten und spektakuläre Screenshots ist ein sehr großer Hype um das Spiel entstanden und man denkt sofort, dass EA es wie mit fast jedem ihrer Spiele macht: Dicke Grafik und geschönte Screenshots mit gewaltigen Schlachten,ein Paar berühmte Namen und dann noch C&C als Titel -----> Geldmaschine. Denn das Spiel könnte eigentlich noch so schlecht sein, solange C&C draufsteht verkauft es sich wie Wasser in der Wüste.

Doch Tiberium Wars ist eines der ersten Spiele von EA welches es nicht ganz so macht, deshalb fange ich jetzt mal mit dem Positiven an:
Über die Grafik brauche ich nicht viel zu sagen, denn sie ist sehr gut. Der Sound ist zwar nicht von Frank K. aber er tut seinen Zweck und abgesehen davon dominieren in Tiberium Wars eh Explosionen,Schüsse,etc.
Das typische schnelle Gameplay macht sich sehr gut, die alten und neuen Einheiten machen sehr viel Spass und erlauben außerdem (auch wenn es anfangs nicht so scheint) eine Menge verschiedener Taktiken.
Der Multiplayer ist ziemlich gut organisiert und motiviert durch die verschiedenen Ränge auch etwas. Ausserdem reagieren die Entwickler nun auf Bitten der Community etwas schneller als sonst.

Nun zu dem, wo es die meisten verschiedenen Ansichten gibt:
Die Story ist für ein C&C, das ja meistens mehr auf Multiplayer legt, sehr gut. Die beiden Kampagnen verlaufen parallel zueinander und ergänzen sich so perfekt. Doch die freischaltbare Scrin-Kampagne besteht nur aus 4 Missionen, was im Gegensatz zu den beiden anderen Kampagnen sehr,sehr wenig ist. Dafür ist sie aber auch etwas knackiger als die beiden Normalen. Die Missionen selbst sind ziemlich abwechslungsreich und vor allem sehr spektakulär aufgebaut.
Die Videosequenzen sind einer der größten Streitpunkte:
Sie werden zwar von einigen erwähnenswerten Schauspielern gespielt, doch sie wirken letztendlich etwas statisch und dialoglastig. Doch nichtsdestotrotz ist Tiberium Wars immer noch ein Videospiel, und kein Spielfilm. Ausserdem spielen die Schauspieler ihre Rollen gut, es gibt sehr viele verschiedene Charaktere und die Sequenzen verleihen dem Spiel eine gewisse Tiefe, wodurch man sich nicht mehr so ganz wie in einem "Mission 1-Mission 2-Mission-3"-Strategiespiel vorkommt, sondern vielmehr das Gefühl hat, ein richtiges Feedback auf seinen Erfolg zu bekommen.

Nun zum Negativen:
Innovationen sucht man vergeblich, denn es ist einfach C&C. Und ausserdem ist der Taktische und Strategische Tiefgang des Spiels gleich Null. Für viele Spieler wird das eine Erleichterung sein, für einige wenige eine Enttäuschung.

Fazit:
Tiberium Wars ist ein waschechtes C&C, mit liebgewonnenen Einheiten aus den vorherigen Teilen und interessanten Neuen. Das Gameplay ist schnell, somit lohnt sich das Spiel auch wenn man nur eine halbe Stunde Zeit zum Spielen hat. Die Story und die Sequenzen sind für ein RTS-Game sehr durchwachsen und gehören sicher zum Spannendsten was es in der Strategie so gibt, trotz keinem richtigen Spielfilm-Feeling. Der Multiplayer ist sehr gut organisiert, also kommen Konkurrenzsucher voll auf ihre Kosten (falls nicht gerade Connection-Probleme auftauchen).

Wer etwas Neues sucht ist bei Tiberium Wars sicher falsch, aufgrund fehlender Innovationen und null strategischem Tiefgang. Wer das Verschmerzen kann oder gar keine Innovationen und Strategie will, bekommt mit Tiberium Wars ein geniales, mitreißendes, explosives und vor allem ein echtes C&C-RTS-Game geliefert.

PS: Wer des Englischen mächtig ist sollte unbedingt die Kane-Edition kaufen, da sich die deutsche Vertonung im Vergleich zur Englischen peinlich anhört.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2012
Kaufe ich einen Geländewagen erwarte ich geländefähigkeit und wintertauglichkeit. Kaufe ich einen Sportwagen erwarte ich sportliche Leistung auf der Straße, denn nur fliegen ist schöner!

Kaufe ich diesen Teil von Command & Conquer erwarte ich C&C! Kein Sims, Counterstrike oder Egoshooter. Ob die Stragetie in anderen Spielen besser ist, muss jeder selber wissen. Basis aufbauen, verteidigen und den Gegner am Ende überrollen...mal so grob gesagt, das kann man von C&C erwarten.
Die Aufmachung, Steuerung, die Videosequenzen... alles Geschmackssache. Das von jedem neuen C&C Teil das strategische Genre nicht jedes mal aufs neue erfunden werden kann ist doch auch klar oder nicht? Man mag es oder man mag es eben nicht! :-)

Zur Kompalität: Unter Windows 7 Home Premium mit nem brandaktuellem Gamernotebook: KEINE PROBLEME!
Vielleicht n kleiner Tipp: die .exe Datei unter dem Reiter "Kompalität" als WinXP ServicePack3 ausführen lassen. Falls das nicht reicht die Datei als Admin ausführen und/oder den Virenscanner/Firewall abstellen und starten kann der Spielgenuss!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was hab ich mich auf das neue CnC gefreut. Das kann gar nicht schlecht werden, hab ich mir gedacht und gewaltig geirrt. CnC 3 ist die größte Enttäuschung der letzten 5 Jahre für mich. Der Singleplayer-Modus ist einfach nur grottig. Während in den Videos andauernd nur geredet wird und im ganzen Spiel nur 1 - 2 gerenderte Action-Sequenzen vorkommen verlaufen die Missionen immer nur gleich. Aufbauen, verteidigen, (evtl. eskortieren), zerstören. Als ich mit den Kampagnen aller 3 Völker durch war konnte ich es kaum fassen. Im Abschluss von GDI und NOD wird wieder nur geredet und die Scrin haben nicht mal ein Abschlussvideo.

SINGLEPLAYER: 2 Sterne

Da aber TW laut Aussagen der Programmierer ein Multiplayer-Spiel ist dachte ich mir ok, wenn der Multiplayer passt ist ja alles im Butter.

Aber nein, der MP ist dermaßen unausgereift.

problem 1: Erstmal in die Lobby kommen. Nach 4 Patches lief das endlich ordentlich .

problem 2: Wenn man dann mal in der Lobby ist, muss man ständig Angst haben wieder herauszufliegen dank dem völlig veralteten und inakzeptablem Netcode.

Problem 3: Die ersten beiden Hürden gemeistert muss man erstmal Leute finden mit denen man spielen kann, denn das gesamte Netzwerk verläuft PEER TO PEER!! So hat fast niemand zu jemandem ne Connection.

Problem 4: Wenn man dann doch jemanden gefunden hat um zu spielen verläuft das Spiel immer gleich fade. Jeder baut nur 1 overpowerde Einheit und rennt dann mit Massen der immer gleichen Einheit auf den Gegner zu.

Das sind meistens folgende Einheiten: Mammut, Scorpion Tank (im early-game), Avatar, Tripod, Trägerschiff oder Shock-Trooper.

Wieso das denn, EA? Könnt ihr nicht mal ein Spiel zu Beginn richtig balancen? Ihr habt doch viele Jahre an dem Spiel gebastelt, ist euch da nicht aufgefallen, dass der Multiplayer völlig verbuggt und unausgereift ist? Und das in einem Spiel, dass WC3 vom Genre-Thron schmeissen wollte. Lächerlich.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2007
Anfangs hat mich die Story noch mitreißen können, auch die Missionen waren abwechslungsreich, aber spätestens zu Ende der NOD-Kampagne kommt eine Menge Frust auf.
Warum muss ich eine Geschichte aus 3 Persepektiven erleben, um dann nicht einmal ein Ende zu sehen? (Man fliegt einfach aus der Kampagne raus, und das wars. Nicht einmal ein kleines Video wird geboten.)

Hier ein paar Mängel, die das eigentlich tolle Spiel herunterziehen:
- Einheiten sind nicht in der Lage formationen zu bilden (wer am schnellsten ist, ist zuerst da)
- Befehle funtionieren häufig nicht, eskortieren etc. ist oft nicht möglich.
- Einheiten sind strohdumm: sie erkennen keine gefahr; können nicht einem sinnvollen Einsatz Ihrer Waffen gewährleisten
- Infanteristen schießen dabei den Vogel ab: Raketenheinies rennen durchs Tiberium, um dann MG-Kämpfer anzugreifen. Sie machen dies auch gerne, wenn sie neben einem MG-Turm stehen ...
- Einheiten bewegen sich irre träge. Ein Richtungswechsel kann dann schon mal ein paar Sekunden dauern ...
- Das Spiel scheint nicht wirklich ausbalaciert zu sein. Das Wiedereinnehmen der Avatare etc. halte ich für absoluten Müll, da ein verpatzter Angriff so zum Gegenangriff mit den eigenen Waffen führt...
- Die Einheiten sind technologisch zurückgewandert! Das Flammen-tunnelpanzer ist z.B. zum kriechenden Panzerchen heruntergebaut wurde ...

Es gibt ne Menge Punkte - allein beim Handling - die negative Aspekte sehr deutlich machen. Dennoch macht das Spiel eine Menge Spass - es sicht nett aus, die Story zieht an und nach ein paar Bugfixes (oder ein paar mehr) kann es ein richtig tolles Spiel werden! ;-)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2007
Ein kurzer Einstieg in Command & Conquer - das Spiel spielt in der Zukunft. Auf der Erde gibt es einen außerirdischen Rohstoff namens "Tiberium". Auf der einen Seite gut - der lässt sich gut erforschen und für Fahrzeuge/Flugzeuge und Ähnliches verwenden. Auf der anderen Seite schlecht, denn die Flächen wo er vorkommt wachsen stetig und drohen die Erde damit zu "überschwemmen" - Menschheit ade. In dieser Krisensituation bekämpfen sich zwei Fraktionen , GDI (= Globale Defensiv Initiative; eine Art weltweit operierende Armee ) und die Bruderschaft von NOD ( eine Art Sekte unter der Führung eines gewissen "Kane" ). Diese Beiden streiten sich um die Erde, die einen beschützen sie ( GDI ), die anderen wollen erobern ( NOD ).

Im dritten Teil ist Kane wieder da - obwohl er in Teil 2 eigentlich gestorben war - dennoch wurde er wieder ins Leben zurückgeholt mit Hilfe von einer Art ( wie man es aus StarWars vielleicht kennt ) Baktatank , eine Art Heilkammer. Während die beiden Fraktionen also um die Erde kämpfen gesellt sich eine dritte - außerirdische - Fraktion hinzu, die Scrin - Aliens, die vom Tiberium auf die Erde gelockt wurde. Zur Story sei nur soviel gesagt, sie besteht eigentlich nur darin, dass diese drei Fraktionen untereinander sich bekämpfen und Kane versucht Kontakt mit den Aliens aufzunehmen und sie für seine Zwecke zu gewinnen. Im Addon wird sie wohl sehr wahrscheinlich weitergeführt werden ( vermutlich 2008 ).

Aber nun weg von der Story, hin zum eigentlichen Spiel. Die Grafik ist für ein Strategiespiel sehr gut gelungen , forderd aber hohe Anforderungen an Grafikkarte und CPU - will man vor allem die Texturen in voller Qualität genießen. Der Sound ist gut und die Einheiten klingen genau richtig. Im Netzwerk habe ich bereits auch einige Male gespielt und bisher sind keine einzigen Abstürze vorgekommen. Gepacht wird auch regelmäßig, da EA momentan ein Augenmerk auf den Online-Multiplayer wirft. Die Real-Schauspieler-Sequenzen sind durchgehend gut besetzt, mit guten Schauspielern ( Josh Holloway ["Lost] , Jennifer Morrison ["Dr. House"] , Michael Ironside ["Starship Troopers"] ) und sorgen für gute Atmosphäre.

So, aber warum nur 4 Sterne bei so viel Lob? Nun, ich fühle mich als Spieler schlicht gesagt als Idiot hingestellt, wenn die Storyline so endet wie hier. Man spricht hier von einem "Cliffhanger", einer Geschichte die ein offenes Ende hat. Aber warum muss das sein? Kann ein Spiel nicht eine in sich abgeschlossene Handlung besitzen? Muss es denn in einem Addon weitergehen? Natürlich ist ein Addon gut und förderd den Spielspaß weiter, aber warum MUSS ich mir es kaufen wenn ich die Story zu Ende sehen/erfahren will. Ich finde das einfach nur lächerlich. Man kann nur hoffen das EA daraus lernt und nicht den Fehler ein zweites Mal macht, immerhin will ich ein fertiges Spiele und keinen "halben Kuchen". Das Größte Manko allerdings ist, dass mal wieder extra für den deutschen Markt Anpassungen gemacht wurde. Die Terroristen von NOD sprengen sich nicht in die Luft sondern werfen ihre Sprengsätze und verschwinden. Und die Atombombe ( Spezialwaffe von NOD ) heißt Aurora-Bombe. Warum werde ich als Deutscher eigentlich immer bevormundet? Kann ich mir nicht selbst aussuchen ob ein Spiel solche Inhalte haben darf? Naja, wer diese Zensierungen nicht haben will, greift zur sogenannten " KANE-Editon " , da ist alles so wie in der englischen Version - ohne Zensur - aber eben - wer hätte es gedacht - teurer.

Die Bewertung setzt sich wie folgt zusammen:

1 Stern für Grafik
1 Stern für die Sounds/Schauspielsequenzen
1 Stern für die - an sich - gute Aufmachung/Story ( wenn auch mit Augenzwinkern )
1 Stern für ein wenig Nostalgie ( Command & Conquer bleibt eben C&C )

Abschließend bleibt nur zu sagen, wer sich ein Strategiespiel kaufen möchte, welches mit ein wenig Einarbeitung viel Spaß macht und Gefallen an futuristischem Kriegsgerät hat und nichts gegen Zensierungen hat, sollte zugreifen
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