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Comics richtig lesen [Taschenbuch]

Scott McCloud
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

April 2001
»Geschickt als ein leicht lesbarer Comic verkleidet, dekonstruiert Scott McClouds einfach gehaltener Band die geheime Sprache der Comics, während nebenbei Geheimnisse von Zeit, Raum, Kunst und Kosmos enthüllt werden. Der intelligenteste Comic, den ich seit langem gesehen habe. Bravo!«

Art Spiegelman


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Comics richtig lesen + Comics machen: Alles über Comics, Manga und Graphic Novels + Comics neu erfinden: Wie Vorstellungskraft und Technologie eine Kunstform revolutionieren
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Carlsen (April 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551748179
  • ISBN-13: 978-3551748171
  • Größe und/oder Gewicht: 25,8 x 16,9 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.868 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Geschickt als ein leicht lesbarer Comic verkleidet, dekonstruiert Scott McClouds einfach gehaltener Band die geheime Sprache der Comics, während nebenbei Geheimnisse von Zeit, Raum, Kunst und Kosmos enthüllt werden. Der intelligenteste Comic, den ich seit langem gesehen habe. Bravo!" Art Spiegelman

Über den Autor

Der 1960 geborene Amerikaner Scott McCloud fing erst mit 15 Jahren an, sich für Comics zu interessieren - vorher hielt er sich für zu alt, um Interesse an Bildergeschichten zu entwickeln. Glücklicherweise rückte sein Schulfreund Kurt Busiek ihm den Kopf zurecht, so dass er eine Berufswahl fällen konnte, die er, wie er selbst sagt, nie bereut hat. 1982 zog er nach New York und begann, im Production Department von DC Comics zu arbeiten. In seiner Freizeit widmete er sich seiner ersten eigenen Serie "Zot!". Im März 1984 war es dann soweit: "Zot!" erschien fortan als monatliches Heft und wurde im darauf folgenden Jahr als beste neue Serie auf der Comic-Convention in San Diego ausgezeichnet, dem größten und wichtigsten Festival in den USA. Für seine Arbeit an "Zot!" erhielt McCloud außerdem den Russ Manning Award als vielversprechendster Newcomer. Parallel zu "Zot!" entstand die Superheldenparodie "Destroy!", die vor allem von anderen Zeichnern und Autoren begeistert aufgenommen wurde und ihm den Ruf einbrachte, den Comic der 90er-Jahre erfunden zu haben. 1992 erhielt McCloud den begehrten Inkpot Award. Ein Jahr später entstand "Understanding Comics" ("Comics richtig lesen"), das auch in Deutschland schnell zum Bestseller unter den Standardwerken der Sekundärliteratur wurde und bei CARLSEN COMICS inzwischen etliche Nachauflagen erfahren hat. In Amerika ist auch eine CD-ROM-Version des Buches erschienen. Scott McCloud lebt heute mit Frau Ivy, Tochter Sky und seinen Hunden Zoe und Muddie im US-Bundesstaat New England und doziert an diversen amerikanischen Universitäten zu den in "Comics richtig lesen" behandelten Themen.

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Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Analyse der Comic-Kunst 2. April 2006
Von filbiacci
Beim vorliegenden Buch handelt es sich um einen Comic über Comics. Der Titel "Comics richtig lesen" mag zunächst etwas verwunderlich klingen, doch dahinter verbirgt sich eine ausgesprochen unterhaltsame, und vor allem erkenntnisbringende Einführung in das Phänomen Comic, das diese Kunstform in ihrer Vielseitigkeit, Hinter-und Tiefgründigkeit umfassend zu portraitieren versteht.
Der Autor Scott McCloud höchstpersönlich führt den Leser in Form einer Comic-Figur mit Brille und karierter Jacke durch die Welt des Comics, anfangend bei der Definition des Begriffes. Danach widerlegt er die These, Comic sei eine sehr junge Kunstform, denn sequentielle Kunst in diesem Sinne waren bereits die Hieroglyphen der Atzteken und Ägypter, ebenso die biblischen Szenen mittelalterlicher Glasmalerei. So weit geht McCloud mit dem Leser zurück in die Geschichte der Kunst, um dem Comic nachzuspüren.
Im Folgenden geht es um ein tieferes Verständnis der Inhalte und besonders der Darstellungsformen des Comics, und auch darum, wie man selbst als Leser am Wahrnehmungsprozess beteiligt ist (etwa durch die Induktion, d.h. das Gehirn erkennt das ganze bzw. meint, es zu erkennen, obwohl wir nur Teile davon wahrnehmen). Die Bedeutung der verschiedenen Übergänge zwischen den einzelnen Panels wird ebenso behandelt wie die Unterschiede zwischen europäischer und asiatischer Kunst, die ZEIT im Comic-Universum, die Darstellung von Bewegung, der Ausdruck von Emotionen und sinnlicher Wahrnehmung durch die Strichführung, das Verhältnis von Wort und Bild, der Prozess der Entstehung eines Comic und schließlich die Wirkung von Farbe. Sogar Exkursionen zu expressionistischen Künstlern wie Munch und van Gogh unternimmt der bebrillte Autor mit dem Lesern.
All diese Themen sind dabei so fesselnd dargestellt, dass man sich gar nicht mehr von dem Buch losreissen kann, bis man es zu Ende gelesen hat. Der Autor erklärt einem diese Phänomene so tiefgehend und geradezu philosophisch (und dennoch leicht verständlich), das man auf jeden Fall dazu angeregt wird, sich auch eigene Gedanken darüber zu machen und Comics in Zukunft sicher bewusster lesen wird. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, die absurden Scherze, die immer wieder eingebaut sind, um das Thema zu illustrieren, bringen einen immer wieder zum Schmunzeln (z.B ein einzelnes Panel von einem kleinen Kind das sagt: "Mami, wieso bin ich keine Sequenz?").
Auf jeden Fall dürfte dieses Buch jene eines besseren belehren, die meinen, Comics seien keine Kunst! Die Vielseitigkeit und umfassenden Ausdrucksmöglichkeiten der Kunstform Comic werden einem hier deutlich vor Augen geführt. Das Buch empfehle ich allen, dich sich auch nur ansatzweise für Comics interessieren!
Es gibt wohl kein originelleres, phantasievolleres und kurzweiligeres Buch (oder eher gesagt: Comic) über Comics!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Analyse der neunten Kunst ! 7. Oktober 2003
Eine stattliche Harry-Potter-Brille in rundem Gesicht, eine schwarze Wuschelfrisur, ein kariertes Jackett - mit diesen sparsamen Strichen selbstporträtiert führt uns Scott McCloud durch die wunderbare Welt der Comics - das Medium, das durch Synthese von Bild und Sprache eine ganz neue Kunst schuf ! Das ganze Buch ist als Comic angelegt.
Am Anfang steht die Geschichte des jungen Scottie, der in der achten Klasse von der Comicsammlung eines Freundes so gepackt war, daß er beschloß, Comiczeichner zu werden. „Ich hatte das Gefühl, daß in Comics etwas verborgen lag. . .etwas, das noch nicht ausprobiert worden war. Eine Art UNSICHTBARE KRAFT ! . . . Natürlich war mir klar, daß die meisten Comics primitiver, schlechtgezeichneter, halbgebildeter, ramschiger Kinderkram sind. . . Aber eben nicht alle !"

Alsdann betrachtet McCloud die frühen Beispiele solcher "sequentiellen Kunst" und findet sie in einem präkolumbischen Faltbuch, im Teppich von Bayeux und in altägyptischen Malereien - wohlgemerkt nicht in den Hieroglyphen , der Bildschrift !
Comics gibt es seit Jahrtausenden ! Die These vom Ursprung des Comics in amerikanischen comic strips des ausgehenden 19.Jhs., wie sie von bornierten Köpfen immer noch vorgetragen wird - und selbst in der Moderne hatten diese strips Vorläufer in den Bildgeschichten von Rodolphe Töpffer und Wilhelm Busch ! - wird somit ad absurdum geführt.
Freilich werden nach dieser großzügigen Betrachtungsweise selbst viele Ölschinken der Renaissance zu Comics, da in diesen häufig in einem Bild mehrere Szenen eines Geschehnisses dargestellt werden - allerdings glaube ich, daß McCloud mit dieser Deutung vollständig einverstanden wäre !
Im zweiten Kapitel betrachtet er die Sprache der Comics, ihre Symbole und die Faszination, die von der Vereinfachung der bildlichen Darstellung ausgeht.
Was heißen soll: mit einem Smiley kann man sich viel leichter identifizieren - wie es beim Chatten ja ständig gebraucht wird - als mit einem realistisch gezeichneten Gesicht, das nur wenigen Personen ähnelt.
Interessant sind die von McCloud entworfenen Diagramme, wie beispielsweise die Einordnung einer jeden Comicfigur in ein Dreieck mit den realistischen Zeichnungen links unten, den vereinfachten rechts unten und den verfremdeten, zunehmend zweidimensional wirkenden an der Spitze - da läßt sich tatsächlich jeder Comic plausibel einordnen !

Im folgenden Kapitel widmet sich McCloud den verschiedenen Übergängen von Bild zu Bild („von Panel zu Panel"), und dem, was der Leser/ Betrachter dazwischen an Induktion leisten muß. Der Raum zwischen zwei Panels werde unter Fachleuten der „Rinnstein" genannt, weil in ihm häufig Blut fliesse, was in keinem der Panels aber zur Darstellung kommt - der Leser muß zwischen den Bildern lesen. . .
Nun gut, lieber Scott, hier fehlt freilich noch eine Betrachtung zu kontinuierlichen , rinnsteinlosen Comics wie dem Teppich von Bayeux. . .!

In weiteren Abschnitten wendet sich Scott dem faszinierenden Phänomen „Darstellung der Zeit" zu , dann der Darstellung von Bewegung, Empfindungen und Gefühlen, wobei er über einen Bogen von den expressionistischen Bildern des späten van Gogh und Munch zur eigentlichen Comic-Bildsprache schlägt. Zunächst analysiert er den Strich einzelner Comiczeichner - wie den von Robert Crumb oder Carl Barks. . .
Dieses Buch beeindruckt durch seine verständliche Sprache, eine ausgewogene, nicht mit Details überladene bildliche Darstellung , doch am meisten durch die glänzende Analyse des Phänomens Comic, die nur an wenigen Stellen etwas übers Ziel hinauszuschießen scheint. Es gibt damit jedoch dem mitdenkenden Leser so manchen Anstoß zu weiteren Gedankengängen und sei jedem wärmstens empfohlen, der sich mit der Materie auseinandersetzen möchte ! McCloud ist für alle Anregungen, auch andere Meinungen dankbar : "Es lebe der Diskurs !" Man kann den Guten übrigens im Netz besuchen und erfährt mehr über seine Zukunftsvorstellungen vom Medium Comic. . .

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht belehrend - sondern lehrreich 19. August 2002
Von yeuz
Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn man den Titel dieses Buches liest, kommt der Gedanke, dass man hier belehrt wird, wie man Comics zu lesen und zu verstehen hat.
Dem ist beweiten nicht so.
Dies ist ein Sachbuch über Comics in Form eines Comics.
Dabei wird der Leser in die Historie der Bilder, Sprache und Comics (Bild+Sprache) eingeführt, bekommt etwas Theorie über visuelle Informationsaufnahme und Kommunikation beigebracht und an vielen Bespielen gezeigt, wie abwechslungsreich und unterschiedlich Comics sein können.

Ein sehr unterhaltsames, witziges und lehrreiches Werk, nicht nur für Comic-Fans.

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch! Eine Anleitung zum Comiclesen in Form eines Comics....
Das Buch ist sehr zu empfehlen für alle Comic-Liebhaber. Scott McCloud gibt in diesem Buch Einblicke in Vokabular- und Grammatik-Besonderheiten der Comics. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Maria veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hilft sehr die Möglichkeiten des Comics zu begreifen!
Ein Sachbuch über Comics in Form eines Comics. Bereits der Ansatz ist sehr gut! Und das was folgt ist noch viel bemerkenswerter! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von junior-soprano veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach genial
Ich finde das Buch genial. Man lernt so viel und hat gleichzeitig so viel Feeude beim Lesen. Die direkte Umsetzung im Comic sorgt für die Freude und das eingängliche... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Cometomywindow veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein richtig tolles Werk!
Wollte es als Muttersprachler lieber in deutsch lesen – ich finde den Ton sehr sympathisch und den Inhalt generell sehr verständlich. Ich bin kein Comic-Fan, aber Designer. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Stefan Hartmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Es war gut, aber ich hatte mir mehr erwartet
Die Idee, ein Sachbuch über Comics in Comic-Form zu machen, ist grandios.
Ich würde dem Buch gern 5 Sterne geben, doch leider habe ich mir ein viel besseres Buch... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Ingo Hochstädter veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Will Eisner's Wissen, beklaut und populär nacherzählt ...
Will Eisner hat schon ab 1985 mit "Comics & Sequential Art" und seinen weiteren Veröffentlichungen zur Theorie über Comics und Kommunikation eine breitgefächerte... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Roland Nauert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lehrreiche Wundertüte
Unlängst drückte mir ein Freund ein Buch in die Hand und meinte: »Hier, ich hab dir mal Fachliteratur mitgebracht. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von somabeat.com veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen comics richtig lesen
es wird als comic geschrieben, wie man ein comic liest. Meine Tochter ist ein Fan.
Veröffentlicht am 13. März 2010 von Spieler
5.0 von 5 Sternen Spaßiges Standardwerk
Wenn es zum Thema 'Comics verstehen' ein Standardwerk gibt, ist es das hier. Scott McCloud führt nahezu spielerisch durch das Thema, und wie könnte man zum Thema Comics... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. März 2010 von breedstorm
5.0 von 5 Sternen Genial!
Dieser Comic ist einfach genial.
Er fasst eigentlich alles, was man über Comics wissen muss, kompakt zusammen und das auch noch mit humor =) - sehr informativ und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2009 von Exkaria
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