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Comics neu erfinden: Wie Vorstellungskraft und Technologie eine Kunstform revolutionieren [Taschenbuch]

Scott McCloud
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 20,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Januar 2002
»Comics neu erfinden« beinhaltet eine noch detailliertere Ausarbeitung der formalen Aspekte, die bereits in »Comics richtig lesen« angesprochen werden, außerdem eine Abhandlung über die jüngste, ereignisreiche Geschichte der Comics und einen Ausblick auf das mögliche Potenzial, das die neuen Technologien für die Comics bergen.

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Comics neu erfinden: Wie Vorstellungskraft und Technologie eine Kunstform revolutionieren + Comics richtig lesen + Comics machen: Alles über Comics, Manga und Graphic Novels
Preis für alle drei: EUR 59,90

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551747938
  • ISBN-13: 978-3551747938
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 25,7 x 17 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 126.921 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gehören auch Sie zu denjenigen unter uns, die der Meinung sind: Das Leben ist so schon hart genug, da sollten doch wenigstens unsere Comics nett sein, uns Freude bereiten und Ablenkung verschaffen? Dann ist Scott McCloud definitiv nicht ihr Mann und dieses Buch auch nicht ihr Freund. Denn die beiden entscheidenden Schlagworte, mit welchen Comics neu erfinden am besten beschrieben werden kann, lauten "Kreuzzug" und "Reflexion". Für McCloud sind Comics eine Kunstform. Und Kunst ist ein Spiegel ihrer Zeit. Deshalb sind Comics der Spiegel unserer Zeit. Und weil unsere Zeit ganz stark vom Internet geprägt ist, spielt dieses Medium für die Zukunft der Comics auch eine ganz wichtige Rolle.

Die Thesen des Autors sind ebenso klar wie sein Zeichenstil. Zudem wird deutlich, dass sich der Mann seinen Posten als Dozent für digitale Medien am Media Lab des M.I.T. schwer verdient hat. Aber auch wenn man den Thesen, die McCloud zur Zukunft des Mediums oder der Kunstform Comics aufstellt, nicht zustimmt, ist es dennoch ein Vergnügen, sein Buch zu lesen. Es ist faszinierend, wie es dem Autor/Zeichner gelingt, mit den Mitteln der Comics eben dieses Medium bzw. diese Kunstform darzustellen und zu analysieren. Zudem sollte man bedenken, dass die Situation in den USA natürlich eine ganz andere als in Deutschland oder Frankreich ist. Da McCloud seine eigenen Thesen klar formuliert, gibt er wiederum dem Leser die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden. Und die Tatsache, dass Sie gerade eine elektronisch erstellte Rezension zu diesem Buch auf der Website eines Online-Handelshauses gelesen haben, zeigt, dass die Zukunft der Comics möglicherweise doch in den unerforschten Weiten des Cyberspace liegen könnte. --Boygar Alpaslan

Über den Autor

Scott McCloud: Der 1960 geborene Amerikaner Scott McCloud fing erst mit 15 Jahren an, sich für Comics zu interessieren - vorher hielt er sich für zu alt, um Interesse an Bildergeschichten zu entwickeln. 1982 zog er nach New York und begann, im Production Department von DC Comics zu arbeiten. In seiner Freizeit widmete er sich seiner ersten eigenen Serie "Zot!". Im März 1984 war es dann soweit: "Zot!" erschien fortan als monatliches Heft und wurde im darauf folgenden Jahr als beste neue Serie auf der Comic-Convention in San Diego ausgezeichnet, dem größten und wichtigsten Festival in den USA. Für seine Arbeit an "Zot!" erhielt McCloud außerdem den Russ Manning Award als vielversprechendster Newcomer. Parallel zu "Zot!" entstand die Superheldenparodie "Destroy!", die vor allem von anderen Zeichnern und Autoren begeistert aufgenommen wurde und ihm den Ruf einbrachte, den Comic der 90er-Jahre erfunden zu haben. 1992 erhielt McCloud den begehrten Inkpot Award. Scott McCloud lebt heute mit Frau Ivy, Tochter Sky und seinen Hunden Zoe und Muddie im US-Bundesstaat New England und doziert an diversen amerikanischen Universitäten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich ein guter Sachcomic 30. Januar 2005
Format:Taschenbuch
Dankt Scott McCloud dafür, dass er dem Comic an sich eine Perspektive gibt, die über Superhelden und Mangas hinausgeht.

Diesmal berichtet McCloud über alle Ideen, die er im ersten Werk "Comics richtig lesen" nicht unterbringen konnte, wieder in Form eines Sachcomics.

Es geht einerseits über die Entwicklung des Comic-Genres unter Berücksichtigung der neuen Möglichkeiten durch die digitale Revolution. Wie wirkt sich das Internet auf den Vertrieb aus, welche neue Formen der Darstellungsformen könnte man digital realisieren, usw.

Andererseits kämpft McCloud für die Freisetzung der kreativen Energien der Künstler, indem sie sich aus dem Würgegriff der Grossverlage befreien, die ihnen weder das Urheberrecht ihrer Werke überlassen noch kreative Freiheit zulassen. Deshalb diktieren ja auch die Superhelden von Marvel und DC den Markt.

Zusammenhänge die sich spezifisch auf Amerika beziehen, wurden vom Carlsen Verlag durch Fußnoten ergänzt und ins rechte Licht gerückt.

Empfehlenswert!

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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Organigramm des Comics 3. Juli 2006
Format:Taschenbuch
Gegenüber dem Vorgänger "Comics richtig lesen" fällt diese Übersicht über dieselben Thesen leider ab. Zudem versteift sich Scott McCloud auch zu sehr darauf, daß der Comic als Kunstform noch nicht etabliert sei, was doch wohl seit den 70er Jahren Vergangenheit sein dürfte. Zwar werden hier auch ökonomische Fragen behandelt, aber ein erwachsener Comicleser (und Kinder oder Jugendliche würden dieses Buch für langweilig halten) sollten das entsprechende Wissen ohnehin besitzen.

Es ist Scott McCloud hoch anzurechnen, dem Comic eine Lanze brechen zu wollen, aber über die Zukunft des Comics oder seine "Neuerfindung" hat er hier nun wirklich nichts verkünden können.
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11 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Abhandlung 24. Juli 2002
Von Generator
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist kein Comic im herkömmlichen Sinn. Es ist eher eine Abhandlung in einen Comic verpackt. Scott McCloud behandelt die Vergangenheit und die Zukunftsperspektiven (und mögliche Strategien) von Comiczeichner bzw. -texter.
Leider ist der ganze Stoff vor allem auf die USA zugeschnitten. D.h. auf die Sitation in Europa und Asien geht er überhaupt nicht ein. Und das obwohl er das WorldWideWeb anpreist und somit eigentlich international sein sollte.

Die Grundsätzliche Idee ist eigentlich ganz gut, allerdings sieht man dem Werk deutlich an, daß es auf dem Computer gezeichnet wurde. Eigentlich ist das Buch nur für amerikanische Comiczeichner interessant. Alle anderen tun gut daran die Finger von dem Buch zu lassen.

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