Es stimmt wirklich, dass man kein Pferdekenner sein muss, um die Bücher von Dick Francis zu verstehen. Vielmehr versteht er es, den Leser mit in diese Welt zu nehmen, die - weil die gesamte Handlung spannend - einem Laien plötzlich vertraut zu sein scheint. Jedes Buch, so auch dieses, umfasst postive wie negative Erlebnisse des "Detektivs" und er wirkt alles in allem sehr menschlich (obwohl er meistens sehr wenig Schlaf braucht. Aber er schläft doch dann und wann). Es ist eine gelungene, runde Geschichte, die - wie sich das für einen anständigen Krimi auch gehört, den Täter bis zur Aufklärung nur vermuten lässt. Ein phantastisches Stück Unterhaltung mit Suchtgefahr. Denn nicht jeder seiner Romane läuft nach dem gleichen Schema ab. Empfehlenswert!