Wer den Namen Corey Taylor kennt, denkt mit Recht zuerst an Slipknot und deren wilde Maskerade. Doch wer hätte gedacht, dass Frontman Crey auch mal die Maske ablegt und sich seinem Nebenprojekt widmet?
Dieses heißt nämlich Stone Sour - und hier tritt Corey zum Teil anders auf als bei seiner Band Slipknot. Die Maske macht Platz für innovativen, kreativen und perfekten Hard Rock. Auf "Come What (Ever) May" beweist Corey eindrucksvoll, dass es als Sänger auch durchaus mehr kann als das von Slipknot bekannte "Brüllen". Die Stimme passt, die Lyrics sind tiefsinnig und nachdenklich, und auch an ruhigeren Songs ("Through Glass") wurde nicht gespart. Auch wenn die Kritiker dieses Projekt zuerst belächelten: man muss sagen, dass Stone Sour durchaus Potential haben. Auch für diejenigen, die sonst eher wenig Slipknot hören, ist Stone Sour eine Hörprobe wert. Eines der wenigen herausragenden Alben 2006!