Liebevoll ausgearbeitete 50 Charaktere werden uns von Matt Walliams und David Lucas präsentiert: Flugbegleiter, Stewardessen, Möchtegern-Piloten und viele andere Leute die in, um und auf dem Flughafen arbeiten. Wir kennen es aus "Little Britain": die Charaktere kehren immer wieder und kreieren ähnlich lustige Situationen, wobei dieses Mal die sogenannten "Catch Phrases" etwas kürzer kommen als in "Little Britain". Es gibt noch einen gravierenden Unterschied: die Lacher (aus der Konserve) fehlen, weshalb die Serie beim ersten Anschauen ein wenig steriler wirkt als der erfolgreiche Vorgänger. Was die Abgedrehtheit der Charaktere, die Humor-Dichte und die Vielseitigkeit angeht ist "Come fly with me" nicht ganz so lustig wie "Little Britain", dennoch ist die Serie bedeutend besser als absolut alles was in Deutschland als "Comedy" auf den Markt geworfen wird. Ich schaue die Serie am liebsten in der Originalsprache an, wobei ich die Arbeit der talentierten Herren Oliver Kalkofe und Oliver Welke damit keineswegs in Frage stellen möchte.