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Grundsätzlich ist es Alternative Rock, dann hört es sich verdammt nach den psychedelic Sixties an, bis es sich in die Höhen des perfekten fast britischen Popsongs hinaufschwingt, um schlußendlich noch langsamer und noch wabernder zu werden.
Der geneigte Hörer wird mit "Be-In" direkt ins psychedelische Wasser geworfen, um dann über diverse Zwischenstationen vorbei an dem irgendwie an Neil Young erinnernden "Minnesoter" und dem hypnotischen "I Love You" beim Pop anzukommen. Die beiden Singleauskopplungen "Not If You Were The Last Junkie On Earth" und das hedonistisch-gutgelaunte "Every Day Should Be A Holiday" bilden den Höhepunkt des Spannungsbogens. Danach folgt man den Spuren Velvet Undergrounds wieder in dunklere Gefilde.
Trotz verzerrter Gitarren, wabernden Hammondklängen, endlosen Intros und zuckersüßem, teils mehrstimmigem Gesang sind die Dandy Warhols aber nicht retro. Da gibt es zuviele seltsam fiepende Synthesizer, zuviel jetzt und hier. Eins ist sicher: Egal was sie machen, es klingt gut. --a.k.h.
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Nichts gegen das ebenfalls hervorragende "13 tales from urban bohemia", aber wer nicht nur auf die bewährt radiokompatiblen Stücke der Dandy's steht, und an düster abgemischtem Sound Gefallen findet, ist mit ihrem 2. Album fast noch eine Spur besser dran!
Gleich zu Beginn gibt es mit "Be-In" und "Boys Better" zwei eingängige typische Dandy-Stücke. Kurze kompakte Songs wie "Minnesoter" oder "Cool As Kim Deal" wechseln sich ab mit dem bekannten Endlosschleifen wie "I Love You" oder den farbigen "Orange" und "Green".
Die Höhepunkte des Albums drängeln sich dabei in der Mitte: Zunächst kommt mit "Not If You Were The Last Junkie On Earth" der Hit des Albums, der es im UK sogar in die Charts schaffte. "Every Day Should Be A Holiday" drückt aufs Gaspedal und fährt in die Gehörgänge. "Good Morning" (eine Schande, das das kein Opener ist) braucht dagegen ein wenig um aus den Federn zu kommen, bevor es sich in einen schönen Song reinsteigert. Ein wenig Schade, dass dann gegen Ende des Album die Puste ausgeht: "Pete International Airport" geht anfangs noch als nette Idee durch, wird aber nach mehreren Durchgängen langweilig. "The Creep Out" erstreckt sich über 9 Minuten und scheint eher endlos zu sein. Das sind jedoch kleine Fehler am Rande. Denn insgesamt kann "...Come Down" auf ganzer Linie überzeugen und ist ein sehr unterhaltsames Album.
Highlights: Be-In | Not If You Were The Last Junkie On Earth | Every Day Should Be A Holiday | Good Morning
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