Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach nur geil!, 3. Oktober 2006
Während viele mit dem letzten IN FLAMES Album "Soundtrack to your Escape" so ihre Probleme hatten, dürfte sich diese Meinung mit "Come Clarity" wieder ändern. Anno 2006 verschwinden die Syntheziser im Hintergrund und die Gitarren übernehmen wieder die dominierende Rolle. Ja, liebe Freude der melodischen Musik, die Songs auf der neuen Langrille der Schweden ist wieder deutlich Harmonie betonter und nicht selten wird man an Alben wie "Whoracle", "Colony" oder "Clayman" erinnert. Sogar Elemente vom glorreichen "The Jester Race" Album sind zu vernehmen. Die erste Hälfte von "Come Clarity" besteht dabei nur aus Hits die man eigentlich alle sofort als Singles auskoppeln könnte. Davon als erster Song hat es das sehr eingängige, schnellere "Take this Life" geschafft, das vor allem durch seine kurzweilige und direkte Attitüde sofort die Nachricht überbringt, dass IN FLAMES im Jahre 2006 wieder mit der Gitarrenkeule schwingen. Das darauf folgende "Leeches" ist wieder in typischer Manier sehr melodisch ausgefallen, wobei der Refrain mich doch etwas an SOILWORK erinnert. Mit "Reflect the Storm" zeigt man sich etwas ruhiger, was dem Kontrast sehr zu gute kommt. Die Steigerung von der Strophe über die Bridge in den Refrain wurde perfekt vollzogen und bietet eine ausgezeichnete Stimmungssteigerung. Vor allem der Refrain ist durch seine melancholische Art sehr genial ausgefallen. Mit "Dead End" zaubern die Schweden schließlich ein Ass aus dem Ärmel, hat man hier doch die schwedische Singer / Songwriterin Lisa Miskovsky (Albumtipp: "Fallingwater" - genial!) mit ins Boot geholt um sich mit Anders ein cooles Vocal Duell zu liefern. Wer nun aber denkt, dass IN FLAMES hier einen ruhigen Song abliefern hat sich geschnitten, denn hier gibt's neben den zwar sehr melodischen Gitarren sehr viel Doublebass, fette Riffs und Anders' typischen Psyco-Vocals. Als Björn hörte, dass mich der Song an eine sehr harte Version von EVANESCENCE erinnert, hat er mir zwar sofort widersprochen, aber ich denke, das könnte es schon treffen, ohne es dabei abwertend zu meinen, denn der Song gehört zum besten Material, was die Jungs bisher abgeliefert haben. Bei "Scream" präsentiert man sich von der eher brachial, treibenden Seite, wobei die Vocals vor allem im Refrain wieder den Höhepunkt des Wahnsinns erreichen. Der Song dürfte vor allem live sehr gut funktionieren. Mit dem Titelsong hat man den mit Abstand ruhigsten Song auf der Scheibe abgeliefert. Neben den coolen Akustikgitarren und dem Klavier in der Strophe, ist es vor allem der geniale Refrain, der diesen Song überirdisch werden lässt. Zwar kommt der Song von der Bangqualität nicht an Hits wie "Cloud connected" oder "My sweet Shadow" ran, an Genialität zieht die Nummer aber auf alle Fälle gleich! Nach soviel Ruhe braucht man wieder eine eher thrashigere Nummer, was mit "Vacuum" auch zu gleich folgt. Eigentlich denkt man, dass nach solch 6 genialen Hits nun auch mal eine schwächere Nummer folgen sollte, aber weit gefehlt, denn auch dieser Track kann zu 100% überzeugen. "Pacing Death's Trail" - irgendwie ist der Titel für mich nichtssagend, aber dahinter verbirgt sich ein verdammt cooler Song, der zwar nicht ganz an die Qualität der übrigen Tracks heranreicht, aber vor allem im Refrain und durch seinen abwechslungsreichen Aufbau Land gewinnen kann. Mit "Crawl through Knives" schaut das aber wieder besser aus. Vor allem die Leadgitarren sind den Jungs sehr gut gelungen. Der Refrain verspricht vor allem live zum Mitsinggarant zu werden. Bei "Versus Terminus" hauen IN FLAMES immer noch voll mit dem Knüppel auf den Sack. Die Schweden haben den Mund definitiv nicht zu voll genommen, als sie bereits im vorhinein versprochen haben, dass man auf "Come Clarity" wieder deutlich schneller und melodischer werden würde. Das zeigt man auch bei "Our infinite Struggle", der vor allem sehr treibend und melodisch ausgefallen ist. "Vanishing Light" hat dabei einen ganz eigenen Charakter, erinnert er mich stellenweise sogar an alte HELLOWEEN, vor allem bei den Leadgitarren in der Bridge, dem Refrain und dem Solo. Wirklich sehr geil, vor allem auch, weil der Beat in der Strophe einfach nur rult. Das abschließende "Your Bedtime Story is scaring everyone" ist so etwas wie eine Art Instrumental geworden, das vor allem durch eine sehr düstere Atmosphäre besticht.
IN FLAMES are back und zeigen wo der Melodie-Hammer hängt. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass die 5 Schweden wieder jemals so sehr zu ihren Wurzeln zurückkehren würden. "Come Clarity" ist dabei ein sehr abwechslungs- und kontrastreiches Album geworden, das alle Stärken des Quintetts vereint. Alle Songs kommen ohne Umschweife auf den Punkt, so dass man recht schnell Zugang finden wird. Die Zeiten von "The Jester Race" und "Whoracle" sind zwar vorbei, aber wenn die kommenden Alben allesamt so ausfallen wie "Come Clarity" habe ich weiterhin auch kein Problem mehr damit.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DAS!!!!! Metallalbum..., 27. März 2006
...in diesem noch jungem Jahr, ist den Mannen um Mastermind Anders Frieden ohne Zweifel gelungen. Hier stimmt einfach jeder Song, jeder Takt(...), einfach alles. Die glasklare Produktion treibt einem, ein ums andere Mal, ein fettes Grinsen ins Gesicht. Ohne groß Fragen zu stellen wird der geneigte Hörer mit "Take this life" gleich mit voller Wucht in den Sog dieser brachialen Scheibe gezogen. Nach dem durch und durch bösem "Leeches" wird uns mit "Reflect the Storm"(kompositorisches Meisterwerk) eine kurze Pause gegönnt. In diesem Song wurde meiner Meinung nach das Wechselspiel von Friedens Gesang am besten umgesetzt. Die totale Wut in den Strophen trifft auf einen ergreifenden Chorus. Mit dem folgenden "Dead End" zeigen In Flames mal wieder allen Death-Metal-Puristen auf einmalig geniale Weise den Stinkefinger. Das Duett mit der swedischen POP(!!)-Sängerin Lisa Miskovsky ist das Herzstück dieses, von In Flames-Fans, sehr umstrittenen Albums. Ab jetzt wird mit Songs wie "Scream", "Vacuum" oder "Versus Terminus" ein Vollgasprogramm (welches nur von der Ballade "Come Clarity" unterbrochen wird) vorgelegt das seines Gleichen sucht, einfach jeder Song ein echtes Brett. Das man das Album nach der einzigen Ballade betitelt könnte man durch aus als ironisch betrachten, denn wie gesagt erwartet den Hörer keines falls Schonkost, sondern METAL AT IT'S BEST!!!!!! Letztendlich bleibt zu sagen, dass das neue In Flames-Album, welches mit dem sehr experimentelle "Your Bedteime Sory is Scaring Everyone" endet, das meiner Meinung nach beste ihrer Karriere ist für das ich auch 10 Sterne geben würde, wenn es möglich wäre.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Supergeile Scheibe !, 10. Februar 2006
Vorweg muss ich erst mal sagen, dass ich noch nichts von In Flames gefunden habe, was mir nicht gefällt. Ich bin dieser Band verfallen seit ich das erste Lied gehört habe. Und dieses Album beweist mal wieder, zu was für einer musikalischen Leistung diese Band fähig ist. Wahnsinn ! Natürlich mag diese Art von Musik nicht jedermans Geschmack sein, aber das soll sie ja auch garnicht (auf keinen Fall sogar). Das Album besticht durch seine Härte, die aber auch durch sanfte Klänge abgelöst wird. Mir gefällt besonders das Zusammenspiel mit einer weiblichen Stimme, ausserdem zeigt Anders dass er mit seiner Stimme auch andere Töne anschlagen kann. ;-) Alles in allem ein super gelungenes Album. Ich hoffe es wird noch viele entsprechende Nachfolgealben davon geben.
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