Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Take this life | |||
| 2. Leeches | |||
| 3. Reflect the storm | |||
| 4. Dead end | |||
| 5. Scream | |||
| 6. Come clarity | |||
| 7. Vacuum | |||
| 8. Pacing death's trail | |||
| 9. Crawl through knives | |||
| 10. Versus terminus | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Take this life | |||
| 2. Leeches | |||
| 3. Reflect the storm | |||
| 4. Dead end | |||
| 5. Scream | |||
| 6. Come clarity | |||
| 7. Vacuum | |||
| 8. Pacing death's trail | |||
| 9. Crawl through knives | |||
| 10. Versus terminus | |||
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Nicht dass Anders Friden & Co. mit Album Nummer Acht eine komplette musikalische Kehrtwende vollzogen hätten. Aber es fällt sofort auf, dass die 13 neuen Songs insgesamt wieder wesentlich aggressiver aus den Boxen schallen und die beiden Vorgängerscheiben härtetechnisch locker ausstechen. Nummern wie der schnelle Opener "Take This Life", das puristische "Versus Terminus" oder das enorm eingängige "Vacuum" legen jedenfalls eine geradlinige Vehemenz an den Tag, die man der Band fast schon nicht mehr zugetraut hätte. Trotzdem ist Come Clarity alles andere als ein musikalischer Rückschritt. Im Gegenteil! Das mit den letzten beiden Alben gewachsene und erweiterte Melodieverständnis wurde konsequent beibehalten und wirkt gerade in Verbindung mit den wieder härteren Songstrukturen zwingender denn je. Ein gutes Beispiel dafür ist "Crawling Through Knives". Dazu kommen auch wieder einige "etwas andere" Songs wie das ruhige "Come Clarity", das mit einer Gastsängerin aufgepeppte "Dead End" oder die in Metalcore-Manier wütende Aggro-Nummer "Scream", die aber allesamt harmonisch in den natürlichen Fluss des Albums eingebettet wurden. Respekt! -- Andreas Stappert
Gleich der Opener 'Take This Life' peitscht mit Knüppelstart nach vorne und der kommende Chorus dürfte all jene, die sich schon bei 'Only For The Weak'gerne von ihrer hüpfenden Seite gezeigt haben, zu Höchstleistungen anspornen. Packender und energetischer kann man so eine Scheibe gar nicht beginnen. Besonders baff war ich beim Hören von 'Dead End', wo Anders im Wechselspiel mit einer Sängerin zu vernehmen ist. Die Idee ist sicher nicht die neuste und mag vielen hier beim Lesen kitschig erscheinen, aber dieses Teil ist einfach nur fett und rockt wie die Hölle. Auch überrascht hat mich der Titeltrack 'Come Clarity' selbst. Schöne gezupfte Gitarren mit teilweise spanischem Touch ähnlich wie bei 'Pallar Anders Visa' und Herr Fridén singt darüber. Es folgt ein ergreifender Chorus und er singt immer noch. Keine wütenden Screams wie gewohnt, sondern in dieser Form ein echtes Novum. 'Vacuum' rüttelt dann gleich im Anschluss wieder am Zornpedal und der Pit ist eröffnet. Nach 13 Tracks ist die Spielzeit dann um und der Laser wird ein erneutes Mal aktiviert. “Come Clarity“ ist in meinen Augen das facettenreichste Werk, das In Flames je abgeliefert haben und sprüht nur so vor Energie. Für mich bereits jetzt ein Anwärter auf das Album des Jahres 2006.
"Dead end" besticht durch klasse Frauen-vocals und einigen wahren Brecherriffs.
"Come Clarity" stellt Anders Fridens beste Gesangsleistung überhaupt dar und brilliert mit einer Wahnsinnsmelodielinie.
"Reflect the storm" gr00ved mächtig und "scream" ist vielleicht der aggressivste und brutalste Song, den In Flames je geschrieben haben. Eigentlich bestechen alle Songs durch ihre unglaubliche Atmosphäre und Energie.
Einziger gaaanz kleiner Kritikpunkt ist das oftmals monotone Krächzen von Herrn Frieden bei den harten parts der Songs. Da hätte sich der geneigte In Flames-Fan gerne eine wenig mehr Gebrüll gewünscht, wie es noch zu "whoracle" und "colony"-zeiten der Fall war. :-)
Dennoch: Daumen hoch und weiter so!!
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