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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solides Album der Kings, dem man ein wenig Zeit geben muss,
Rezension bezieht sich auf: Come Around Sundown (Audio CD)
Mit ihrem fünften Studioalbum, "Come Around Sundown", liefern die Kings Of Leon eine alles in allem überzeugende Fortführung ihrer Diskographie ab!Nach dem weltweiten Erfolg des Vorgängeralbums "Only By The Night", dessen Titel meist mit dem Wort mainstream in einem Atemzug genannt wird, sind auf Come Around Sundown bis vielleicht auf die aktuelle Single "Radioactive" keine Songs mehr enthalten, die so leicht den Weg ins Ohr des Radiohörers finden wie "Sex On Fire" oder "Use Somebody" dies taten. Dennoch ist das neue Werke in großen Teilen weit entfernt vom überaus rockigen Klang der frühesten Werke der Kings. Am ehesten vergleichen würde ich das Album mit der dritten CD - "Because Of The Times". Es klingt wie eine Fortsetzung dieses Werkes, jedoch liegt zwischen den beiden Alben eben noch das (gar nicht so schlechte) Only By The Night... Der erste Track, "The End", ist ein atmosphärischer Anfang für das Album. Caleb Followills Stimme ist hier nicht sonderlich rau, aber sie klingt ehrlich und ist mitreißend. Matthews Gitarre klingt, besonders gegen Ende hin, echt stark! (4/5) Weiter geht es mit der Single "Radioactive". Zum Glück hat man sich auf der Platte den Chor gespart, der auf der Singleversion zu hören ist. Zwar finde ich die Idee nicht schlecht, doch Calebs Stimmewirkt um einiges kräftiger, wenn sie für sich alleine steht. Der Refrain in Radioactive ist voller Energie und live gespielt sicher umso mitreißender. Der hohe Backgroundgesang stört mich jedoch etwas. (3,5/5) Der dritte Track ist recht ruhig. "Pyro" überzeugt durch wunderschön gesungene Strophen und der Refrain ("I won´t ever be your coner stone") prägt sich dem Zuhörer relativ schnell ein. Die Gitarre in dem Lied ist gekonnt eingesetzt und versetzt einen in eine nachdenkliche Stimmung. (4,5/5) Es folgt "Mary", ein ziemlich rockiger Song, der vom Klang her an gute, alte Zeiten (50er/60er) erinnert. Der Refrain ist unglaublich stark gesungen und schwächelt an keiner Stelle. In der Mitte des Songs gibt es ein tolles Gitarrensolo. Was mich hier wieder ein wenig stört ist der Backgroundgesang und Calebs Stimme ganz am Ende des Songs. Dennoch: der Song überzeugt. (4/5) "The Face" beginnt ruhig, doch mit und mit wird der Hörer aufgewirbelt von der sehr rauen Stimme Calebs, die vor allem im Refrain ("Ride out the wave")zu tragen kommt. In dem Song gibt es einen tolles instrumentales Zwischenspiel, bei dem Nathan am Schlagzeug brilliert. Die Gitarre ist genau auf die Drums abgestimmt und es kommt zu einer kleinen "Explosion", woraufhin der Refrain folgt. Stark! (4,5/5) "The Immortals" stellt für mich den Höhepunkt des Albums dar. Es ist ein überwältigender Stadionrock, was uns hier noch einmal geboten wird! Dabei ist die Instrumentalisierung zu Beginn des Liedes noch verspielt, entwickelt aber bald ein Gefühl von enormer Ernsthaftigkeit. Der Song hat einen sehr schönen Text, sowohl in den Strophen als auch im Refrain. Die Strophen sind dermaßen gekonnt eingesungen, besser geht es nicht. Den Refrain ("Spill on the streets of stars, ride away - find out what you are, face to face- once you´ve hade enough, carry on - don´t forget to love before you´re gone") kann man wahrlich als Monster-Chorus bezeichnen - grandios! In diesem Song ist auch Jareds Bass richtig toll! (5/5) Mit "Back Down South" bezieht man sich auf offensichtlich auch auf das Albumcover. Der Song besingt die Rückkehr in den Süden und offensichtlich hatten die Jungs an diesem Stück Country-Rock ordentlich Spaß (man höre sich das Ende des Songs an..). Es ist ein geradliniger Song, der aber mit einer schön eingespielten Fidel viel Lebensfreude aufkommen lässt. (4,5/5) "Beach Side" ist in der Tat beachy (was die Instrumentalisierung betrifft). Der Gesang ist meines Erachtens ein krasses, aber durchaus taugliches Gegenstück zu den Instrumenten. Er klingt ziemlich leidvoll und ist zugleich wunderschön. Die schöne Instrumentalisierung dazu lässt durch aus Gefühle aufkommen, die an einen Sonnenuntergang am Strand erinnern. Der Song ist einer meiner Favoriten! (5/5) Weiter geht es mit "No Money", welches ordentlich abrockt. Super eingesungen, super Backgroundgesan - und ein ergreifendes, wenn auch simples Gitarrensolo. Der Text in den Strophen ist ziemlich gut! Zugegebenermaßen ist der kleine Refrain ("I got no money, but I want you so") kein textliches Meisterwerk, doch so, wie er hier vorgetragen wird, passt er in den Song wie die Faust aufs Auge. Die ganze Struktur des Song ist zudem ungewöhnlich und interessant. Was will man mehr? (5/5). Mit "Pony Up" können mich die Kings nur bedingt überzeugen. Zwar ist die Gitarre echt cool und auch der Bass hat es drauf, doch irgendwie will der Song bei mir nicht so richtig zünden. Was mir aber gefällt, ist der richtig fetzige Gesang am Ende, daher (3,5/5) "Birthday" hat einen gut gesungenen Refrain, die Instrumentalisierung gefällt mir in der zweiten Hälfte besser... (3,5/5) Mit "Mi Amigo" ist ein schön anzuhörender Song entstanden, der allerdings nicht besonders spektakulär ist. Mir gefällt die Verwendung von Bläsern in dem Lied. Zudem sind die Lyrics ganz lustig. (3,5/5) Wieder einmal schließt ein zumeist ruhiger Song eine Platte der Kings Of Leon ab: "Pickup Truck". Die Stimmung in dem Song finde ich für mich persönlich etwas unzugänglich, aber dennoch überzeugt mich hier Calebs Stimme, deren Rauigkeit er hier ungeschont präsentiert, denn der Gesang ist doch äußerst kantig... (4/5) Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Punkten. Es lohnt sich, diese Platte zu erwerben. Man sollte jedoch nicht gleich nach dem ersten Hördurchgang sein Urteil fällen. Ich habe das Album nun ca. zehn Mal gehört und kann sagen, dass sich einige songs für mich zu Beginn dürftig oder recht belanglos angehört haben, was sich aber mit jedem weiteren Hörvorgang schnell geändert hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Messlatte wird nicht höher angesetzt,
Von D. Porschen "dopo3" (Erftstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Come Around Sundown (Audio CD)
In den letzten zwei Jahren ist rund um die Kings of Leon einiges passiert. Vor der Albumveröffentlichung "Only the Night" war die Südstaaten-Band nur einer geringen Anzahl Musikliebhaber bekannt. Durch Hits wie "Sex on Fire" oder "Use Somebody" katapultierten sie sich nach ganz oben zur erfolgreichsten Rockband der letzten Jahre, die ihre anstehende Deutschlandtour schon vor dem Albumrelease nahezu ausverkauften. Nun steht schon der Nachfolger in den Regalen. Die Produktion ging schnell über die Bühne, dennoch kann man nicht von Schnellschuss sprechen.Das Cover verspricht eigentlich schon das richtige Soundbild: Relaxt n Bierchen auf der Veranda in der untergehenden Sonne trinken. Dazu die Reibeisenstimme von Caleb Followill und ein entspannter Sommerabend kann nur gelingen. Leider ist der Sommer vorbei und auch sonst will der Eindruck nicht verschwinden, dass einige Songs wie ein eiskalter Caipirinha am Hörer vorbeiplätschern. Die griffigen Hits sind dieses Mal weitaus schwerer auszumachen. Neben der ersten Single "Radioactive" ist "Mr. Immortal" noch ein Song mit Hit Potenzial. "Back down south" , "Beach Side" und "no money" ziehen dagegen wieder etwas bedeutungslos vorbei. "Pony up" beginnt wie ein rockige "She-Wolf" und steigt mit dem typischen Stadionrockgitarrensound in den weiteren Verlauf. Für die Verhältnisse von Kings of Leon klingt das alles doch etwas uninspiriert. Dennoch sind die 4 Sterne nicht ungerechtfertigt. Alleine die Stimme von Mr. Followill macht aus jedem durchschnittlichen Rocksong ein kleines Highlight. Das Album ist definitiv kein Meilenstein im mittlerweile angekommenen Rock-Mainstream-Fahrwasser wie der Vorgänger es doch irgendwie gewesen ist. Für Fans von handgemachter Rockmusik bleibt die Band derzeit das Maß aller Dinge. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wo wollen die noch hin?!,
Rezension bezieht sich auf: Come Around Sundown (Audio CD)
Dieses Album ist ein gelungener Nachfolger des Hit-Albums "Only by the night"!Die leicht melancholisch wirkende Stimme Calebs wird hier wieder eindrucksvoll zur Geltung gebracht und der grandiose Gitarrensound lässt den Hörer für die Dauer des Tonträgers in eine andere Welt schwelgen. Ich möchte nicht behaupten, dass die Kings of Leon mit diesem Album einen Maßstab setzen, das wäre Quatsch, denn Geschmäcker sind verschieden. Doch für Fans dieses Genres wird eindrucksvoll gezeigt, in welchen Einklang Stimme und Rock-Sound harmonieren können! An die noch nicht überzeugten "alten" Fans: " Gebt dem Album eine Chance " und ihr werdet die Songs so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Ich will nicht näher auf die einzelnen Songs eingehen, denn jeder sollte sie für sich selbst bewerten! Meine Meinung steht: " Das Album haut rein, lässt träumen und macht süchtig!" Einziges Manko - Live sind die Jungs noch besser - In diesem Sinne, viel Spaß beim Hören und THUMBS-UP für dieses Album! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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