mit diesem album beginnt eine neue phase. whitesnake lösen sich in sound und songwriting vom reinen bluesrock, machen die fenster auf und lassen neue einflüsse herein. das ergebnis ist ein ungemein variables album. außerdem schaffen sie es erstmals, durchgängig songs auf einem (hohen) niveau zu schreiben. vom staubtrockenen hardrock des titelsongs über die raserei von "hot stuff" über den charmant hopsenden kommerzrock von "don't break my heart again" über das große sentiment von "lonely days, lonely nights" über die besoffene party-rocknroll-stimmung von "wine, women and song" über die mysteriöse atmosphäre von "child of babylon" bis zum haudraufundschluss-rock von "hit and run" ...
die bonustracks sind alternativversionen, für den fan eine nette zugabe.
die höchstnote geht sich für mich knapp nicht aus. weil der ganz große treffer a la "fool for your loving" fehlt, und weil der sound schon ein bisschen brav und marktgerecht klingt.
fazit: ein hardrockalbum, das mit eleganz gealtert ist.