Es gibt Sammlungen von Kurzgeschichten, die legt man nach der zweiten oder dritten Story zur Seite... weil man genug gelesen hat. Bei anderen Textsammlungen kämpft man sich bis zur Mitte durch, weil man hofft, es könnte vielleicht doch noch besser werden. Und es gibt Bücher, die legt man nicht aus der Hand, bevor man auch die letzte Seite genussvoll gelesen hat.
Barbara Schillings Buch »Columbo - Ein Hund für alle Felle« gehört zur letztgenannten Kategorie. Spätestens nach der dritten Geschichte hat man den vierbeinigen Columbo ins Herz geschlossen. Man möchte möglichst so viel wie möglich über den »Hund für alle Felle« erfahren. So liest man genussvoll die kurzweiligen, humorigen Geschichten von Barbara Schilling. Man lächelt, schmunzelt, lacht.
Barbara Schilling weiß, eine nette Geschichte sehr gut zu erzählen. Man spürt bei jeder Zeile, dass sie wirklich ein Herz für Tiere hat. Sie bietet vergnügliche Unterhaltung, weder Herz noch Humor kommen zu kurz. Und das Schönste: Man erfährt nicht nur Taten und (gelegentlich) Untaten von Hund Columbo. Die 48 Kurzgeschichten erzählen in Worten viel über den lieben Columbo. 30 Fotos - viele davon in Farbe - führen Columbo quasi leibhaftig im Bilde vor.
Ich habe »Columbo - Ein Hund für alle Felle« inzwischen mehrfach gelesen. Offen gesagt: Ich bin Katzenfreund, aber »Ein Hund für alle Felle« hat mein Herz im Sturm erobert. Ich hoffe sehr, dass es noch möglichst viel von Barbara Schilling zu lesen geben wird.
Fazit: 5 Knochen... Sterne für »Columbo - Ein Hund für alle Felle« sind eigentlich zu wenig!
Walter-Jörg Langbein