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Sie hätte sich keinen besseren Künstlernamen aussuchen können. Schlicht, weil die 23-jährige Schönheit aus Kopenhagen tatsächlich eine Aura umgibt: lange schwarze Haare, strahlende Augen, eine blendende Figur und mehr Ehrgeiz, als die meisten Männer aushalten könnten.
Bereits mit ihrer ersten Single „I Will Love You Monday (365)“ eroberte sie die Radiostationen des Landes im Sturm, kaum ein Sender, der ihre Single derzeit nicht spielt. Die erste Singleauskopplung stieg in dieser Woche von Null auf Platz 8 in die Singlecharts ein, ein gelungener Vorbote für ihr Album „Columbine“.
Aura Dione, die mit Künstlern wie Feist, Gwen Stefani, Shania Twain oder sogar Tracy Chapman verglichen wird, mischt Folk mit Elektronischem, einem Hauch von Country, Pop und Dub; und einer opulenten, manchmal sonderbaren Instrumentierung mit Spielzeug-Klavier, Streichern, Glockenspiel, Flöte, Bläsern und Banjo. Aura Dione ist eine Ausnahme: eine frische Brise, in der Tat. Wenn man allerdings schon ihre Arrangements für prächtig, verspielt und hedonistisch hält, dann hat man ihre Texte noch nicht gehört. Hier spielt Aura Dione ihre größte Stärke aus: ob es sich um eine Ode an die Schwulen-Ikone Antony Hegarty (von ‘Antony and the Johnsons’) handelt, den sie anbetet und mit dem sie hofft ein Duett aufnehmen zu können, oder ihre Wut darüber für eine Prostituierte gehalten worden zu sein (“Are You For Sale“); ihre Angst vor weißen Clowns (“Glass Bone Crash“), oder die verschiedenartigen Geschichten über Liebe und Beziehungen - keine davon ist einfach, eindimensional oder vorhersehbar. Merke: wenn man es mit Aura Dione zu tun hat, erwartet man lieber das Unerwartete.
Aura Dione – eine ambitionierte junge Frau, die die Welt im Sturm einnehmen wird. Einfach weil sie es muss: “Ich denke, ich bin bereit, bereit, bereit, bereit, bereit, los, los!“
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
All mein Hoffen, all mein Sehnen...,
Rezension bezieht sich auf: Columbine (Audio CD)
...es wurde nicht enttäuscht. "I will love you Monday (365)" war ja schon vielversprechend, aber was Ms Dione hier ablegt, wird ihrem Namen gerecht: Songs mit einer eigenen Aura. Unkonventionell soft und zerbrechlich beginnt das Album mit "Glass bone crash", obwohl der Titel es ja eigentlich vermuten ließe. Stimmlich eine wunderbare Nummer. "Little Louie" steigert das Tempo ein wenig. Untermalt wird der tolle Text von einem leise-dängelden Banjo und spherischen Piano-Klängen. "Something from nothing" erinnert stilistisch an ihr Erstlingswerk "Song for Sophie", emotional und fantastisch zerbrechlich interpretiert - teilweise hatte ich das Gefühl Dolores O'Riordan zu lauschen, wenn das Lied nicht so wahnsinnig poppig wär. Angenehme Überraschung bietet der Rap im Mittelteil. "Stay the same" fällt auch wieder bestens aus dem Rahmen, mit dem Gitarrenriff am Anfang, dem Reggae-Rhythmus und wieder einer unverkennbaren Aura-Stimme. Das dreckig-schrottige Trompetensolo rundet die Sache zu einer angenehm-eigenständigen Nummer ab. "Picture of the moon" klingt vielversprechend, ist textlich auch nicht schlecht, braucht musikalisch aber mit seinen spherischen Balladenklängen noch ein wenig bis es komplett auf mich einwirkt. Faszinierend finde ich auf jeden Fall schon einmal die Wandlungsfähigkeit ihrer Stimme. "You are the reason" klingt ja textlich eher kitschig, wird aber von Aura mit so einer Inbrunst dargeboten, dass man ihr die textliche Klischeehaftigkeit für diesen Song auch gleich wieder verzeiht. Die Akustikgitarren-Schnörkel sind wieder orginell und lassen den Song nicht so in der Dramatik versumpfen. "Song for Sophie" ist schon einige Zeit bekannt, überrascht aber nach langem Nichthören wieder angenehm den Gehörgang und lädt zum Mitsummen ein. Es ist ja schon interessant, dass manche Lieder, die als Single ausgekoppelt werden, das Album so wenig repräsentieren. "I will love you Monday" ist zwar qualitativ sehr hochwertig, tatsächlich aber in Emotionalität und Tiefe das flachste Lied der Scheibe. Man könnte es geradezu als das Party-Lied der Platte abtun. Was keineswegs abwertend gemeint ist. Bei "Clean hands" bin ich wieder komplett in meinem Element. Wie schon der Starter "Glass bone crash" kommt hier eine Fragilität zum Tragen, die selten auf einer Popscheibe erreicht wurde. Ein fantastisches Kleinod einer Ballade und eine tolle Überleitung zu meinem Lieblingslied dieses Albums: "Are you for sale". Textlich und stimmlich einfach nur das Non plus ultra für mich momentan. Leider mit nur zwei Minuten unverschämt kurz. Das könnte man noch stundenlang weiterhören. Aber wozu gibt's schließlich den REPEAT-Button? "Antony" hat das Zeug zur nächsten Single, auch wenn es dann vielleicht kein Hit in den konventionellen Charts werden sollte. Mit ihrem Tracy-Chapman-Timbre auf diesem Song hätte sie die Chance auf die Independent-Pop-Krone. Abschluss der Scheibe - wie sollte es auch anders sein? - ist das "Lulla Goodbye" mit Spieluhreinleitung. Man fühlt sich zwischenzeitlich - nur von Auras Stimme getragen - wie in Watte gepackt und muss sich zwingen bei so einem Schlaflied einzuschlafen, denn das kann man aufgrund der fesselden Darbietung nun wirklich nicht. Das Lied strahlt zuguterletzt soviel Wärme und Optimismus aus, dass man mit einem Gut-fühl-Gefühl schließlich doch entschlummert. Aber erst, nachdem die Platte schon längst zu Ende ist. Aus vollem Herzen 5 Sterne. Großartiges Album!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach traumhaft...,
Von Caroline P. "liebe_caro" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Columbine (Audio CD)
Ich habe das Album ganz spontan gekauft und war sofort begeistert. Es ist super auch mal Musik zu hören, die sich nicht total dem Mainstream verschrieben hat. Die Frau hat eine tolle Stimme mit Wiedererkennungswert und man kann einfach auf dem Sofa liegen, zuhören und abschalten. Auch hervorzuheben ist, dass Aura Dione an allen Songs selbst mitgeschrieben hat. Das Lable "Music for dreams" könnte passender nicht sein... wirklich traumhaft schöne Musik. Sehr zu empfehlen. Einfach mal reinhören und sich selbst ein Urteil bilden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
tolles Album,
Von
Rezension bezieht sich auf: Columbine (Audio CD)
"Columbine" ist echt ein tolles Album. Hat mir beim Reinhören wirklich jeder Titel gefallen und ich mußte es mir bestellen. Und ich finde auch, dass Aura ab und zu tatsächlich wie die großartige Tracy Chapman klingt. Schade allerdings, dass keinerlei Texte bei der CD dabei sind.
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