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The Colour of Snow (inkl. Der Hitsingle "Allein Allein")
 
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The Colour of Snow (inkl. Der Hitsingle "Allein Allein")

Polarkreis 18 Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
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Musik

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Fotos

Abbildung von Polarkreis 18

Biografie

„Ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen. Ich bin begierig zu sehen, was ihr dazu sagt. Sie haben mich mehr angegriffen, als dies bei anderen der Fall war. Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und sie werden euch auch noch gefallen.“
Franz Schubert „Winterreise“
Polarkreis 18 können – musikalisch gesehen - vom Winter nicht genug kriegen. Vor zwei Jahren wirbelten die sechs… Lesen Sie mehr im Polarkreis 18-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (17. Oktober 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vertigo Berlin (Universal)
  • ASIN: B001EL2CBY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.810 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Tourist
2. Allein Allein
3. Prisoner
4. Untitled Picture
5. The Colour Of Snow
6. 130/70
7. Rainhouse
8. River Loves The Ocean
9. Name On My ID
10. Happy Go Lucky

Produktbeschreibungen

motor.de

"Selten wurde so heiß diskutiert in einer Motor-Redaktionssitzung. Selten ging solch ein tiefer Riss durch unser Team. Selten kam es zu solch bösen Verbalattacken. Der Grund? Das neue Album von Polarkreis 18 "The Colour Of Snow". Weil wir uns diesmal so gar nicht einig sind, gibts an dieser Stelle statt der gewöhnlichen Rezension ein PRO und CONTRA zu einer wirklich "heißen" Platte.

PRO
Na die trauen sich was! Statt in ihrer kleinen Indie-Ecke verkopft weiter vor sich hin zu frickeln, haben die Dresdener Jungs um Felix Räuber die große Geste entdeckt. Auf ihrem Zweitling „The Colour Of Snow“ wird nicht gekleckert sondern geklotzt: Wo auf dem Debüt noch vereinzelte Streicher fidelten, musiziert nun das komplette Filmorchester Babelsberg. Wo einst die unverkennbare Falstett-Stimme englische Texte so zart und darum auch kaum verständlich hauchte, traut sich Herr Räuber jetzt sogar zum Teil deutsch und lauthals zu tönen. Wo frickelige Beats sich in epischen Post-Rock auflösten, da schwingen sich jetzt hymnengleich Wahnsinns-Melodien in den Pophimmel, um sich in perfekten Arrangements selbst zu feiern - und passen so nicht nur in die Disko nebenan, sondern auch ins Mainstream-Radio…

Dank dem Händchen eines Mario Thalers und weil die Jungs wirklich wissen, was sie hier tun und wollen, ist ihnen eine Platte gelungen, die beim ersten Hören scheinbar haarscharf am Schmalz vorbeischrammt, sich jedoch sofort in den Gehörgang hakt und dort auf ewig nachhallt. Beim mehrmaligen Hören jedoch mit soviel Können aufwartet, mit liebevollen Details, mit einem wilden Mix an verschiedensten Zutaten aus Klassik, Electro und Post-Indie-Rock, dass einem schier die Worte fehlen.

Viele werden diesen Weg von Polarkreis 18 nicht mitgehen, werden der Band Kommerz vorwerfen, doch das kann den Jungs egal sein. Denn zu diesem Schritt in Richtung Pathos-Pop gehörte mehr Mut und Können als einfach eine Kopie ihres Debüts vorzulegen. Respekt, und „Weiter so!“.

Laura Anderson

CONTRA
Gerade ein reichliches Jahr ist es her, dass Felix Räuber und Konsorten einen Beitrag mit dem Titel „Zuviel“ auf ihrer Myspace-Seite bloggen. Fünf zarte Dresdner, übermannt von den Begeisterungsstürmen einschlägiger Musik-Kritiker, von einem Interview zum nächsten tingelnd, sich die Finger wund spielend – das waren Polarkreis 18. „Ihre Musik ist heftig, unglaublich breit, großkotzig und transzendent“, übte sich das Musikmagazin Intro in Superlativen. Das selbst betitelte 2007er Debütalbum des Anfang Zwanziger-Quintetts, Resultat fast vierjähriger ununterbrochener Studio-Tüftelei, war beinah unverschämt perfekt für einen Erstling. So exzentrisch und dennoch völlig unpeinlich wurden Radiohead und Muse in einen Pott geschmissen. Vollkommen hemmungslos und jenseits jeden Respekts vor der Last musikalischer Referenzen plärrte Sänger Felix Räuber ins Mikro und völlig überraschend kam heraus, was seit Sigur Rós lange niemand mehr zustande gebracht hatte. Abgesehen davon, dass diese fünf Grünschnäbel schon gemeinsam Musik machten, bevor ihnen die ersten Pickel auf der Nase sprossen, waren sie schlicht und ergreifend einfach in der Lage. So unheimlich durchdacht war jedes einzelne Arrangement. So klug die akkurat platzierten elektronischen Spielereien. So wissend, dass auch die trägste Vene pochen würde. So jenseits des irdischen Schmutzes.

Im Akkord hat das Dresdner Überflieger-Quintett nun die zweite Platte „The Colour Of Snow“ produziert. Und wieder hat man Tränchen in den Augen. Diesmal jedoch nicht aus Ergriffenheit. Und schon gar nicht vor Begeisterung. Vielmehr weil man lachen muss. Über den neuesten Treppenwitz namens Synthie-Pop, den Polarkreis 18 in zehn völlig blassen Songs auf die Spitze treiben.

Ein Zug fährt ein im Opener „Tourist“. Kraftlos tuckert er durch den watteweißen Winterwald. Endstelle: Das musikalische Nirgendwo. „I travel and travel / I never come home“, atmet Felix Räuber (wenigstens das klingt vertraut) ins Mikro, als müsse er für die ganze Welt leiden. Und das Schlimmste ist: Er hat ja so Recht. Vom vormals perfektionierten Eklektizismus sind nur die Schreie in Gläser zerschmetternden Tonlagen geblieben. Die erste Singleauskopplung „Allein Allein“ sollte wohl der Versuch einer Pop-Hymne werden. Wahllos treffen mittelmäßige Depeche Mode 80s-Electropop-Kopien auf Chorgesänge, die das instrumentale Wirr Warr nicht einen Deut dichter machen. Die Bläserarmee in „Prisoner“ setzt dem glatt geleckten Pop-Desaster noch die Krone auf. Kein Orchester-Instrument, das in der Peter und der Wolf-Variation nicht zum Zuge kommt. Keine Höhepunkte. Keine Ausreißer, in welche Richtung auch immer. Während die Streicher auf dem Debüt präzise platziert daherkamen, flirren sie jetzt zu gewollt. Zu opulent ist auch das Paukenschlag-Finale, das maximal einem Disney-Märchenfilm gut stehen würde.


Die Nymphengesänge in „River Loves The Ocean“ markieren den Tiefpunkt einer Platte, die Polarkreis-Fans mit jedem Ton mehr im Herzen wehtun wird. Hoffnung verspricht allein die Nummer Sieben namens „Rainhouse“, auf der wenigstens in Ansätzen der vorantreibend-pulsierende Sound der Erstlings-Scheibe hinüber gerettet wurde. Hier blitzen sie kurz durch, die Zehen-Zuck-Beats, die geschickt platzierten Breaks eines „Crystal Lake“. Wer jedoch nach der Wimpernschlagpause ein ohrenbetäubendes Feuerwerk erwartet, muss sich einmal mehr mit einer Leuchtrakete statt einem Dutzend zufrieden geben.

Wo bitte ist das kompromisslos treibende Schlagzeug eines „Dreamdancer“, das sich in jede Falte der Ohrmuschel mogelt? Kein leises Herangeschleiche, um dann lautstark zuzuschnappen. Wo ist die nervös zuckende Stille? Zu oft versteckt sie sich hinter dem pompösen Aufgebot an instrumentaler Reizüberflutung. Nur in „130/70“ wandelt das Piano im Alleingang und berührt in seiner Einfachheit tausend Mal tiefer.

Das englischsprachige 2007er Debüt wäre ohne Frage ein Kandidat für den internationalen Durchbruch einer brillanten Dresdner Nachwuchsband gewesen. Auf „The Colour Of Snow“ changiert man nun äußerst heikel zwischen den Sprachen ohne Rot zu werden. Deutsch für die Bundesrepublik, Englisch für den Rest der Welt? Wenn’s doch nur so einfach wäre.

Jennifer Beck

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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stevo
Format:Audio CD
Vielleicht würden mich einige Leute zur Generation X zählen, Jahrgang 1978, mein musikalischer Urknall war Nirvana, die zusammen mit Pearl Jam bis heute meine ungeschlagenen Helden sind. Außerdem spiele ich in einer Band, die inzwischen mehr oder weniger erfolgreich, ihr zweites Album rausgebracht hat und deren Mitglieder immer, ganz im Sinne des Grunge und Punks, ihren ureigenen Weg gegangen sind und auf Stimmungen oder modische Erscheinungen einen Dreck gegeben haben.

Es ist schon seltsam, daß ich "The colour of snow" wahrscheinlich genau ein Jahr früher aufgrund meines Musikdogmas von Grund auf abgelehnt hätte. So wie es der Zufall wollte habe ich "Allein, Allein" das erste mal genau zur richtigen Zeit an genau dem richtigem Ort (Anfang August im Autoradio) gehört. Es ist, was bei nachhaltiger und guter Musik bei mir sehr selten der Fall ist, sofort zu mir durchgedrungen. Ich erkannte weder das Hymnenpotenzial, noch war ich Fan von elektronisch unterstützter Musik, noch wusste ich irgendwas über die Band, geschweige denn über das vorherige Album. Trotz allem war für mich auf Anhieb klar, daß ich mir das dazugehörige Album zulegen würde und tat dies dann auch etwas später. Nun, da ich "The colour of snow" sicherlich zum 30. mal durchgehört habe, kann ich bedenkenlos kundtun, daß mich seit "Toxicity" von SOAD kein Album mehr so inspiriert, keines mehr so auf mich gewirkt und keines mehr so bei mir eingeschlagen hat wie dieses. Schon der Opener Tourist nimmt einen mit auf eine Reise zurück in die unbeschwerte Kindheit, deren Erinnerungen und Gefühle so weit weg erschienen, um gerade in diesen Zeiten wieder so nah dran zu sein scheinen. Diese Melancholie, die The colour of snow, Happy go Lucky oder River loves the ocean in mir auslöst, habe ich schon sehr lange nicht mehr in dieser Form gespürt. Obwohl fast alle Lieder einen düsteren, kalten und depressiven Grundton in sich tragen, wird das Lebensbejahende wie von einem über allem schwebenden Engel (namens Felix Räuber) durch das gesamte Album getragen.

2008 wird als eines der wichtigsten Jahre in die Geschichte meiner Biographie eingehen, es ist verdammt viel passiert. Dieses Album hat mich während dieser Zeit begleitet und wird wohl auch noch in Jahren oder Jahrzehnten zu meinen Lieblingsalben zählen, um mich dann, so ist es nunmal bei Musik, immer wieder an diese Zeit zu erinnern. Das weiß ich schon jetzt.

Danke an Polarkreis 18 für diese phantastische Musik.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Album für die Ewigkeit 2. Dezember 2010
Format:Audio CD
Seit 2008 besitze ich schon dieses Album und es gehört immer noch zu meinen absoluten Lieblingsalben.
"Allein Allein" war für mich der Song, der mich in einer sehr schwierigen Zeit begleitet und aufgebaut hat. Wenn ich "Allein Allein" noch heute höre denke ich sofort zurück an diese Tage und alte Gefühle kommen wieder hoch...
"The colour of snow" zählt für mich zu den Besten CDs aller Zeiten. Ein Album, was so vollkommen schön ist und mit einem Indie-Pop-Synthi-Sound, der so bombastisch daherkommt, dass ich heute noch Gänsehaut bekomme. Einfach ein Gesamtkunstwerk das stimmig ist und dazu diese engelsgleiche Stimme von Felix Räuber, die mich beim anhören in eine andere Welt entführt.

Polarkreis 18 sind nicht nur "Allein Allein", sie sind viel mehr als das. Wer in dieses Album hört, wird verstehen, warum.

PS:
Sie sind auch live ein echter Geheimtipp. Mitreißende, z. T. auch exzentrische Show, die toll unterhält und danach mir ein sehr zufriedenens lächeln auf mein Gesicht zaubert! 2011 sind sie wieder unterwegs...ich werde da sein, und Ihr?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Vielleicht werden die Jungs später mal zurückblicken und erkennen, wie grossartig ihr Debut war.
Ich habe den Verdacht, dass ein paar Leute zuviel der Band eingeredet hat, dass sie genial sind.
Leider ist von den überraschenden und berührenden Momenten nur grosser Pathos geblieben: Durchgestylter Emopop, der aber nicht mehr berührt, da schon zu oft gehört und zu eingängig/einschmeichelnd (MEW und co).
Von Intimität, Gänsehaut oder auch 'Achterbahn der Gefühle' ist man nun weit entfernt, da der angebotene Emobrei wenig Abwechslung und Profil bietet.
Massentauglicher Sound, der hoffentlich die Taschen füllt?
Eindimensional, dabei hatten sie im ersten Album gezeigt, dass sie eigentlich ein 'gutes Händchen' für Details haben...schade!
Stagnation statt Kreativität.
Wirklich gute Musik bietet Polarkreis 18 auf der gleichnamigen Platte: 'The Colour of Snow' ist eine Enttäuschung und entzückt eher kommerzielle Radiohörer als Insider-Musikliebhaber.
Nicht umsonst wird in den Rezensionen fast nur über 'Allein, allein' geredet.
Aber Geld wirds den Jungs etwas bringen...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
sehr schöne Klänge
Zehn absolut top Lieder.
Fünf davon finde ich besonders schön: tourist, allein-allein, colour of snow, 130/70 und river loves the ocean

Dieses album wird... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von lihi veröffentlicht
Allein.Allein
Die CD ist sehr gut und sie ist auserdem ein Geschenk gewesen.Der jenige der die CD bekommen hast ,hat nur gesagt sie währe schön.Und die Lieder sind gut.
Vor 18 Monaten von carolin.Fehd veröffentlicht
positiv überrascht
Fand ich das Debütalbum "Polarkreis 18" noch "nur" durchschnittlich, hat mich dieses Album völlig in Bann gezogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2010 von Sir Steven
Produkt voll in den Erwartungen!
Schnelle Lieferung.
Außergewöhnlicher Stil der Band - ein bisschen in die Richtung der Pet Shop Boys. Gediegene Musik!
Veröffentlicht am 10. Mai 2009 von J. Becker
Nicht schlecht!
Wie die Überschrift schon sagt, hat mich das Album nach langem überlegen dennoch überzeugt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2009 von K. Kuiper
allein allein
habe die cd meiner 7jährigen tochter zum geburtstag geschenkt. den ganzen tag nur noch "allein allein" zu hören, ist tatsächlich zum aushalten! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2009 von monika allemann
Gefällt mir gut !
Natürlich ist der Song "Allein Allein" der absolute Reißer. Aber die anderen Lieder sind auch nicht schlecht.
Veröffentlicht am 16. April 2009 von Sylvia
Schade
Die CD sollte nur jemand kaufen der ein eingefleischter Fan von "Polarkreis 18" ist. Bis auf "Allein, allein", weshalb ich diese CD gekauft habe, sind die anderen Titel alle gleich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2009 von Heike Kurr
Schade
Nur die zwei bekannten Titel (Allein, Allein und The Colour Of Snow) sind meiner Meinung nach hörbar. Alle anderen Titel gehen auch nach mehrmaligem Hören nicht ins Ohr.
Veröffentlicht am 9. April 2009 von F. Jacobs
Ganz gut
Also dieses Werk gefällt mir ganz gut. Ich habe ein bisschen mehr erwartet. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich die CD aufgrund der "Allein, Allein"- Single gekauft habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2009 von Friedrich, Thomas
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