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Colossal Youth
 
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Colossal Youth [Limited Edition, Box-Set]

Young Marble Giants Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (6. Juli 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Limited Edition, Box-Set
  • Label: Domino (Indigo)
  • ASIN: B000PITY54
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 155.825 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Searching for Mr Right
2. Include me out
3. The taxi
4. Eating noddemix
5. Constantly changing
6. N. I. T. A.
Alle 15 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. This way
2. Posed by models
3. The clock
4. Clicktalk
5. Zebra trucks
6. Sporting life
Alle 26 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Searching for Mr Right
2. Brand - new - life
3. Final day
4. N. I. T. A.
5. Posed by models

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Manchmal braucht es nur einen einzigen Anlauf, um ein Meisterwerk zu veröffentlichen. Chris Bell, Teil der legendären Big Star um Alex Chilton, gelang das mit I Am The Cosmos. Er hat dieses ergreifende Singer-Songwriter-Album nie gesehen: Er fuhr kurz vor seinem 28sten Geburtstag gegen einen Baum. Auch Alexander „Skip“ Spence lebt nicht mehr. Er gehörte Jefferson Airplane und Moby Grape an. 1969 brachte das amerikanische Pendant zu Syd Barrett mit dem leider nicht erhältlichen Oar ein psychedelisches Folk-Album heraus, das sämtliche Drogen ersetzt. Rex Holman, bekannt als der kahlköpfige J’onn in Stark Trek nahm sich 1970 neben der Schauspielerei Zeit für die obskure wie ergreifende Hippie-Folk-Platte Here In The Land Of Victory, die allem von Tim Buckley standhält und nach Ewigkeiten endlich als CD erschien. Und dann sind da noch die eigenwilligen Young Marble Giants aus Cardiff. So, wie sich Waliser auch in Sachen Musik immer gerne von England abgrenzten, so machten es auch Sängerin Alison Statton, Bassist Phillip Moxham und sein Bruder Stuart, der Gitarre und Keyboards spielte. Einen Schlagzeuger sucht man vergebens, eine kleine Beatbox diente als Ersatz. Mit extrem minimalen Mittel erreichte das Trio einen bis heute nie kopierten und einzigartigen bis aufs Gerippe geschälten Sound. Als Dokument existierten bislang nur ein paar (kaum auffindbare) Singles und das epochale Colossal Youth, das umgehend kultisch verehrt wurde, sich sogar exzellent verkaufte und nie in Vergessenheit geriet. Das in nur wenigen Tagen aufgenommene Anti-Rock-Album erscheint nun als üppig aufgemachte Deluxe-Edition und enthält ungefähr so alles, was die Young Marble Giants in ihrer kurzen Schaffensphase zwischen 1978 und 81 komponierten. Das noch namenlose Neuland, das die drei Waliser damals betraten wurde Post-Punk getauft. Weitere Schätze aus dieser Zeit sollen gehoben werden...

--Sven Niechziol

kulturnews.de

Eine Band, eine Platte, eine Legende: Mit "Colossal Youth" veröffentlichten die Young Marble Giants eine einzige Platte und brachten damit Postpunk und New Wave auf den Weg. 1980 waren die Wunden des Punk noch nicht verheilt, als die zarte Sängerin Alison Statton gegen ein paar Gitarrenakkorde, Basslinien und knochentrockene Konservensounds antrat. So bedrohlich, traurig und vor allem erotisch wie die Musik des Trios aus Cardiff hat der Punk nie wieder geklungen. Nur ein Jahr später löste es sich auf, doch ihr Untergrundruhm ist bis heute ungebrochen. Kurt Cobain bezeichnete "Colossal Youth" ehrfurchtsvoll als Meilenstein, Kristof Schreufs Band Kolossale Jugend benannte sich nach dem Albumtitel, und aktuelle Indienasen wie Adam Green oder Belle & Sebastian covern Songs. Daher erstaunt es schon, dass es nicht früher eine Werkschau der Young Marble Giants gab - zumal ihr Gesamtwerk (leider) auf eine Doppel-CD passt. Neben dem einzigen Album gibt es auf der zweiten CD alle Singles, die "Testcard"-EP und Samplerbeiträge. (cs) www.kulturnews.de

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ewige Jugend 14. Juli 2007
Von good@wise
Format:Audio CD
Out of Time and Space. Die wahrscheinlich einzig mögliche Bezeichnung für die Band britische Band Young Marble Giants und deren Musik. Manche nennen es Postpunk oder Alternativpop - alles Quatsch. Das einzige was für Postpunk spricht ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Es war Anfang 1980 als der Punk in seinen letzten Zügen lag und sich die ganze Bewegung letztlich als ein lukrativer Weg für Geldschneiderei entlarvte - Eine weitere Revolution fraß ihre Kinder. Während also der Punk implodierte und der Rock zum New Wave mutierte warfen die Y.M.G. ihr erstes und einziges Album auf den Markt. Keine Single, kein große Tour, kein Konzept, kein Marketing - nur Musik welche verwunderte und erstaunte. Die elfenartige Stimme von Allsion Stuart schwebte zwischen einen hypnotischen Bass, Billigorgel und schüchternden Gitarren. Das Schlagzeug kam aus dem Computer, den Rest der Instrumente bedienten die beiden Brüder Phillip und Stuart Moxham. Rockmusik mit Pausen zum Atmen. Ein minimalistischer Gegenentwurf zum lauten Rockmusikerzirkus? Was auch immer - nach der ersten Platte und einigen Konzerten folgte noch eine EP und danach löste sich die Band auf. Die Platte bleibt ein Meilenstein. Musiker wie Portishead, Massive Attack, Aimee Mann oder Björk stehen - ohne sich dessen wahrscheinlich bewusst zu sein - tief in der Schuld von Young Marble Giants.
Obwohl die Musik keine Elektronik ist wurden bereits hier Grundsteine für die Elektronikbewegung der 90er gelegt. Auch LO-FI wurzelt in der Musik von Y.M.G. Aber letztlich ist es Pop wie er sein sollte: einmalig, unmittelbar und für die Ewigkeit. Das englische Domino Label hat die Platte wiederentdeckt und veröffentlicht das Original-Album als Doppel-CD. Mit drauf sind die vergriffene EP, Singles und B-seiten. Kurzum - alles was die Band an Musik veröffentlicht haben. Ein Fest. good@wise
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Marmorne Giganten und mehr 2. Dezember 2009
Format:Audio CD
Was lässt sich schon groß zu dieser CD schreiben: schlichtweg genial, unerreicht, epochal, kolossal.....

Mit Ihrem ersten und einzigen Album, erschienen 1979 auf Rough Trade zur Blütezeit der kreativen neuen Musik, haben sich die Young Marble Giants aus Cardiff, Wales ein "marmorenes" Denkmal gesetzt.

Die Brüder Philip (Baß) und Steward Moxham (Orgel, Gitarre) sowie Alison Statton (Gesang), lediglich unterstützt durch den gelegentlichen Einsatz einer primitiven Rhythmusmaschine, schaffen mit eben diesen einfachsten Mitteln einen schier unglaublich klaren Klang, genial schöne Melodien und genial einfache Arrangements. Und der Gesang.....
Diese simpel genialen Melodien bohren sich in die Gehörgänge und lassen einen nie wieder los - garantiert!

Dies ist keine Platte einer vergangenen Epoche, auch nicht eines vergangenen Jahrzehnts oder Jahrhunderts, nein, "Colossal Youth" ist zeitlos und bisher unerreicht!

Die vorliegende Ausgabe von Colossal Youth & Collected Works, bestehend aus 3 CD's, enthält neben dem regulären Album (CD1) weitere Stücke der Testcard-EP + Final Day Single + einem Track von der "Is the war over?" Compilation + dem kompletten Salad Days Album (CD2) sowie die ultrararen, legendären Peel Sessions (CD3).

Minimalismus hatte nie zuvor (und auch später) solch begnadete Protagonisten wie die der Young Marble Giants!!

Fünf Sterne in Gold! Unbedingt kaufen!!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Komplett 17. März 2007
Von Sascha
Format:Audio CD
Denn da ist wirklich alles drauf, was sie gemacht haben (eine LP, zwei Singles, alles um ´80).
Vom simplen Ansatz wie "Trio" (obwohl der Vergleich in die Irre führt), von der Umsetzung aber anders. Ein geschmeidiger, melodieführender Bass, eine zurückhaltende Gitarre, eine simple Rhytmusbox und eine liebliche und doch coole Frauenstimme. Rudimentärer geht´s eigentlich nicht mehr. Umso erstaunlicher das Ergebnis aus nie langweilenden, überwiegend kurzen und melodischen Liedern, die einen charmant um die Ohren wehen. Heute wären sie in Zeiten der White Stripes und Carla Bruni wahrscheinlich Stars.
1981 dann schmucklose Auflösung der Band. Fortsetzung "The Gist" (die beiden Brüder) und "Weekend" (die Sängerin).
"The Gist" (eine Platte) waren ähnlich geartet, nur mehr als Band vernehmbar (allerdings mit weniger Charme) und "Weekend" barjazzig angehaucht. So um 2002 kurze Wiedervereinigung.
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