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"Genial, unberühmt, spektakulär - das sind die Kriterien für fast alle 14 Barockopernarien auf dem neuen Album der Kermes. Nur eine einzige ist keine "Weltersteinspielung". Sportliches wechselt sich ab mit Lyrischem, Süßigkeiten mit harter Hochseilartistik. [.] In einen Abgrund von zwei Oktaven stürzt die Melodie bei dem Wort "No" im "Meer der Leiden" von Alessandro Scarlatti, keine Sopranistin hat diese Trefferquote, so traumhaft sauber, so oft wiederholt. Minutenlang trillert die Kermes mit der Kriegstrompete um die Wette in der Arie des Doricle, der auf Eroberung auszieht. Ihre Technik ist atemberaubend, eine Aura hat sie auch."
(Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.11.2010)
"[...] eines der besten Vokalrecitals des letzten Jahres."
(Fono Forum, Dezember 2010)
"Die Edition ist vorbildlich: Die Trackliste nennt neben Werk, Szene und Rolle auch Jahreszahl, Ort und Theater der Uraufführung. Bitte nachmachen!"
(Opernwelt, Dezember 2010)
"Deutschlands virtuoseste Koloraturschleuder hat wieder zugeschlagen [...] mit diesem Programm macht Simone Kermes unmissverständlich klar, dass sie in diesem Repertoire keine Konkurrenz hat [...] Ob endlose Koloraturketten, Staccati-Attacken, riesige Intervallsprünge, interpolierte Spitzentöne– nichts scheint eine wirkliche Herausforderung für sie zu sein. Doch damit nicht genug. Die lyrischen und getragenen Arien gestaltet sie mit einer Innigkeit und Hingabe, die zutiefst berühren und bei einer feuerspeienden Tigerin wie ihr doppelt verblüffen."
(Rondomagazin)
"Simone Kermes hat das, was die Opernszene braucht: Stimme, Glanz und Charisma. [...] Auf ihrem neuen Album "Colori d'Amore" stellt die Koloratur-Artistin wieder sehr effektvolle Barock-Arien nicht so häufig gespielter Komponisten vor, und sie erinnert in ihrem stilistisch sicheren und technisch perfektem vokalen Zugriff an Philippe Jaroussky. [...] Kermes interpretiert zum Beispiel Arien des venezianischen Komponisten Antonio Caldara, die zu den lohnenderen Wiederentdeckungen und Delikatessen der Barock-Oper gehören. Melodische Fülle und reichlich virtuose Ansprüche machen diese Kabinettstückchen auch für Nichtexperten attraktiv: Wer sich noch nie für die Barockoper interessierte, könnte mit diesen Popsongs der Epoche auf den Geschmack kommen, bevor er sich etwa Händel zuwendet. Wer sich in den Kermes-Kosmos des wirbelnden Barockgesangs einhören will, der starte die CD mit dem Stück "Ha Vinto Amor", bei dem ihr Orchester Le Musiche Nove unter der Leitung von Claudio Osele auftrumpft. [...] Auf "Colori d'Amore" musizieren Kermes und Osele so forsch drauflos, als hätten sie sich gerade erst gefunden. Diese Frische und wilde Spontaneität sind genau das, was der Darstellung von Barockmusik lange Zeit gefehlt hat."
(Spiegel Online, 29.12.2010)
"… ein vulkanischer Barockopernstar"
(Die Zeit, 25.11.2010)
"Können und Enthusiasmus. Simone Kermes besitzt beides."
(NDR Kultur, 15.11.2010)
"…die derzeit wohl exzentrischste und spektakulärste Diva auf dem Karussell des Globalgesangs."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.10)
„Mühelos wechselt Simone Kermes von einer Partie in die nächste und gibt jeder Figur ein unverwechselbares Profil. Nachtigallenreich schwingt sich die „Primadonna des Barock“ in die höchsten Höhen, […] erklimmt mit stupender Leichtigkeit ein Koloraturgebirge nach dem anderen und ist bei allem, was sie singt, derart passioniert, dass man nach jeder der dreizehn Arien Lust auf den Rest der Oper bekommt. Ebenso bewundernswert aber ist die Legatokunst der Kermes und ihre bezaubernde Pianokultur.“
(Das Opernglas, Januar 2011)
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