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Colori d'amore (Limited Edition)
 
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Colori d'amore (Limited Edition)

Simone Kermes Audio CD
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Produktinformation

  • Orchester: Le Musiche Nove
  • Dirigent: Claudio Osele
  • Komponist: Various
  • Audio CD (12. November 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B003VKW0ZY
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.804 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Il Mar De Le Mie Pene 3:04EUR 0,99
Anhören  2. Frondi Tenere... Ombra Mai Fù 3:30EUR 0,99
Anhören  3. Ondeggiante Agitato 2:38EUR 0,99
Anhören  4. Cara Tomba 5:37EUR 0,99
Anhören  5. Ha Vinto Amor... Per Combatter Con Lo Sdegno 5:31EUR 0,99
Anhören  6. Dice Tirsi 3:34EUR 0,99
Anhören  7. Più Che Freme Il Nembo Irato 4:18EUR 0,99
Anhören  8. Canta Dolce Il Rosignolo 6:02EUR 0,99
Anhören  9. Balletto 7:09EUR 0,99
Anhören10. Qui Dove... Torbido Irato E Nero 8:22EUR 0,99
Anhören11. Se Vedrai Avvampar Le Lucciolette 4:34EUR 0,99
Anhören12. Fiamma Ignota 4:53EUR 0,99
Anhören13. E'deliquio... Sonno Se Pur S'è Sonno 4:27EUR 0,99
Anhören14. Chi Non Sente10:06EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

„Colori d'amore“ - die neue CD der Sopranistin Simone Kermes - vereint neu entdeckte Arien italienischer Barock-Komponisten wie Bononcini, Caldara, Scarlatti und Matteis, die Claudio Osele, Dirigent und Leiter des Originalklang-Ensembles Le Musiche Nove, in intensiver Forschungsarbeit ausfindig gemacht hat. Die meisten dieser Arien entstanden im Wien des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts, als die Habsburger Kaiser zahlreiche italienische Komponisten an ihrem Hof beschäftigten. Nur eine der Arien ist weltberühmt, aber das „Ombra mai fu“ erklingt auf der CD nicht in der Fassung von Händel, sondern in der Originalkomposition von Bononcini. Die sorgfältig ausgewählten, völlig zu Unrecht vergessenen Arien voller Liebe, Leidenschaft und Zärtlichkeit sind teilweise poetisch, teilweise dramatisch und wie geschaffen für die Stimme von Simone Kermes, eine der besten Koloratursängerinnen der heutigen Zeit. Begleitet wird Simone Kermes wie auch bei der erfolgreichen CD „Lava“ von Le Musiche Nove unter Claudio Osele.

"Genial, unberühmt, spektakulär - das sind die Kriterien für fast alle 14 Barockopernarien auf dem neuen Album der Kermes. Nur eine einzige ist keine "Weltersteinspielung". Sportliches wechselt sich ab mit Lyrischem, Süßigkeiten mit harter Hochseilartistik. [.] In einen Abgrund von zwei Oktaven stürzt die Melodie bei dem Wort "No" im "Meer der Leiden" von Alessandro Scarlatti, keine Sopranistin hat diese Trefferquote, so traumhaft sauber, so oft wiederholt. Minutenlang trillert die Kermes mit der Kriegstrompete um die Wette in der Arie des Doricle, der auf Eroberung auszieht. Ihre Technik ist atemberaubend, eine Aura hat sie auch."
(Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.11.2010)

"[...] eines der besten Vokalrecitals des letzten Jahres."
(Fono Forum, Dezember 2010)

"Die Edition ist vorbildlich: Die Trackliste nennt neben Werk, Szene und Rolle auch Jahreszahl, Ort und Theater der Uraufführung. Bitte nachmachen!"
(Opernwelt, Dezember 2010)

"Deutschlands virtuoseste Koloraturschleuder hat wieder zugeschlagen [...] mit diesem Programm macht Simone Kermes unmissverständlich klar, dass sie in diesem Repertoire keine Konkurrenz hat [...] Ob endlose Koloraturketten, Staccati-Attacken, riesige Intervallsprünge, interpolierte Spitzentöne– nichts scheint eine wirkliche Herausforderung für sie zu sein. Doch damit nicht genug. Die lyrischen und getragenen Arien gestaltet sie mit einer Innigkeit und Hingabe, die zutiefst berühren und bei einer feuerspeienden Tigerin wie ihr doppelt verblüffen."
(Rondomagazin)

"Simone Kermes hat das, was die Opernszene braucht: Stimme, Glanz und Charisma. [...] Auf ihrem neuen Album "Colori d'Amore" stellt die Koloratur-Artistin wieder sehr effektvolle Barock-Arien nicht so häufig gespielter Komponisten vor, und sie erinnert in ihrem stilistisch sicheren und technisch perfektem vokalen Zugriff an Philippe Jaroussky. [...] Kermes interpretiert zum Beispiel Arien des venezianischen Komponisten Antonio Caldara, die zu den lohnenderen Wiederentdeckungen und Delikatessen der Barock-Oper gehören. Melodische Fülle und reichlich virtuose Ansprüche machen diese Kabinettstückchen auch für Nichtexperten attraktiv: Wer sich noch nie für die Barockoper interessierte, könnte mit diesen Popsongs der Epoche auf den Geschmack kommen, bevor er sich etwa Händel zuwendet. Wer sich in den Kermes-Kosmos des wirbelnden Barockgesangs einhören will, der starte die CD mit dem Stück "Ha Vinto Amor", bei dem ihr Orchester Le Musiche Nove unter der Leitung von Claudio Osele auftrumpft. [...] Auf "Colori d'Amore" musizieren Kermes und Osele so forsch drauflos, als hätten sie sich gerade erst gefunden. Diese Frische und wilde Spontaneität sind genau das, was der Darstellung von Barockmusik lange Zeit gefehlt hat."
(Spiegel Online, 29.12.2010)

"… ein vulkanischer Barockopernstar"
(Die Zeit, 25.11.2010)

"Können und Enthusiasmus. Simone Kermes besitzt beides."
(NDR Kultur, 15.11.2010)

"…die derzeit wohl exzentrischste und spektakulärste Diva auf dem Karussell des Globalgesangs."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.11.10)

„Mühelos wechselt Simone Kermes von einer Partie in die nächste und gibt jeder Figur ein unverwechselbares Profil. Nachtigallenreich schwingt sich die „Primadonna des Barock“ in die höchsten Höhen, […] erklimmt mit stupender Leichtigkeit ein Koloraturgebirge nach dem anderen und ist bei allem, was sie singt, derart passioniert, dass man nach jeder der dreizehn Arien Lust auf den Rest der Oper bekommt. Ebenso bewundernswert aber ist die Legatokunst der Kermes und ihre bezaubernde Pianokultur.“
(Das Opernglas, Januar 2011)


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Traumhaft! 13. November 2010
Von Ein kritisches Ohr TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Genau 1 Jahr nach der nur teilweise geglückten Cd "Lava" präsentieren sich Simone Kermes und Le Musiche Nuove mit ihrem neuen Album wie ausgewechselt: Zunächst ist sehr positiv zu vermerken, dass das Ensemble nun mit 6 Violinen spielt, was einen wesentlich runderen und ausgewogeneren Begleitklang schafft. Doch vor allem die Primadonna wirkt erstaunlich gereift, scheint bei aller Virtuosität einen neuen verinnerlichten und intimen Tonfall bar früherer Manierismen und Übertreibungen gefunden zu haben, den man so bisher bei der Sängerin nicht kannte.
Nicht hoch genug kann die Auswahl der völlig unbekannten, jedoch durchweg von allerhöchster kompositorischer Qualität zeugenden Arien gelobt werden. Schwer zu sagen, welche am schönsten ist: Bononcinis herrliches "Ombra ma fu" (die Vorgängerkomposition zu Händels berühmteren aber nicht unbedingt beeindruckenderem Largo), eine atemberaubende Koloraturgaloppade A.Scarlattis für den 18-jährigen Farinelli oder das Zeit und Raum gleichermaßen überwindende höchst ergreifende Lamento seines Bruders Riccardo Broschi?
Eine traumhafte CD für die einsame Insel- uneingeschränkte Kaufempfehlung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bajazet30 TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Insgesamt ist die vorliegende CD wirklich sehr gelungen. Es sind darauf einige wunderschöne Arien enthalten und Kermes singt - wie immer - brillant. Ich kann mich deshalb den positiven Voten meiner Vorrezensenten voll anschließen. Dass ich dennoch eine eigene Rezension verfasse, hängt mit zwei kleinen Kritikpunkten zusammen, die ich dann doch noch anführen möchte, weil sie einen minimalen Schatten auf den Gesamteindruck der vorliegenden Aufnahme werfen:
Zunächst einmal habe ich hier - zumindest laut amazon - eine "Limited Edition" erworben, bekam allerdings eine ganz normale CD, auf der auch nichts von einer "Limited Edition" vermerkt war. Die Qualität und Aufmachung des Booklets entsprachen herkömmlichen CDs und sind nicht vergleichbar mit Jarousskys Caldera- oder Bartolis Sacrificium-Album. Was ist also das Besondere an dieser "Edition"?
Ferner wurden die Arien zwar abwechslungsreich ausgewählt und ohne Frage meisterhaft interpretiert, allerdings hätte ich mir mehr virtuose Arien gewünscht. Ich wiederhole mich gern: Kermes ist in punkto Virtuosität ein nahezu singulärer Glücksfall in Bezug auf die Interpretation von Barockmusik. Und wenn man sie hier in Scarlattis Bravourarie "Torbido irato e nero" hört, dann wird einem bewusst, dass es kaum eine zweite Künstlerin auf dieser Welt gibt, die so etwas derart perfekt singen kann. Daher ist es schade, dass nicht ein oder zwei weitere Arien dieses Kalibers auf dem Album enthalten sind.

Trotzdem: Ein tolles Album, das nur die absolute Kaufempfehlung verdient, denn besser kann diese Musik einfach nicht gesungen werden.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaubliche Bereicherung 25. November 2010
Von Lenski_01
Format:Audio CD
"Jommelli" schreibt in seiner Besprechung, die CD LAVA sei nur teilweise geglückt. Das finde ich nicht. Es ist nicht die Anzahl Streicher, die für die Qualität einer Aufnahme steht, sondern die interpretatorische Ernsthaftigkeit und nicht zuletzt der bedingungslose Furor, mit dem sich alle Beteiligten ins Zeug legen. LAVA ist direkter, ungeschönter als "Colori d'amore", aber bietet auch eine Fülle wunderbarster Arien, von denen nur das zauberhafte "Morte amara" (Porpora) oder Pergolesis "Mentre dormi" - in Kermes' Interpretation eine der schönsten Arien, die das 18. Jahrhundert zu bieten hat - genannt sein sollen.
"Colori d'amore" ist quasi "Kermes für Fortgeschrittene". Ausser dem Trompeten-"Reisser" "Ondeggiante Agitato" und dem schwungvollen "Fiamma ignota", entwickeln die anderen Stücke ihre volle Schönheit vor allem beim mehrmaligem Hören - und geben dafür von Mal zu Mal mehr von ihren musikalischen Geheimnissen preis. Für mich eine der Höhepunkte: das traumhaft-traumwandlerische "Sonno", ein Stück Musik zwischen Wachen und Träumen. Oder die Einleitung zu "Torbido", die bereits Mozarts "Soave"-Terzett aus "Cosi fan tutte", vorwegnimmt, und, und, und... Kein Zweifel: Jedes Hören dieser CD ist eine erneute, unglaubliche Bereicherung.
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