Ich habe das Buch für ein Seminar der Anglistik in der Uni Essen gelesen. Das Seminar hieß "Race and Racism in America". Als ich Anfing das Buch zu lesen, es standen noch andere 4 zur Auswahl, war ich sofort sehr angetan. Zunächst einmal hat mir der Einband sehr gut gefallen. Zu Beginn schreibt der Autor, also Henry Louis Gates, aus der Ich-Perspektive über sein Leben als Kind in Piedmont. Ich habe das Buch natürlich für das Seminar bearbeitet und alles angestrichen, was das Verhältnis von Schwarzen und Weißen in den 50er Jahren bis heute beschreibt. Ich muss sagen, mein Buch ist bunt... ;-) Man erfährt unheimlich viel darüber, wie dunkelhäutige Menschen sich in der Zeit der Segregation gesehen haben. Normalerweise erhält man durch andere Bücher zu diesem Thema reine Sachinformationen, die hier nicht zu kurz kommen, aber auch nicht im Mittelpunkt stehen, oder eben die Situation aus der Sicht der weißen Amerikaner. Statt "Black people were seperated in restaurants." findet man also "But it was white people who smelled bad, Mama always said." Diese Perspektive macht das Buch sehr interessant. Es liest sich sehr flüssig und man hat das Gefühl, auf jeder Seite etwas Neues zu lernen. Ich möchte das Buch hiermit also uneingeschränkt empfehlen...