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Colorado Kid: Deutsche Erstausgabe
 
 
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Colorado Kid: Deutsche Erstausgabe [Taschenbuch]

Stephen King
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Januar 2006 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354826378X
  • ISBN-13: 978-3548263786
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 161.617 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stephen King
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Produktbeschreibungen

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Stephanie McCann ist eine junge Journalistin, die beim „Weekly Islander“ in Maine ihr eigentlich ödes Dasein fristet. Doch das Geschäft aus Nichtigkeit und Trivialitäten macht ihr Spaß. Doch dann kommt plötzlich ein Star-Reporter in die Redaktion, de etwas über ungeklärte Mordfälle wissen will. Er wird wieder fortgeschickt, wegen Mangels an Geschichten. Aber im fünften Kapitel von Colorado Kid erfährt man (endlich), dass es auch hier in der Provinz einen merkwürdigen Mordfall gegeben hat. Damals, vor 25 Jahren, fanden zwei Jugendliche der Leichtathletikmannschaft der Bayview Consolidated High School eine Leiche, deren Herkunft zunächst nicht geklärt werden kann. Als aber ein Jahr später dank eines emsigen Gerichtsmediziners klar wird, dass der Tote aus Colorado stammte, wird alles nur noch geheimnisvoller. Wie konnte er in so kurzer Zeit nach Maine gelangen? Scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit ...

Nein, dies ist kein “typischer” Stephen King. Etwas weniger Phantastik (die es natürlich trotzdem gibt), etwas weniger Splatter und etwas weniger -- nicht immer hintergründigen -- Horror. Außerdem ist Colorado Kid mit knapp 160 Seiten wesentlich kürzer als Klassiker wie Kings Debüt Carrie, der von Stanley Kubrick kongenial verfilmte Roman Shining, Es, Der Turm, The Stand oder Friedhof der Kuscheltiere. Hinzu kommt, dass der Roman etwas braucht, um in die Gänge zu kommen. Danach aber ist er durchaus spannungsvoll. Die Lösung bleibt lange im Dunkeln, Wendungen machen es schwer, im Vorhinein etwas herauszufinden (wobei eigentlich auch gar nichts herauszufinden ist). So kann man Colorado Kid nicht nur für unverdrossene King-Fans, sondern auch für Freunde gepflegter Krimi-Unterhaltung im Retro-Stil der Hard-Boiled-Autoren der vierziger Jahre empfehlen -- vorrausgesetzt, sie können auch einen Schuss Ironie vertragen. Als Tipp: Man sollte erst im 5. Kapitel anfangen zu lesen. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Das ist großartiges Geschichtenerzählen.« Booklist »Das ist liebenswerte, altmodische und schnurrige Literatur, flüssig und mit sehr leichter Hand erzählt. Perfekt als Urlaubsbuch am Strand zu lesen. Und der Leser sollte sich dann dabei, wie es auch die beiden Erzähler in diesem Buch tun, vielleicht reichlich mit Keksen eindecken und sich einfach unterhalten lassen.«  DEUTSCHLANDRADIO KULTUR »Im Gegensatz zu früher pokert King diesmal nicht offensiv mit Horroreffekten. Stattdessen zeichnet er imposante Charakterköpfe …« Leipziger Volkszeitung / Dresdner Neueste Nachrichten »Bei aller Kürze zehrt diese charmante Gelegenheitsprosa von jener Botschaft, die wir dem Mann aus Maine noch immer gerne abgekauft haben: Es ist gottverdammt egal, was für eine Geschichte du erzählst - solange du sie gut erzählst.«  WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zugegeben, diese Geschichte von King ist eine Kriminalgeschichte und Kriminalgeschichten sind an sich ja nichts Schlechtes - schon gar nicht, wenn sie von King sind. Doch möglicherweise werden viele Leser dieses Buches am Ende enttäuscht sein, denn es präsentiert keine Auflösung der dargebotenen Kriminalstory. Dieser Aspekt macht das Buch allerdings auch so interessant.

Der Leser sollte also möglichst eine gute Phantasie haben und sich selber die Lösung für den Kriminalfall zusammenspinnen, denn genug Möglichkeiten zum Herumgrübeln lässt King dem Leser. Anfang und Ende der Geschichte um die mysteriöse Person "Colorado Kid" sind klar. Doch dazwischen steht die Frage, wie "Colorado Kid" in weniger als sechs Stunden über zweitausend Meilen zurücklegen konnte, warum die Person urplötzlich ihre geliebte Familie verließ und warum sie zu dem Ort der Handlung kam, an dem sie starb - offensichtliche Todesursache: Ersticken an einem Stück Steak. War es aber doch Mord?
Nun, die mysteriöse Geschichte um "Colorado Kid" hat also viele Unbekannte. Sie wird erzählt von zwei alten Journalisten, die auf Drängen ihrer neuen, jungen Praktikantin Steffi diese Geschichte erzählen, weil sie eben ungelöst ist und damit für Steffi interessant wirkt. Aber wer Buchseite für Buchseite darauf wartet, dass Steffi und die Journalisten plötzlich eine Erklärung, eine Lösung für die Handlungen Colorado Kids finden, wird enttäuscht. Die Lösung, die Intention für Kids Handlungen bleibt unbekannt - die gesamte Geschichte um Colorado Kid wird als Rückblende von den Journalisten erzählt.

Was also ist positiv? Die Charaktere der Handlung, Steffi und die Journalisten, sind sympathisch und interessant beschrieben, die Geschichte um Colorado Kid ist myteriös und es ist ja nicht das Schlechteste, dass sie mysteriös bleibt, denn der Leser kann sich seine Lösung selber erarbeiten, und die gesamte Story ist interessant geschrieben. Wer sich mit der ungewöhnlichen Art dieses Buches also anfreunden kann und will, findet hier eine schöne, interessante, spannende und etwas andere Geschichte von Stephen King - nicht mehr und nicht weniger.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Aus literaturkritischer Sicht ist Stephen King einer der unterschätztesten Autoren unserer Zeit. Mit "Misery" allein hat er all den universitären Elfenbeintürmlern, die sich mit Autorschaft nach allen Regeln der Postmoderne beschäftigen, ein geniales Meisterwerk vor die Nase gesetzt, das diese aber nie lesen werden, da Stephen King zu "trivial" für diesen elitären Kreis ist.

Da ist es umso enttäuschender, wenn der große Meister daneben greift - und "Colorado Kid" kann man nicht anders bewerten. Die Geschichte ist hanebüchern konstruiert (unerfahrene Zeitungspraktikantin hört einer Krimigeschichte von den uralten Chefredakteuren zu), die Praktikantin ist ein unüberzeugendes Abziehbild, die alten Männer sind ebenfalls Klischees mit Einheimischendialekt, zumindest im englischen Original (das ist noch das witzigste an der Geschichte, rettet sie aber auch nicht).

Ich gebe zu: Ich hab vor Langeweile und Desinteresse und Ärger am schlechten Schreibstil das Buch noch vor der Hälfte weggelegt. Enttäuschend! Der Meister möchte hier anscheinend Kohle machen mit drittklassigem Schrott.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zwei alte Journalisten-Hasen erzählen ihrer jungen Kollegin von einem merkwürdigen Ereignis. Zwanzig Jahr zuvor wurde ein Toter an einem Strand in Maine gefunden. Die Umstände des Todes sind höchst sonderbar und eigentlich unerklärlich.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es hat Atmosphäre und eine heitere Grundstimmung. Die Hauptdarsteller sind sympatisch und gut gezeichnet. Eigentlich fehlt nichts ... bis auf das Ende. Es gibt keine Auflösung der Geschichte. Und das lässt mich als Leser plötzlich im Regen stehen. Nach einem kurzen Schock rattert mein Gehirn los. Hat Meister King die Lösung irgendwo im Buch versteckt und ich muss die Fäden nur noch aufdröseln. Also frisch ans Werk und nachgedacht.
Jetzt einen Tag später beschleicht mich der leise Verdacht, dass auch Herr King keine Lösung weiss.
Das Buch funktioniert einfach nicht. Ein Roman muss nicht immer eine Auflösung haben. Entweder bleibt es dem Leser überlassen den Fortgang einer Geschichte selbst zu spinnen oder die literarische Qualität des Textes steht im Vordergrund und lässt die erzählte Geschichte in den Hintergrund treten ... oder oder oder. Aber hier trifft nichts zu. King schreibt nett aber es bleibt Unterhaltungsliteratur. Ein Fortspinnen ist auch nicht möglich, da die eigentliche Geschichte ja weit in der Vergangenheit liegt und King durch viele Fakten den Rahmen sehr eng gesetzt hat. Bleibt nur, dass wir es hier mit einem Krimi-Rätsel zu tun haben und es genau eine richtige Lösung gibt, die King uns irgendwann in einem weiteren Buch oder wo auch immer präsentiert.
Sollte das der Fall sein, dann werde ich die Punktewertung zurücknehmen und mich hier öffentlich als unfähig zur Rätsellösung outen. Bis dahin kann man das Buch getrost vergessen.
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Vor 4 Monaten von El Barto veröffentlicht
nicht langweilig und lässt sich in einem bequemen Haps...
Stephen Kings Kurzroman/Novelle Colorado Kid gehört wohl zu seinen unkonventionellsten Werken, ein untypischer Krimi, der so gar nicht zum restlichen Schaffen des Autors... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Redaktion BookOla veröffentlicht
Ich liebe Stephen King, aber dies ist zum Fremdschämen
Zwei Journalisten erzählen einer Praktikantin von einen lange zurückliegenden Fall, in dem ein Mann in erstaunlich kurzer Zeit, ohne sichtbaren Grund, nach Maine kam, um... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Samya Daleh veröffentlicht
Mysterium um einen Toten
Stephen King und Kriminalromane. Eine denkbare Kombi ? Für Fans und Kenner eher unwahrscheinlich. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von S. K. veröffentlicht
Warum nicht ?
Bei Colorado Kid handelt es sich meines Wissens im Grundsatz eher um einen Versuch als um einen Roman, wie man es üblicherweise gewohnt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von J. Seibold veröffentlicht
Mal was anderes...
Gewöhnungsbedürftig, aber das Zusammenspiel der drei Hauptakteuere vom zwischenmenschlichen Gesichtspunkt gesehen unschlagbar. Für Freunde des offenen Happy Ends.
Vor 20 Monaten von Sonja Seibert veröffentlicht
Das soll von Stephen King sein???
Das Buch hatte ich während eines 4-tägigen Besuchs in Paris mit. Man wird es nicht glauben, aber ich kam zurück und war noch nicht fertig mit dem Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2009 von Thrillerina
"Das Leben und das Schreiben" oder Hommage an Somerton
Stephen King hat einen Kurzroman geschrieben....
kann er das überhaupt, der Mann, der selbst, wenn er sich kurz faßt,
selten unter 500 Seiten bleibt ? Lesen Sie weiter...
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COLARDO KID
Erstmal möchte ich auf eine Rezension eines meiner Vorredner zurückkommen.
Klaus Giesert, wenn ich mich recht entsinne. Lesen Sie weiter...
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Warum nicht?!
Klar ist es etwas unbefriedigend am Ende nicht wenigstens ein bisschen mehr über den Tod von Colorado Kid zu erfahren und ja, Stephen King kann es auch besser, aber eigentlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2009 von T. Weißflog
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