Leider kann ich die Begeisterung der anderen nicht teilen. Ich liebe Geschichtsbücher und Romane und habe hunderte gelesen. Aber ich kann dieser wirren Aneinanderreihung von Ereignissen ohne Faden nichts abgewinnen. Immer wieder dieses gezwungene, es ist Ursa, die immer wieder verschwindet, das Knöchelchen brennt und nun sterbe ich wieder. Plötzlich wieder da in irgendeinen undefinierten Körper, der von immer wieder einem Thomas hofiert wird, der es nicht ist.
Wahrscheinlich fehlt mir die lyrische Ader, um all die Metpaher zu erkennen.
Wichtige Ereignisse werden zu Halbsätzen verstümmelt (wie das Fall des römischen Reiches- ich habe nie wieder einen Legionär gesehen....
Belanglose Jagten nach Ratten und die Geschichte von ein paar Apfelbäumen in einer undefinierbaren Zeit auf Seiten ausgewälzt.
Dann werden aus der napoleonischen Zeit viele bis heute bedeutsame Anekdoten lieblos aufgezählt. Melaten, Fisimatenten, später die Stadterweiterung im 20 Jahrhundert ist wieder ein Halbsatz. nach dem 1 Weltkrieg Köln mit K, NS-Zeit 5 Zeilen uvm.
Schade um diese wunderbare Idee. Lest was anderes.