Genug gesagt 2013

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Eva ist geschieden und alleinerziehende Mutter einer Tochter, deren Weggang ans College bevorsteht, was Eva zu schaffen macht. Wenigstens ihre Arbeit als Masseurin lenkt sie ab, bis sie den lustigen und sympathischen Albert kennenlernt...

Darsteller:
Toni Collette (Sarah); James Gandolfini (Albert); Catherine Keener (Marianne); Julia Louis Dreyfus (Eva);
Laufzeit:
1 Stunde, 33 Minuten

Details zu diesem Titel

Genre Komödie
Regisseur Nicole Holofcener
Darsteller Toni Collette (Sarah); James Gandolfini (Albert); Catherine Keener (Marianne); Julia Louis Dreyfus (Eva);
Studio 20th Century Fox
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren

Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Format: Blu-ray
Die alleinerziehende Mutter und Masseurin Eva lernt den ebenfalls geschiedenen Albert kennen und lieben. Sie mag seine lustige und sympathische Art und verbringt eine wunderbare Kennenlern-Zeit mit ihm. Eines Tages kommt sie zu einer Kundin namens Marianne, die sie für einen Massage-Hausbesuch gebucht hat. Die beiden Frauen freunden sich sofort an und führen schon bald private Gespräche. Marianne lästert unentwegt über ihren Exmann, der ein Verlierer auf der ganzen Linie sei und absolut unlustig wäre. Es dauert nicht lange und Eva erkennt, dass sie sich in Mariannes Exmann verliebt hat, den sie allerdings in einem völlig anderen Licht sieht. Eva beginnt die neue Romanze zu überdenken …

*

Einer der letzten Filme mit dem großartigen James Gandolfini. In einer hervorragenden Mischung aus angenehmer, nicht platter, Komödie und herzlichem, realitätsnahem Liebesfilm zeigt Regisseurin Nicole Holofcener die Geschichte einer Liebe im Alter. Die beiden Hauptdarsteller Julia Louis-Dreyfus und James Gandolfini sind unglaublich liebenswert und menschlich dargestellt. Das gibt dem Film einen sehr realistischen Touch, der einem ans Herz geht. Völlig unkitschig, aber dennoch sehr berührend, spielen die beiden Protagonisten so überzeugend ein Liebespaar, als wären sie eines im wahren Leben. Man nimmt ihnen jegliche Handlungen ab und freut, lacht, weint, hofft und leidet mit.

Sehr routiniert zeigt Holofcener auf, dass man um die Liebe seines Lebens kämpfen und auch kleine Macken des Partners in Kauf nehmen muss. Und dass man sich niemals von Außenstehenden in seiner Partnerwahl beeinflussen lassen sollte, denn jeder empfindet den Menschen und seine Liebe zu ihm anders.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 22. Februar 2014
Format: DVD
Leider viel zu früh ist der Mann, der durch die -Sopranos- weltberühmt wurde, abgetreten. -Genug gesagt- ist ein gelungener Beziehungsfilm, in dem Gandolfini zeigt, was er kann. Der große, brummige Bär, der dümmer scheint, als er tatsächlich ist; das war eine Paraderolle für ihn. Nicole Holofceners Regie bringt das gut rüber. An Filme wie z.B. -Willkommen bei den Rileys- reicht -Genug gesagt-, meiner Ansicht nach, allerdings nicht heran...

Eva(Julia Louis-Dreyfus) hat es nicht einfach. Sie ist geschieden, erzieht die Tochter Ellen(Traicy Fairaway) allein und müht sich in ihrem Job als Masseurin verdammt ab, um Geld zu verdienen. Auf einer Party lernt sie die Dichterin Marianne(Catherine Keener) und den Fernseh-Historiker Albert(James Gandolfini) kennen. Marianne lässt sich mehrmals von Eva massieren und zwischen den beiden Frauen entsteht eine Freundschaft. Albert meldet sich ebenfalls bei Eva und will mit ihr ausgehen. Eigentlich ist Albert nicht ihr Typ, aber Eva willigt ein. Und siehe da: Albert gefällt ihr. Auch er ist geschieden und hat eine Tochter. Tess(Ewe Hewson) lebt bei ihrer Mutter, über die Albert kein schlechtes Wort verliert. Für Eva scheint jetzt eine gute Zeit anzubrechen. Aber dann bemerkt sie etwas, was ihr Sorgen bereitet. Anstatt darüber zu reden, schweigt sie. Das sorgt dafür, dass sie sich zwischen alle Stühle setzt...

-Genug gesagt- ist ein ruhiger, unaufgeregter Film, der sein ganzes Augenmerk auf die Charaktere der Geschichte legt. Die sind authentisch und lebensnah gelungen. Zum Film gibt es einen guten Soundtrack, dessen Sahnestück der Song für den Abspann, von Eels ist.
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Von Bettie am 2. Mai 2015
Format: DVD Verifizierter Kauf
Es mag schon sein, dass in diesem Film kein weltbewegendes Thema bearbeitet wird, aber ich freue mich sehr, dass er gedreht wurde. Ich habe meinen Anteil an Filmen zu Themen wie Krieg, Umweltzerstörung, Mafia, Krebs, Inzest, Drogen etc. gehabt und bin sehr dankbar, hier einen Film gefunden zu haben, in dem eine kleine Geschichte zauberhaft erzählt wird. Die Hauptdarsteller sind zur Abwechslung mal keine jungen Hochglanz-Darsteller sondern normal aussehende Menschen mittleren Alters, die sich mit alltäglichen Beziehungsproblemen herumschlagen. So klein der Rahmen für die Geschichte ist, so lässt er doch Raum für Gedanken darüber, wie schwierig es sein kann, den richtigen Partner zu finden, welche Rolle Freundschaften spielen und wie wichtig Toleranz und eine große Portion Wohlwollen für ein gelungenes Zusammenleben sind. Auch die Beziehungen der drei doch sehr verschiedenen Mütter zu ihren Töchtern fand ich schön dargestellt.
Julia Louis-Dreyfus grimassiert für meinen Geschmack etwas zu stark, das hat ein wenig vom Film abgelenkt, aber sonst kann ich an dem Film nichts aussetzen. Ich wünsche mir mehr Filme dieser Art: in sich stimmige kleine Geschichten, die sympathische Figuren zeigen, mit denen man sich identifizieren kann und möchte.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von christine am 15. Februar 2014
Format: DVD
Nein, es ist noch nicht genug gesagt über diese kleine Filmperle, die anscheinend fast unbeachtet im Kino lief, immerhin einer der letzten Filme des zu früh verstorbenen "Soprano" James Gandolfini.
Die geschiedene attraktive Mittvierzigerin Eva (Julia Louise Dreyfus, die Elaine aus "Seinfeld"), alleinerziehende Mutter einer achtzehnjährigen Tochter, arbeitet als Masseurin. Etwas besorgt sieht sie ihrer Zukunft entgegen, da die Tochter nun ausziehen wird, um aufs College zu gehen. Ein neuer Mann an ihrer Seite scheint nicht in Sicht. Auf einer Party, zu der sie ihre Freundin Sarah (Toni Collette) mitgeschleppt hat, trifft sie die interessante Dichterin Marianne (Catherine Keener) und den geschiedenen Albert (James Gandolfini), dessen ebenfalls achtzehnjährige Tochter bald das Nest verlassen wird. Während Marianne bald nicht nur eine von Evas besten Kundinnen, sondern auch ihre beste Freundin wird, entwickelt sich zwischen ihr und Albert vorsichtig eine zarte Romanze. Freundin Sarah lebt in einer erkalteten Beziehung zu ihrem Mann (sicheres Anzeichen für ihre Unzufriedenheit: pemanentes Umdekorierung ihres Hauses, kleine, gemeine Wortgefechte) und chattet regelmäßig mit Eva, wenn sie gerade keine "Kunden" hat (sie ist Psychologin). Die wortgewandte Marianne nimmt Eva mit ihrer pessimistischen Sicht auf Mann-Frau-Beziehungen vollkommen für sich ein. Langsam zweifelt sie an ihren Gefühlen für Albert. Ist er wirklich der Richtige?
Der Film hält sehr gut die Balance zwischen witizgen Randbeobachtungen über das chaotische Leben einiger Fortysomethings (die Knaller-Pointe in der Mitte des Films soll natürlich nicht verraten werden) und einer zutieftst melancholischen Betrachtung über die (scheinbare?
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