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Collector [Broschiert]

Markus Heitz
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 656 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1. (10. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453526503
  • ISBN-13: 978-3453526501
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,8 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.732 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Markus Heitz
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Weltall ist nicht groß genug, um zu entkommen...

Die Zukunft, unendliche Weiten ... Dies ist die Geschichte vom Aufbruch der Menschheit ins All. Die Geschichte der Besiedelung zahlloser faszinierender Welten. Und die Geschichte der Begegnung mit den Collectors, Außerirdischen, die noch überheblicher sind als wir – und weitaus gefährlicher ... Mit "Collector" hat Markus Heitz, Autor des Bestsellers "Die Zwerge", das ultimative Zukunftsepos geschrieben – ein atemberaubendes Abenteuer in Cinemascope.

Wir schreiben das Jahr 3042. Die Menschheit ist ins Weltall aufgebrochen, doch nicht mit eigener Technik, sondern mit Hilfe von Objekten, die man bei Ausgrabungen auf der Erde gefunden hat: außerirdische Hinterlassenschaften, die zwar funktionieren, deren Funktionsweise die menschlichen Piloten jedoch nur in Ansätzen verstehen. So verläuft die Besiedelung anderer Planeten denkbar chaotisch. Doch dann treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies – die Collectors –, die anbietet, die menschliche Zivilisation unter ihre Fittiche zu nehmen und in die Gemeinschaft der galaktischen Völker einzuführen. Ein Angebot, das die Menschen nicht ablehnen können – mit katastrophalen Folgen ...

Über den Autor

Markus Heitz wurde 1971 in Homburg geboren, studierte an der Universität des Saarlands, arbeitete lange Jahre als Journalist und ist heute einer der erfolgreichsten deutschen Phantastik-Autoren. Seine Romane „Die Zwerge“, „Ritus“ und „Die Legenden der Albae“ standen monatelang auf den Bestsellerlisten.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Guter Einstieg! 26. Oktober 2011
Format:Broschiert
Kris ist ein Trucker der Zukunft. Mit seinem titanischen Antigrav-Gefährt verrichtet er seinen Dienst auf der Erde. Diese ist im Jahr 3042 völlig augetrocknet, die Meere sind verschwunden, und seine Fahrten auf ehemaligem Meeresgrund wirkten ziemlich gespenstisch auf mich. Die Menschen und die großen Konzernriesen hat es ins All verschlagen. Dort regiert ungebrochen das Gesetz der Korruption und Intrigen.

Der Fortschritt hat Einzug gehalten, wie es sich für einen guten Science Fiction gehört. Während auf der Erde Archäologie in der Art betrieben wird, dass außerirdische Antriebsmotoren aus dem Sand geborgen werden, gibt es weiter oben im All Raumschiffe, Forschungsstationen und eine Menge kurioser Wesen. In Laboren werden Tiergeschöpfe gezüchtet, die sogenannten Beta-Humanoiden. Und gegen das nötige Kleingeld können Gliedmaßen wie Kleidungsstücke getauscht werden. Das Ersatzteillager birgt eine unheimliche Vielfalt und die Möglichkeiten können wirklich erschreckende Ausmaße annehmen.

Alles in allem ein gut strukturiertes Zukunftsszenario. Der Roman entwickelt sich mit viel Input - und damit ohne Langeweile - zu einem SF-Krimi-Pageturner. Die Seiten flogen nur so dahin, es war spannend und gespenstisch. Zum großen Teil lag das an den durchdachten Charakteren. In der Hinsicht hat Collector" etwas zu bieten. Für mich gab es Sympathieträger, liebgewonnene Nebenfiguren, aber auch abstoßende Mischungen. Jeder dürfte hier auf seinen Geschmack kommen.

Auch für SF-Neulinge kann ich dieses Buch empfehlen. Keine Spur von langatmigen, eintönigen Raumschlachten oder viel zu übertriebener technischer Präsenz. Das umfangreiche Register bietet zusätzliche Hilfe. Einen kleinen Kritikpunkt muss ich aber dennoch anbringen. Einige wichtige Details blieben für mich ungeklärt oder auf der Strecke. Gerade was die Collector betrifft, könnte ich etwas mehr Aufklärung vertragen. Auch meine persönliche Neugier etwas mehr über die Austrocknung der Meere und diese Endzeitstimmung dort zu lesen, blieb unbefriedigt. (obwohl das weniger hierher gehört, sehe ich ein)
Doch es handelt sich hierbei um den Einstieg ins Justifiers-Universum, weitere Bände werden folgen. Man kann nicht nicht alles im ersten Roman unterbringen. Ich blicke also positiv Band 2 entgegen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Übernommen 17. Dezember 2011
Format:Broschiert
Mit diesem Buch hat sich der Autor bedauerlicherweise komplett übernommen. Fängt das Buch noch gut an und weckt das Interesse des Lesers, verliert der Autor im Laufe der Geschichte den Faden und verzettelt sich in zahlreichen Subplots, von denen manche scheinbar einfach vergessen werden und nicht weiter behandelt werden.

Das dieses Buch den Grundstein für ein ganzes Storyuniversum legen soll, ist leider zu merken. Oftmals werden Technologien, Rassen, Geschichten angerissen, obwohl sie (noch) nicht gebraucht werden. Ein simples Beispiel dafür ist die Transportertechnologie. Der Autor führt sie kurz ein, indem er schreibt das sie existiert, allerdings kommt sie das ganze Buch über nicht zum Einsatz oder wird auch nur nochmal erwähnt.

Leider lassen einen auch die Protoagonisten völlig kalt, als Motivation wird kurz die schwere Krankheit des Kindes genannt, nur leider kommt bis auf die letzten paar seiten das Kind niemals vor, so dass es schwer fällt, eine Bindung zwischen ihm und der Hauptperson glaubhaft zu vermittelen. Es wird nur als Aufhänger genommen, um die Story in Fahrt kommen zu lassen.

Im letzten Drittel wird die Story nur noch Konfus, so wird z.b. lange ein Nebenplot erzählt von einer Priesterin auf einem besetzten Planeten, die aber von einem Augenblick auf den anderen aus der Story geschrieben wird - Einfluss auf den Hauptplot: Null.

Auch eine Sabotage der Menschenflotte wird nicht mehr weiterverfolgt, der Versuch wird festgestellt und der Commander überlegt, wie er die Aktion vereiteln kann ohne sich zu verraten - > auch dieser Strang wird einfach fallen gelassen.

Dafür wird das Raumschiff der Handlung, besetzt von einem elitären Überwesen und Hunderten von genetisch verbesserten Soldaten ohne jegliche Erklärung oder Beschreibung von einer Handvoll Cyborgs übernommen. Wie das passiert oder überhaupt möglich ist wird nicht beschrieben. Das Schiff taucht auf einmal auf und ist nun feindlich -> ganz schwach.

Den Todesstoß versetzt der Story aber eine plötzliche Wendung ala "Das ist doch ein Verräter und er hat die Flucht nur eingeleitet um das Vertrauen zu erlangen!". Weil es KEINEN Grund gibt warum er dies überhaupt tun soll. Die Kollektoren haben alles unter Kontrolle, der Verräter hat keine Möglichkeit überhaupt was nützliches zu unternehmen und man merkt förmlich, wie dem Autor kurz vor Ende nochmal eingefallen ist, er kann ja ein "huch, nasowas"-Moment noch fix einwerfen.

Im Endeffekt wirkt die Story daher lieblos zusammengeschustert, als hätte der Autor entweder den Überblick verloren oder teileeise Monatelange Pausen zwischen dem Schreiben eingelegt und vergessen, wo er stehen geblieben war.

Was Schade ist, denn der typische Ideenreichtum und die guten Beschreibungen von Ereignissen und Ortschaften sind auch hier spürbar. Nur leider passt das ganze am Ende nicht so gut zusammen wie bei den Zwergen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Space-Seifenoper 12. September 2010
Von S. Wiese
Format:Broschiert
Als erstes mal eines vorweg, der Klappentext/Einleitung ist mal wieder von jemanden geschrieben worden der anscheinend ein anderes Buch gelesen hat als ich.
Liest man die Einleitung hat man den Eindruck man bekommt einen Geschichte erzählt in der eine Außereirdische Rasse zu den Menschen kommt und sagt "Wir helfen Euch" und wie das dann so immer ist bei solchen Geschichten deckt ein "Held" nach Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit die wahren Hintergründe/Absichten auf und nimmt den Kampf auf, wie gesagt so liest sich die Einleitung.
Hingegen liest sich das Buch eigentlich ganz anders.
Ein technologisch Überlegene Rasse nimmt mehr und mehr Planeten unter ihre "Obhut" eine Kommunikation scheint unmöglich, was auf den Planeten die die Collectors (wahlweise auch Samariter genannt) unter ihre Obhut nehmen wirklich passiert das weiß niemand so genau, alle Schiffe die sich einem solchen Planeten nähern werden zur Landung gezwungen und man sieht sie nie wieder.
Die fremden senden den Menschen zwar immer Funkbotschaften "Bedrohte Rasse Mensch ihr werdet unter Obhut gestellt" und so weiter aber die Hintergründe kennt so wirklich niemand denn direkte Kommunikation scheint unmöglich, im verlauf der geschichte erfährt man dann aber das es unter den "Menschen" eine Fraktion gibt die die Hintergründe sehr wohl kennt.
Um die Aufklärung dieser Geheimnisse geht es im groben in diesem Buch, man erfährt was die Collector beabsichtigen, man erfährt was diese Fraktion der Menschen beabsichtigt und es wird ein "Universum" aufgebaut, in dem sicherlich noch weitere Geschichten spielen werden.

Das Buch hinterlässt bei mir einen "zwiespältigen" Eindruck, einerseits merkt man das der Autor durchaus in der Lage ist Bücher zu schreiben, aber man merkt auch das er nicht gerade in diesem Genre zu Hause ist, gelegentlich wirkt die Story stark konstruiert und extrem holprig, kleines Beispiel eine derart Technologisch hoch entwickelte Rasse ist nicht in der Lage zu einer verbalen Kommunikation mit den Menschen? (Wie überhaupt in diesem Universum die wenigsten Rassen miteinander zu kommunizieren in der Lage sind). Zudem sind einige mir unangenehme Tendenzen aufgefallen, so versucht der Autor Menschen die sich mit Kybernetik aufrüsten lassen in jedem Falle als die Bösen darzustellen, alle Protagonisten im Buch erzählen immer wieder und ausnehmend gern wie "unheimlich, unverständlich, abartig usw." diese Selbstverstümmelung sei.
Darüber hinaus zeigen ebenfalls sehr viele Protagonisten einen ausgeprägten Hass auf eine besondere Form von Menschen die der Autor in der Geschichte erwähnt so genannte Betas oder Chims (wie man sie abfälig nennt) Mensch-Tier Hybride die als Arbeitssklaven und Kanonenfutter dienen.
Das Problem ist, wenn man die Story so liest dann kauft man den Protagonisten ihre scheinheiligen Argumente nicht so richtig ab.
Gewürzt wird das ganze dann noch mit etwas religiösen Unsinn und medial begabten Menschen.
Wem das alles nun reichlich verwirrend vorkommen sollte der hat sich durchaus nicht getäuscht, es wird an vielen Stellen des Buches recht dick aufgetragen, fast kein Klischee wird ausgelassen (Intoleranz, Habgier, Rassismus, Verschwörungstheorien, Religion alles da in reichlichen Mengen).
Liest man die Story kommt einem vieles irgendwie bekannt vor, und erst jetzt nachdem ich das Buch gelesen hab weiß ich woran mich das alles erinnert, wie das klassische Bild einer Seifenoper (inklusive einer Love-Story übrigens).
Weder habe ich eine Bindung zu den Helden der Story entwickelt noch konnte ich eine Abneigung zu den Bösen der Story aufbauen, bei Seifenopern geht es mir meist genauso, dazu sind die Storys dann einfach zu flach, und auch das Buch ist Storymäßig einfach nur flach, zusätzlch liefert es absolut keine Impulse für das Genre.

Es ist letztlich doch nur ein weitere Erfolgsautor der sich an Science-Fiction bzw. einer Space-Opera versucht, und eine mittelmäßige Space-Seifenoper abliefert, im Gegensatz zu Schätzing fehlen hier auch die fundierten Fakten, dafür liest sich das Buch aber zügiger und benötigt nicht so lange wie Limit um einen Spannungsbogen auf zu bauen.
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