Aus der Amazon-Redaktion
Collateral liefert für Tom Cruise eine ungewohnte Rolle als gnadenloser Vertragskiller, aber dies stellt nur einen der vielen Gründe dar, weshalb dieser handwerklich solide Thriller eine Empfehlung wert ist. Schließlich stammt der Film von Michael Mann, und die beeindruckende Liste an Kriminalfilmen dieses Regisseurs (Violent Streets Der Einzelgänger, Roter Drache und vor allem Heat) bildet die Garantie für eine Kombination aus intelligenter Handlung, gut gezeichneten Charakteren und ansteigender Spannung, die damit beginnt, dass der eiskalte Auftragsmörder Vincent (Cruise) einen Taxifahrer (Jamie Foxx) damit beauftragt, ihn durch das nächtliche Los Angeles zu fahren, wo er in einer zehnstündigen Tour fünf Menschen umbringt. Stuart Beatties Drehbuch verbindet gekonnt intime Charakterstudien mit Ausbrüchen roher Gewalt (was mit Manns Regie-Handschrift einher geht). Foxx liefert seine bislang beste Darstellung (zwischen seiner tollen Arbeit in Ali und seiner Hauptrolle in Ray), und Cruise spielt durchaus überzeugend als disziplinbesessener Soziopath. Jada Pinkett-Smith baut ihre Nebenrolle gekonnt aus und Mann führt mit dem Selbstbewusstsein eines Meisters Regie, wobei er L.A. die dritte Hauptrolle verleiht. Collateral baut sich langsam auf, aber während der Film subtil die Themen vergeblicher Träume und dem Leben am Rande der Gesellschaft anschneidet, schaltet er den Turbo ein und rast mit atemberaubender Präzision in Richtung eines schweißtreibenden Höhepunkts. --Jeff Shannon
Produktbeschreibungen
Vincent (Tom Cruise) ist ein cooler, berechnender Auftragskiller und sehr gefragt im Business. Max (Jamie Foxx) ist ein Taxifahrer mit großen Träumen und ohne Erfolg. In dieser schicksalhaften Nacht fährt Max Vincent zu seinem nächsten Job – eine Nacht, fünf Stopps, fünf Treffer, eine Flucht. Zwei Leben prallen zufällig aufeinander – und keiner der Männer wird jemals wieder derselbe sein. Heute Nacht wird sich alles ändern...
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Auftragskiller Vincent landet auf dem Flughafen von L.A.. Dort trifft er auf den sympathischen Taxifahrer Max, dem er 600 Dollar dafür bietet, ihn die ganze Nacht hindurch zu chauffieren. Fünf "Deals" will er abschließen, dann wieder abreisen. Leicht verdientes Geld denkt Max, bis er mit Schrecken feststellt, dass die vermeintlichen Immobiliengeschäfte eiskalte Auftragsmorde sind. Max will raus, sofort. Doch als potenziell Tatverdächtiger kann er das nicht, bis er erkennt, dass er, will er überleben, zurückschlagen muss.
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Meisterregisseur Michael Mann ("Heat") spult auch hier wieder mit der Präzision eines Uhrwerks seine teuflisch stringente Geschichte ab. Dabei treibt er den gegen den Strich besetzten Tom Cruise als Killer und Jamie Foxx ("Ray") als Taxi Driver zu schauspielerischen Höchstleistungen. Fulminante Action und der außergewöhnliche Look - HD-Digitalvideokameras lieferten über 80 Prozent der Bilder - sorgen für Thrill der Extraklasse.
Blickpunkt: Film
Weiß und Schwarz. Realist und Träumer. Macher und Quatscher. Soziopath und Menschenfreund. Killer und Taxifahrer. Die Kontraste zwischen den beiden von Tom Cruise und Jamie Foxx hervorragend gespielten Protagonisten in Michael Manns ('Insider', 'Ali') atmosphärischen Actiondrama könnten krasser nicht sein. Dennoch wird im Laufe ihrer fesselnd-faszinierenden Fahrt durch das nächtliche Los Angeles klar, dass sie einander wie Yin und Yang ergänzen und beide im Keim Ähnlichkeiten mit ihrem Gegenüber haben. Für den Zuschauer ist dies ein höchst unterhaltsamen Thrillride, der sowohl mit atemberaubender Spannung als auch cleverem Humor aufwartet.
Ohne Umschweife kommt Michael Mann zum Wesentlichen: Auftragskiller Vincent (Cruise fühlt sich in der Halunkenhaut sichtlich wohl) landet am Flughafen von Los Angeles, Taxifahrer Max (Komiker Foxx nach 'Ali' erneut mehr als überzeugend in einer ernsthaften Rolle) wird bei einer typischen Nachtschicht vorgestellt. Ihre Wege kreuzen sich, als Max Staatsanwältin Annie (Jada Pinkett Smith) absetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist Max bereits als netter, aber nicht sonderlich dynamischer Mann eingeführt. Er ist gut in seinem Job, sieht diesen aber nur als vorübergehend an, da er davon träumt, seinen eigenen Limousinenservice zu gründen. Vincent wird schon allein durch sein Äußeres aufschlussreich charakterisiert: Anzug, Haare und Bartstoppeln sind allesamt stahlgrau und deuten sowohl auf seinen eisernen Willen als auch auf eine wolfsgleiche Einzelgängernatur hin. Er bietet Max 600 Dollar, ihn die ganze Nacht hindurch zu chauffieren, in der er fünf 'Deals' abzuschließen hat. Die entpuppen sich schon nach dem ersten Stopp nicht als die vorgegebenen Immobiliengeschäfte, sondern Morde, für die Vincent von einem Drogendealer kontaktiert worden ist. Max schlittert in ein tödliches Dilemma, aus dem er zunächst keinen Ausweg sieht. Doch beim letztlich etwas konventionellen Schlussakt erkennt er, dass Angriff die beste Verteidigung ist.
Ihre gemeinsame Odyssee umfasst neben den 'Hits' (ein actionreicher Shootout in einem asiatischen Nachtclub ist ähnlich aufwühlend wie die Straßenschießerei, die Mann vor neun Jahren in 'Heat' zelebrierte) auch einige amüsante Einlagen, wie die von Vincent bewusst mit hilfreicher Ermunterung eingeleitete Konfrontation mit Max' unausstehlichem Boss und ein Besuch bei Max' dominanter Mutter (Irma P. Hall). Die von Drehbuchautor Stuart Beattie (Koautor von 'Piraten der Karibik') verfassten Dialoge sind präzise und tragen elegant zur Charakterisierung der Figuren bei. Ob Vincent philosophisch über den Wert eines Menschenleben sinniert, der auftraggebende Drogenboss Max eine vielsagende Parabel über den Weihnachtsmann erzählt oder ein Jazzclubbesitzer Vincent über seine Erfahrungen mit Miles Davis berichtet- es macht Spaß, mit gespitzten Ohren zuzuhören. Ähnliches gilt für den eklektischen Soundtrack, der Jazz, Techno, Rock und Ambientklänge aufweist. In Kombination mit den zu 80 Prozent auf HD-Digitalvideo (Mann gefiel der Realismus der nächtlichen Monochromie) gefilmten Bildkompositionen wird eine geradezu hypnotische Stimmung kreiert. Dabei mag dieser Blick hinter die glitzernde Fassade der Stadt der Engel zwar nicht ganz so vielschichtig und verstrickt sein wie Manns Meisterwerk 'Heat', dennoch wird hier Erwachsenenkino vom Feinsten geboten, das auch kommerziell ist. ara.
Ohne Umschweife kommt Michael Mann zum Wesentlichen: Auftragskiller Vincent (Cruise fühlt sich in der Halunkenhaut sichtlich wohl) landet am Flughafen von Los Angeles, Taxifahrer Max (Komiker Foxx nach 'Ali' erneut mehr als überzeugend in einer ernsthaften Rolle) wird bei einer typischen Nachtschicht vorgestellt. Ihre Wege kreuzen sich, als Max Staatsanwältin Annie (Jada Pinkett Smith) absetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist Max bereits als netter, aber nicht sonderlich dynamischer Mann eingeführt. Er ist gut in seinem Job, sieht diesen aber nur als vorübergehend an, da er davon träumt, seinen eigenen Limousinenservice zu gründen. Vincent wird schon allein durch sein Äußeres aufschlussreich charakterisiert: Anzug, Haare und Bartstoppeln sind allesamt stahlgrau und deuten sowohl auf seinen eisernen Willen als auch auf eine wolfsgleiche Einzelgängernatur hin. Er bietet Max 600 Dollar, ihn die ganze Nacht hindurch zu chauffieren, in der er fünf 'Deals' abzuschließen hat. Die entpuppen sich schon nach dem ersten Stopp nicht als die vorgegebenen Immobiliengeschäfte, sondern Morde, für die Vincent von einem Drogendealer kontaktiert worden ist. Max schlittert in ein tödliches Dilemma, aus dem er zunächst keinen Ausweg sieht. Doch beim letztlich etwas konventionellen Schlussakt erkennt er, dass Angriff die beste Verteidigung ist.
Ihre gemeinsame Odyssee umfasst neben den 'Hits' (ein actionreicher Shootout in einem asiatischen Nachtclub ist ähnlich aufwühlend wie die Straßenschießerei, die Mann vor neun Jahren in 'Heat' zelebrierte) auch einige amüsante Einlagen, wie die von Vincent bewusst mit hilfreicher Ermunterung eingeleitete Konfrontation mit Max' unausstehlichem Boss und ein Besuch bei Max' dominanter Mutter (Irma P. Hall). Die von Drehbuchautor Stuart Beattie (Koautor von 'Piraten der Karibik') verfassten Dialoge sind präzise und tragen elegant zur Charakterisierung der Figuren bei. Ob Vincent philosophisch über den Wert eines Menschenleben sinniert, der auftraggebende Drogenboss Max eine vielsagende Parabel über den Weihnachtsmann erzählt oder ein Jazzclubbesitzer Vincent über seine Erfahrungen mit Miles Davis berichtet- es macht Spaß, mit gespitzten Ohren zuzuhören. Ähnliches gilt für den eklektischen Soundtrack, der Jazz, Techno, Rock und Ambientklänge aufweist. In Kombination mit den zu 80 Prozent auf HD-Digitalvideo (Mann gefiel der Realismus der nächtlichen Monochromie) gefilmten Bildkompositionen wird eine geradezu hypnotische Stimmung kreiert. Dabei mag dieser Blick hinter die glitzernde Fassade der Stadt der Engel zwar nicht ganz so vielschichtig und verstrickt sein wie Manns Meisterwerk 'Heat', dennoch wird hier Erwachsenenkino vom Feinsten geboten, das auch kommerziell ist. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Atmosphärisches Actiondrama, das sowohl mit atemberaubender Spannung als auch cleverem Humor aufwartet.
Kurzbeschreibung
Gerade am Flughafen von L.A. angekommen, bietet der Auftragskiller Vincent dem netten Taxifahrer Max 600 Dollar, um ihn die Nacht hindurch zu chauffieren, in der er fünf "Deals" abzuschließen hat. Die entpuppten sich schon nach dem ersten Stopp nicht als wie angegeben Immobiliengeschäfte, sondern Morde, die Vincent für einen Drogendealer ausführt...