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Obwohl sich kein bislang unveröffentlichtes Songmaterial auf Collaborations befindet, ist das Album eine perfekte Ergänzung zu Sinéad OConnors Live- und Studioalben. Hier wird noch stärker als beispielsweise auf dem 2003 erschienenen Opus Magnum She Who Dwells In The Secret Place Of The Most High Shall Abide Under The Shadow Of The Almighty deutlich, wie vielseitig und dennoch stringent die irische Sängerin ihre musikalische Entwicklung vorantreibt. Leicht hat sie es sich dabei nie gemacht, ist oftmals angeeckt mit ihren öffentlichen Bekenntnissen zubrisanter Themen wie Abtreibung und USA-Politik, einer impulsiven Haltung, die sich auch in ihrer Kompromisslosigkeit in Sachen Musik fortsetzt. Doch auf Collaborations lässt sich nachhören: die Zahl ihrer Feinde wird eindeutig aufgewogen durch die ihrer musikalischen Freunde. Die prominentesten auf diesem Album sind ohne Zweifel ihre einstigen Wegbereiter U2, darunter Gitarrist The Edge, mit dem sie für den Soundtrack zum Film Captives den Song Heroine aufnahm, ebenso wie rund zehn Jahre später mit U2 den Song Im Not Your Baby für den Wim Wenders Film The End Of Violence. Doch das ist erst der Anfang der insgesamt 17 Kollaborationen des knapp 80 minütigen Albums, welches eine gelungene Zusammenstellung von Songs aus unterschiedlichen Epochen der Karriere Sinéad O Connors verspricht. Das schmelzende Duett mit Peter Gabriel auf Blood Of Eden darf ebenso wenig fehlen, wie die charismatische Lieberklärung Kingdom of Rain aus dem 1989er The-The-Album Mind Bomb. Die umfangreiche Liste der Weggefährten reicht von A wie Asian Dub Foundation bis Z, wie Zephaniah, Benjamin von Bomb The Bass, beide Belege für Sinéad O Connors Vorliebe für die Kombination von Elementen aus Dance, Elektro und Reggae. Besonders beeindruckend aber sind ihre von Weltmusik inspirierten Ausflüge mit Jah Wobbles Invaders Of The Heart und ihrem Titel Visions Of You, sowie die Rückkehr zu ihren irischen Wurzeln. Die besinnliche Piano-Ballade Up In Arms mit der Dubliner Band Aslan und der Song Its All Good im Duett mit dem irischen Folksänger Damien Dempsey zählen sicherlich zu den schönsten Stücken auf Collaborations. -- Andreas Schultz
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Klar, hier gibts für Fans nicht wirklich was Neues - aber die Zusammenstellung ist absolut schlüssig, die Titel sind durchweg grandios und der "Flow" des Albums ist verblüffend stringent und authentisch. Wirklich schöne Platte - für die einen (die "paar" Die-hard-Fans) ein willkommenes Wieder-Hören, für die anderen eine perfekte Entdeckungsreise in die wahre Welt der Sinéad O'Connor.
Ich hoffe auf und freue mich schon jetzt über "Collaborations Vol. 2" und "Collaborations Vol. 3". Die sind zwar nicht geplant, aber der Back-Catalogue würde noch mindestens zwei Alben dieser Klasse rechtfertigen!!!!
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