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Colin - Die Reise des Zombie
 
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Colin - Die Reise des Zombie

Alastair Kirton , Daisy Aitkens , Marc Price    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,59
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Rezensionen

Movieman.de

COLIN wurde angeblich mit einem Budget von weniger als 100 englischen Pfund finanziert. Das sieht man ihm aber nicht an, da er aus den Produktionsschwierigkeiten eine Stärke macht. Der Film ist mit Handkamera gedreht und als Zuschauer ist man immer nahe dran an Colin, erlebt seinen Verfall mit und fühlt sich mitten im Geschehen. So zieht der Film den Zuschauer in die Geschichte hinein und breitet eine Story aus, die man so noch nicht gesehen hat, denn obschon die Story den üblichen Mustern einer Zombie-Apokalypse folgt, werden diese aus Sicht eines langsam verfallenden Zombies gezeigt. COLIN ist dabei kein leicht zu goutierender Film. Er verzichtet fast vollständig auf Dialoge und lebt von Impressionen, die durch den Handkameraeinsatz verwackelt und unwirsch erscheinen. Es ist ein roher Film, der das überstrapazierte Zombie-Genre auf neue Pfade führt. Alleine das ist ein Grund zur Gratulation. Fazit: Vielleicht etwas zu avantgardistisch für den Gorehound (obschon der Film blutig ist), aber ein faszinierender Beitrag zum Zombie-Genre.

Moviemans Kommentar zur DVD: Da der Film mit einer Consumer-Kamera gedreht wurde, muss man Abstriche machen. Er kann nicht wie ein normaler Film aussehen. Und soll es auch nicht, da es wirken soll, als sei jemand direkt dabei gewesen und hätte Colins Reise dokumentiert. So hat man ein recht stark verrauschtes und verpixeltes Bild, das mit matten Farben daherkommt und dessen Kontrast sehr steil ausgefallen ist (Lamellen vor Fenster bei 00:15:43). Die Schärfe ist unterdurchschnittlich. All das trägt aber zum Realismus des Films bei. Der Ton ist gut, wobei hier kaum geredet wird. Die wenigen Dialoge sind jedoch störungsfrei zu verstehen. Umgebungsgeräusche gibt es, allerdings sind auch diese nicht extrem feinsinnig nachbearbeitet worden. Das Bonuspaket kann sich jedoch wirklich sehen lassen. Es gibt einen sehr lebendigen Audiokommentar des Regisseurs, des Hauptdarstellers und ein paar anderer Beteiligter, der auch gut aufzeigt, wie man mit einem praktisch nicht vorhandenem Budget einen Film machen kann, wenn man nur eine originelle Idee hat. Das knapp 40-minütige Making Of geht in dieselbe Richtung, wobei hier noch weit mehr Menschen zu Wort kommen, darunter auch alle wichtigen Darsteller des Films. Es gibt außerdem ein paar entfallene Szenen mit Audiokommentar, Bilder und den Trailer. --movieman.de

VideoMarkt

Die Zombiekatastrophe schwappt durch Britannien, und auch der junge Colin ist gebissen worden. Jetzt merkt er, wie ihm die Sinne schwinden, der Geist entgleitet. Nach einer gewissen Zeit benimmt sich Colin wie die anderen Zombies, schwankt ziellos durch die Straßen, Signale neu deutend, erfüllt von brennendem Verlangen nach dem Fleisch jener, die schneller sind als er und komische Geräusche machen (und denen er folgt). Manchmal aber verfolgen die anderen auch ihn, und einmal hält ihn sogar jemand richtig lange fest und versucht, mit ihm zu reden.

Video.de

Neue Maßstäbe im Low-Budget-Filmemachen setzt dieser originell erdachte und ebenso inszenierte, von Anfang bis Ende interessante und spannende britische Zombiefilm, der angeblich nicht mehr als 50 Pfund gekostet haben soll, hauptsächlich wohl deshalb, weil an die hundert Freunde von Regisseur Price umsonst als Statisten, Schauspieler und Techniker tätig wurden. Die meisten Amateure spielen auch wie Amateure, aber Hauptdarsteller Kirton ist eine echte Entdeckung, trägt den Film fast alleine und wird bestimmt anderswo in größerem Rahmen wieder auftauchen. Genau wie sein Regisseur.

Blickpunkt: Film

Colin wurde von einem Zombie gebissen und irrt jetzt als Untoter durch seine Stadt. Manche Dinge hat er vergessen, und manche entdeckt er neu. Origineller und (nicht bloß) für seine Verhältnisse herausragend smarter Lowest-Budget-Horrorfilm.

Kurzbeschreibung

Colin (Alastair Kirton) wird von einem Zombie angefallen. Er überlebt die Attacke und mutiert nun zusehends selbst zum Zombie. Eine urbane Odyssee beginnt, Colin ist auf der Suche nach Nahrung. COLIN ist mehr eine Versinnbildlichung des menschlichen Charakters als ein typischer Zombie-Splatter. Der Regisseur arbeitet nahezu ausschließlich mit Sound und visuellen Effekten. Anfangs ist Colin noch von moralischen Grundsätzen geplagt, doch mit fortschreitendem Zombie-Sein wird auch das weniger.

Rezension

Die Zombiekatastrophe schwappt durch Britannien, und auch der junge Colin ist gebissen worden. Jetzt merkt er, wie ihm die Sinne schwinden, der Geist entgleitet. Nach einer gewissen Zeit benimmt sich Colin wie die anderen Zombies, schwankt ziellos durch die Straßen, Signale neu deutend, erfüllt von brennendem Verlangen nach dem Fleisch jener, die schneller sind als er und komische Geräusche machen (und denen er folgt). Manchmal aber verfolgen die anderen auch ihn, und einmal hält ihn sogar jemand richtig lange fest und versucht, mit ihm zu reden. Neue Maßstäbe im Low-Budget-Filmemachen setzt dieser originell erdachte und ebenso inszenierte, von Anfang bis Ende interessante und spannende britische Zombiefilm, der angeblich nicht mehr als 50 Pfund gekostet haben soll, hauptsächlich wohl deshalb, weil an die hundert Freunde von Regisseur Price umsonst als Statisten, Schauspieler und Techniker tätig wurden. Die meisten Amateure spielen auch wie Amateure, aber Hauptdarsteller Kirton ist eine echte Entdeckung, trägt den Film fast alleine und wird bestimmt anderswo in größerem Rahmen wieder auftauchen. Genau wie sein Regisseur. (VideoMarkt)

Colin wurde von einem Zombie gebissen und irrt jetzt als Untoter durch seine Stadt. Manche Dinge hat er vergessen, und manche entdeckt er neu. Origineller und (nicht bloß) für seine Verhältnisse herausragend smarter Lowest-Budget-Horrorfilm. (Verzeichnis Lieferbarer Kaufmedien)
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