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Coleman Hawkins Encounters Ben Webster (Verve Originals Serie)
 
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Coleman Hawkins Encounters Ben Webster (Verve Originals Serie) [Original Recording Remastered]

Coleman Hawkins Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (20. September 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Verve (Universal)
  • ASIN: B000AXZCT6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.637 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Blues For Yolande (Stereo Mix)Coleman Hawkins 6:44EUR 0,99
Anhören  2. It Never Entered My MindColeman Hawkins 5:46EUR 0,99
Anhören  3. La RositaColeman Hawkins 5:02EUR 0,99
Anhören  4. You'd Be So Nice To Come Home ToColeman Hawkins 4:15EUR 0,99
Anhören  5. Prisoner Of LoveColeman Hawkins 4:12EUR 0,99
Anhören  6. TangerineColeman Hawkins 5:20EUR 0,99
Anhören  7. Shine On Harvest MoonColeman Hawkins 4:48EUR 0,99
Anhören  8. Blues For Yolande (Mono Mix)Ben Webster 6:52EUR 0,99
Anhören  9. Blues For Yolande (Incomplete Takes)Coleman Hawkins 2:59EUR 0,99


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Als Jazz-Album For Beginners ist mir diese CD zu schade. Ich möchte meinem Vorredner Recht geben, dass sich dieses Album leicht in die Gehörgänge einnistet. Aber es hält auch viele Nuancen bereit, die auch beim über 20-jährigen Hören einem den Atem nehmen (wie zum Beispiel der Übergang vom Latin in Swing beim absoluten Hit "La Rosita". Die beiden Protagonisten pushen sich vor allem bei den Blues-Stücken gegenseitig zu Höchstleistungen auf wobei die Improvisationen Mitsing-Qualitäten aufweisen von denen es im Jazz sowieso nicht viele gibt. Weniger ist Mehr lautet die Devise des Albums, Gänsehaut mit eingeschlossen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Treffen der Giganten 18. April 2010
Von G. Pechura TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Im Oktober 1957 fand dieses Treffen der Giganten statt, für Norman Granz` Label Verve. Am selben Tag spielte Coleman Hawkins mit der gleichen Rhythmusgruppe, aber ohne Ben Webster, 14 Titel für das Album "The Genius of Coleman Hawkins" ein, die hatten damals schon ein beeindruckendes Arbeitstempo (zum Teil zurückzuführen auf Norman Granz, der kein Freund langer teurer Studiosessions mit vielen Alternate Takes war).

Was für eine Besetzung: Coleman Hawkins (ts), der "Erfinder" des Tenorsaxophons im Jazz, zum Zeitpunkt der Aufnahme fast 53 Jahre alt, stilistisch 1957 ein bisschen outdated, aber immer noch in großer Form; Ben Webster (ts), einer der wichtigsten Vertreter der von Coleman Hawkins begründeten Schule, zum Zeitpunkt der Aufnahme 48 Jahre alt, dessen robuster, vibratoreicher Ton Hawkins Paroli bieten konnte; als Rhythm Section Norman Granz` Allzweckwaffe: Oscar Peterson (p), Herb Ellis (g), Ray Brown (b), Alvin Stoller (dr). Und die Besetzung hält in jeder Beziehung, was sie verspricht: von der bluesigen Intro Oscar Peterson's zu "Blues for Yolande" bis zu den letzten swingenden Takten von "Shine on Harvest Moon". Bis auf zwei Ausnahmen (die Balladen "It Never Enered My Mind" und "You'd Be So Nice To Come Home To" hat jeweils Coleman Hawkins das erste Solo, aber es ist bezeichnend, dass man das gar nicht wissen muss: Die beiden sind so eigenständige Stilisten, dass man sie immer und jederzeit auseinanderhalten kann. Und alles was sie anfasssen, wird zu musikalischem Gold, selbst solche Schätzchen wie "La Rosita" und "Prisoner of Love" werden geadelt.

Wenn man mich fragt: Sternstunde des Jazz.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Es gab sie und gibt sie, die Momente, die gar nicht großartig arrangiert sind, sondern aus einer Laune heraus entstehen. Und wie es der Zufall will, treffen sich die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, um etwas zusammen zu machen und es passt einfach alles. So ein Tag war der 16. Oktober 1957, als sich die beiden Tenorsaxophonisten Coleman Hawkins und Ben Webster in den Capitol Studios in Hollywood trafen, um zusammen mit Oscar Peterson am Klavier, Herb Ellis an der Gitarre, Ray Brown am Bass und Alvin Stoller am Schlagzeug etwas einzuspielen.

Der gute Stern, der über der Aufnahme stand, war, dass weder Coleman Hawkins noch Ben Webster sich gegenseitig etwas beweisen mussten. Sie waren beide jenseits der Fünfzig, hatten alle Höhen und Tiefen gesehen und wollten einfach nur mal sehen, was sie zusammen so zustande brachten. Hinzu kamen die genannten hoch talentierten und relativ jungen Musiker, die alles taten, um den beiden Ikonen zu gefallen.

So saß der Mann aus Missouri dem anderen aus Kansas gegenüber und sie stimmten sich ein mit dem Blues For Yolande, einem sehr eingängigen, einfachen Blues-Schema, das sie wie schlafwandlerisch mit mal rotzigen, mal samtweichen Intonationen zum Schwingen brachten. Sie hatten beide genug erlebt, um den Blues fühlen zu können und ihre Abgeklärtheit war dem Thema eher zuträglich. Was dabei heraus kam, war die reine Lebensweisheit und Freude.

Mit den Stücken It Never Entered My Mind und La Rosita erweiterten Hawkins und Webster das gemeinsame Experiment, das eigentlich keines war, weil diese Generation es gewohnt war, ohne große PR-Maschinerie zusammen zu Jammen, um das Feld des Latin. So wie sie dann bei You´d Be So Nice To Come Home To um den Swing erweiterten und bei Prisoner Of Love, Tangerine und Shine On Harvest Moon klassische Balladen des Jazz mit aufzunehmen.

Die Aufnahme, die also mit wenigen Stücken ein größeres Spektrum des damaligen Jazz einschloss, wurde auf der vorliegenden CD noch um zwei weitere Versionen des Blues For Yolande bereichert, die beide zeigen, dass sie Blues in verschiedenen Tempi und Akzentuierungen im Unterbewusstsein so choreographieren konnten, dass überaus spannende Figuren dabei herauskamen. Die insgesamt phantastische Aufnahme gewinnt noch dadurch, dass es sich um schlichte analoge Technik mit Mikrophonen handelt, die selbst auf der CD noch ein Raumgefühl vermittelt und eine individuelle Tonalität erzeugt, die jenseits des synthetischen Mainstreams liegt.

Da trafen zwei Tenoristen aufeinander, die entspannt waren, das richtige Gefühl hatten und an nichts mehr zweifelten.
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