Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 7,03

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Coldheart Canyon
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Coldheart Canyon [Taschenbuch]

Clive Barker
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch --  
Taschenbuch, 1. Januar 2008 --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 880 Seiten
  • Verlag: Heyne TB (1. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453432797
  • ISBN-13: 978-3453432796
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 392.666 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Hollywood: die Stummfilm-Ära. Katya Lupi ist ein Star. Schön und erfolgreich spielt sie die Rolle der Femme Fatale, die Parties in ihrem Haus im Coldheart Canyon sind legendär; hier verliert sich die Schauspielerelite der Traumfabrik in ihren Orgien. Aber das Haus birgt ein dunkles Geheimnis, den Eingang zum Teufelsland, das Unsterblichkeit bringen kann. Hollywood: die Gegenwart. Todd Pickett ist ein Star, er bringt den Produzenten seiner Actionfilme Millionen Dollar ein. Aber sein Stern sinkt. Als er nach einer misslungenen Schönheitsoperation untertauchen muss, mietet seine Agentin das leer stehende Haus im Coldheart Canyon. Todd begegnet Katya, die keinen Tag gealtert ist, und verfällt ihr... Die dunkle Seite von Hollywood. Das Geschäft mit der Eitelkeit, Sex, Obsessionen und die Besessenheit von Fans, das sind die Themen des Romans von Clive Barker, der nach den eher fantasyorientierten Büchern wie "Galileo" diesmal eine pralle Geistergeschichte erzählt, die aber nur wenig mit den üblichen und sattsam bekannten Spukhäusern zu tun hat. Barkers Geister unterscheiden sich hier kaum von Lebenden, Katya, der sexbesessene Stummfilmstar, ist genauso wenig zu echten Gefühlen fähig wie Todd, der beneidenswerte und zugleich bemitleidenswerte Actionstar. Aber die eigentliche Heldin ist Tammy, die übergewichtige Präsidentin von Todds Fanclub, die sich von einer traurigen Besessenen zu einer starken Frau wandelt. Barker bleibt sich treu, neben viel Groteskem bietet er viel Sex und Gewalt. Aber dieser Roman ist auch eine böse Abrechnung mit der Traumfabrik. Wie authentisch das Porträt Hollywood Babylons, was Klischee und Wahrheit ist, bleibt offen; aber hier hat der Insider Barker offensichtlich eine Menge Frust verarbeitet. Ob er genüsslich Ikonen wie Rudolph Valentino demontiert oder fiktive Produzenten von Paramount ihrem verdienten Schicksal ausliefert, das bietet faszinierenden Lesestoff, bis hin zum splatterlastigen Höhepunkt und dem überraschend versöhnlichen Ende. --Andreas Decker -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Clive Barker hat der modernen amerikanischen Literatur ein neues Gesicht gegeben. Lesen Sie ihn." (Stephen King )

"Clive Barker ist der große Visionär unserer Zeit." (Quentin Tarantino )

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Es geht um Spuk, mehr noch um die Hölle selbst, um Geister (im weitesten Sinne).
Nachdem ich zuvor drei mehr oder weniger langatmige Stephen Kings durchgeackert hatte, war dieses Buch ein wahrer Springbrunnen, eine Oase. Es steht im Umfang Kings Romanen in nichts nach, besticht aber vor allem dadurch, daß es konstant spannend bleibt, nie überstrapaziert, zu sehr an den Haaren herbei gezogen oder die Story bis zum letzten todgeprügelt, gestreckt wirkt. Es bedarf dem King-Vergleich auch überhaupt nicht, denn dieses Buch liest sich tatsächlich fast wie von selbst.
Insofern ist es ein typischer Clive Barker: sehr bildgewaltig, sehr Fantasie-ausufernd, nie wirklich vorhersehbar, die Geschichte schlägt in ihrer Masse durchgehend allmählich immer wieder andere Richtungen ein und bleibt so bis zum Schluß spannend, fesselnd und unvorhersehbar, ein beständige Überraschung. Das gilt ebenso für die Hauptfiguren, von denen es wie gewohnt mehrere gibt, die nach und nach auftauchen, sich ablösen und den Inhalt nie wirklich auf ein paar Personen reduzieren lassen. Das Figurenrepertoire ist groß und schillernd, die Charaktere recht gut ausgearbeitet - man nimmt ihnen Entwicklung und Werdegang ab.
Die Homosexualität des Autors spiegelt sich deutlich in seinem Werk wieder (und ich meine das äußerst positiv!); Sex (ganz allgemein) ist ein großer Bestandteil des Ganzen, sehr unverkrampft, einfallsreich martialisch, nie wirklich unnachvollziehbar, äußerst treffsicher und ungezügelt, offen und im wahrsten Sinne des Wortes anregend eingebracht. Er ist ein wichtiger Baustein des Gesamten. Ebenso erfrischend, daß es endlich mal wieder um die gute alte Hölle geht, den Teufel und die Ausgeburten seiner Sippschaft; Um diesen Punkt herum entwirft das Buch seinen ganz eigenen Kosmos, seinen ganz eigenen Focus der Geschehnisse.
Fazit: äußerst Ideen-schwanger, unterhaltsam, packend und empfehlenswert. Lesen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Barkers Meisterwerk 31. Januar 2011
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Selten hat mich ein Buch derart gefesselt wie Clive Barkers "Coldheart Canyon". Praktisch von der ersten Seite an wird man wie von einem Magnetfeld in die Geschichte des fiktiven Actionstars Todd Pickett gezogen, der nach einer mißlungenen Schönheitsoperation in einer abgelegenen, vergessenen Hollywood-Villa unterschlüpft und nicht ahnt, daß er sich auf der Schwelle zur Hölle niedergelassen hat. Schon bald begegnet er dem bösen Geist des Hauses in Gestalt der ewig jungen, wunderschönen Katya Lupi, einem ehemaligem Stummfilmstar, die ihn maßlos fasziniert und mit der er in eine abgeschlossene Welt aus vermeintlicher Liebe, fetischhafter Erotik und blankem Schrecken eintaucht. Er scheint unrettbar verloren, bis Tammy, eine übergewichtige Mittdreißigerin und Präsidentin seines Fanclubs, beherzt eingreift.

Mehr sei an dieser Stelle nicht über die Handlung verraten. Von der ersten Szene, die eine gewisse Verwandtschaft mit der Eröffnungssequenz des "Exorzisten" besitzt, bis hin zum mystisch-ätherischen Finale und dem gelösten Epilog, läßt Barker keinerlei Langeweile aufkommen, türmt vielmehr Idee über Idee und erschafft eine eigenartige, faszinierende Landschaft der Hölle (und das ist durchaus wörtlich gemeint). Parallel dazu zeigt er die weltliche Hölle des modernen Hollywood mit all ihrem Stumpfsinn und Materialismus, ihrer Oberflächlichkeit, Falschheit und Perversion. Wenn nur die Hälfte davon der Realität entspricht, kann sich jeder Normalbürger glücklich schätzen, nicht in den zweifelhaften Genuß einer Hollywood-Karriere gekommen zu sein. Barker scheut dabei nicht davor zurück, zahllose lebende und verstorbene Hollywood-Größen in die Handlung einzubauen, und die wenigsten kommen dabei gut weg. Als Leser weiß man bald nicht mehr, welche der beiden Höllen die Schlimmere ist. Die im Colheart Canyon läßt sich immerhin bekämpfen.

Das Buch ist sicher kein Stoff für Zartbesaitete, und es ist auch keine klassische Spukgeschichte mit knarrenden Dielen und unheimlichen Vorfällen, wie sie etwa Shirley Jackson in ihren Romanen schildert. Die überbordende, erotisch und mystisch/religiös durchsetzte Phantastik von Clive Barker ist vermutlich auch nichts, was den abgehärteten Horrorfreak hinter dem Ofen hervorlockt. Zu wenige detaillierte Grausamkeiten finden sich in dem fast 900 Seiten langen Werk, um hartgesottenen Splatterfans mehr als ein müdes Lächeln zu entlocken. Dennoch setzt Barker wohldosierte und durchaus drastische Ekelmomente ein, um den morbiden Charakter der Geschichte zu verstärken und dem Werk jede Jugendbuchhaftigkeit zu nehmen. Auch die ebenfalls vorhandenen, aber nicht dominanten pornografischen Momente machen Coldheart Canyon zu einem sehr erwachsenen Buch. Diese sind bei weitem nicht so zahlreich und raumgreifend wie in einigen Rezensionen behauptet wird und konzentrieren sich im Wesentlichen auf den Teil "Begierde" (einen von insgesamt elf). Zumal sie ebenfalls der Geschichte dienen und nicht selbstzweckhaft eingesetzt werden. Dennoch ist es starker Tobak, was Barker an Sex, Gewalt und Ekel einstreut!

Was die Konstruktion des Romans anbelangt, ist es wahrscheinlich der einzige von Barker, bei dem der oft beschworene (und meist unsinnige) Vergleich mit Stephen King greift. Die Konzentration auf relativ wenige Hauptfiguren und Orte (im Gegensatz zu den ausufernden Büchern "Gewebte Welt" und "Imagica") tut der Dichte des Stoffes gut und unterstützt die Charakterisierung der Personen, die hier viel plastischer und psychologisch glaubwürdiger ausgefallen ist als in seinen anderen Büchern. Auch die Parallelwelt der Höllenlandschaft erinnert an Stephen King, zumindest an den Dunklen-Turm-Zyklus und angegliederte Werke.

Stilistisch ist Barker meist auf der Höhe, auch wenn man dem Werk an einigen Stellen die schwierige Entstehungsgeschichte, von der Barker in den Danksagungen berichtet, anmerkt. Die ersten ca. 400 Seiten sind furios und sehr flüssig, sprachlich zum Teil sehr schön gestaltet, doch nach der ersten Flucht von Todd und Tammy aus dem Canyon fallen sowohl die Spannungskurve als auch die Sprachqualität ab. Zum Glück währt diese Antiklimax nicht lange und das Buch nimmt wieder Fahrt auf, wobei man sich ständig fragt, was um alles in der Welt jetzt noch kommen könnte. Doch Barker ist immer für ein originelles Ende gut, und das von Coldheart Canyon ist ganz anders, als man es erwartet. Regelrecht poetisch fällt dann die letzte Seite aus, die die Geschehnisse im Canyon in die Perspektive geologischer Zeiträume rückt. Coldheart Canyon ist ein Fiebertraum von einem Buch, der einen auch nach dem Beenden nicht so leicht los läßt.

Schade, daß dieses Meisterwerk nur noch gebraucht erhältlich ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandioser Spuk 2. November 2009
Format:Taschenbuch
Clive Barker's Coldheart Canyon fängt sehr interessant in den 1920er Jahren an und geht mit der Beschreibung der "Jagd" (ein Mosaikbild aus einigen tausend Fliesen) direkt in die Vollen: Gewalt, exzessiver Geschlechtsverkehr und sonstige Perversionen werden bis ins Detail beschrieben. Hier zeigt sich schon, in welche Richtung die Geschichte geht.
Dann Zeitsprung in die Jetzt-Zeit: Hier wird einem erst einmal der Hauptcharakter, Todd Picket vorgestellt, man erlebt den Verlust seines geliebten Hundes mit. Da er nicht mehr zu den Jüngsten gehört, unterzieht er sich auf den Rat seiner Agentin hin einer Gesichtsoperation, die schief läuft. Und was machen Filmsternchen in einer solchen Situation? Genau, Untertauchen. Und hier kommt der Coldheart Canyon ins Spiel und das Haus, das in den 20er Jahren für Katya Lupi (einer rumänisch-stämmigen Schauspielerin der Stummfilmzeit) gebaut wurde. In den Tiefen des Hauses schlummert die Jagd, und sie besitzt teuflische Kräfte.

Clive Barker beschreibt in diesem Buch alles peinlich genau, sei es der Geschlechtsakt, gewaltvolle Szenerien oder auch emotionale Momente. Man fühlt immer direkt mit den Charakteren, spürt jeden Spannungsbogen und ist gefesselt von der Welt, die die Jagd beschreibt. In der Mitte ist das Buch etwas langatmig, aber zum Ende hin wird das Buch dermaßen spannend, dass ich das Buch erst 20 Seiten vor Schluß weglegen konnte.

Als Barker-Einstieg vielleicht etwas zu komplex, aber alles in allem ein Meisterwerk der Horrorliteratur.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
eine verschenkte Chance
Das Konzept des "Teufelslandes" ist originell, ebenso wie einige andere Ideen Barkers in diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Black Rabbit veröffentlicht
Gute Idee, aber mäßig umgesetzt
Ich hatte gehofft doch nochmal einen tollen Horrorroman von Clive Barker wie Cabal, Hellraiser oder Damnation Game in den Händen zu halten und lesen zu können, leider... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Benjamin Ziegler veröffentlicht
Ist mir zu bizarr.
Ich war eigentlich davon überzeugt, dass mich abnorme Sex-Szenen in Horrorbüchern nach der Lektüre sämtlicher Laymon-Romanen nicht mehr sonderlich stören,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2009 von Thor
So sollte ein guter Roman gestrickt sein ! ! ! Clive Barker`s...
Für jeden Clive Barker leser ein unbedingtes Muss. In diesem Buch zeigt Clive B. wieder sein wahres Können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2008 von Tobias Rothacker
Durchschnittliches Werk
die Geschichte des Buches mit dem Teufelsland gefiel mir ansich sehr gut, jedoch vermag der Autor es nicht, die Geschichte über den vollen Umfang des Buches interessant... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2008 von Videofan
Der wahre Horror
Clive Barker, dessen Stern am neuen amerikanischen Horrorliteratur-Himmel mit Hellraiser hoffnungsvoll aufging, und der bereits als würdiger Stephen-King-Nachfolger gelobt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2008 von Karsten Schley
Barkers Wurzeln
Da gehört er meiner Meihnung nach hin. Nicht in die Kinderbuch und Fantasyschiene. Er ist der ungeschlagene Meister des Horror und diesen Stand festigt er mit diesem Roman... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2007 von Raphael
Kaum zu glauben ...
... dass dieses Machwerk vom selben Autor geschrieben sein soll wie "Weaveworld", "Abarat", "Imagica" oder auch "Everville". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2006 von Isabella Gasparini
Seit langem das Beste von Barker...
Ich hänge noch immer an den alten Meisterwerken von Barker und konnte mich mit den neueren Produkten weniger anfreunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2006 von Watch out for
das ist nichts von der stange
clive barker hebt sich angenehm von den ganzen horrorautoren ab, die soch immer nur das gleiche in neuen worten schreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2005 von Claudia Hercher
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:









Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar