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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Eine schöne DVD mit klarem Bild und einem recht wertigen Ton. Dazu kommt eine Vielzahl an Bonusmaterial, das sich als sehenswert herausstellt.
Bild: Das Bild dieses norwegischen Films überzeugt durch eine klare farbliche Einstufung, die Schnee und Himmel sehr schön und idyllisch erscheinen lässt. Der Rauschwert ist eher variabel. Zumeist fällt er nicht weiter ins Gewicht, aber es gibt immer wieder Szenen, bei denen das Grieseln deutlich stärker wird (01:03:03). Die Schärfe ist größtenteils wirklich schön geworden. Bei 00:41:47 sieht man sehr schön die Faserung des Pullovers und die einzelnen Stoffelemente. Die Kompression ist sehr unauffällig. Nur hin und wieder gibt es leichte Blockbildung. Der Kontrast ist sehr schön tariert und kann auch am Ende, als man sich im abgedunkelten Keller befindet, überzeugen, indem alle relevanten Bildelemente gut erkennbar bleiben.
Ton: Wie üblich bei Sunfilm gibt es hier auch eine DTS-Spur, die insgesamt etwas voller klingt und vor allem bei den effekttechnischen wie musikalischen Schockmomenten noch etwas weiter aufgezogen ist. Der Dialog erscheint ebenfalls noch etwas voller. Im Norwegischen sind die Dialoge teils ein wenig unklar, was wohl an Aufnahme direkt am Set lag. Die deutsche Sprachfassung ist sehr lebendig geworden und lebt auch vom direktionalen Moment (Alberei der Freunde bei 00:31:00).
Extras: Das Bonusmaterial dieses Films ist sehr umfangreich und - sehr löblich - auch Deutsch synchronisiert, was bei der Originalsprache Norwegisch natürlich schon wichtig ist. Neben dem Making Of mit gut 20 Minuten Laufzeit hat man hier auch noch den Bereich Postproduktion, der in vier Kategorien unterteilt ist. In kurzen, aber prägnanten Featurettes wird hier berichtet, wie das dezidierte Soundsystem des Films erschaffen wurde und wie die Farben einer Korrektur unterzogen wurden. Außerdem geht es um die digitalen Effekte und in einer animierten Galerie kann man verschiedene Plakatentwürfe für den Film sehen. Die Pannen sind amüsant, aber nicht überragend. Die Proben wiederum geben sich schon recht langweilig. Dafür ist der Kurzfilm des Regisseurs nett. Er geht zwar nur ca. 3 Minuten, ist aber sehr blutig. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein verlassenes Hotel mitten im Schnee...garantiert ohne Handyempfang,
Von
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Ein tolles Winterwochenende mit dem Snowboard erleben: Fünf Norweger, im Alter zwischen 20 und 25, fahren mit ihrem Auto inmitten einer wunderbaren Berglandschaft. Sie wollen ausserhalb der gängigen Schlepplifte, fernab vom Massentourismus ihren ultimativen Fun haben und nehmen für ihre sportlichen Aktivitäten eine Route ausserhalb gängiger Wege. Belohnt werden sie mit imposanter und erhabener Natur.
Ingunn (Viktoria Winge) und Mikael (Erdre Martin Midstigen) sind frisch verliebt und lernen sich gerade erst kennen. Die toughe Jannicke (Ingrid Bolse Berdal) ist schon länger mit ihrem Freund Eirik (Thomas Alf Larsen) zusammen, sie scheut aber die immer inniger werdende Bindung irgendwie. Das fünfte Rad am Wagen ist Morten (Rolf Kristian Larsen), der nach eigenen Aussagen seit Jahren mit seiner rechten Hand glücklich liiert ist und heimlich für Jannicke viel, viel mehr empfindet... In der Weite des unerschlossenen Berglands erkunden sie jungfräuliche Pisten. Doch bei einem Sturz verletzt sich Morten und kann nicht mehr laufen. In der Wildnis funktioniert das Handy nicht, doch zum Glück entdecken sie in der schneebedeckten Einöde ein verlassenes Hotel. Dort scheint schon lange niemand mehr zu leben. Letzte Zeitungsartikel, die sie dort finden, sind aus dem Jahr 1975. Auch das Tonband spielt alte Schlagersongs von Wencke Myhre oder Kirsti Sparboe...und genau dort müssen oder wollen sie übernachten und am anderen Morgen Hilfe holen. Was sie nicht ahnen: Sie sind nicht alleine... Die zweitgrößte Stärke von "Cold Prey" des norwegischen Regisseurs Roar Uthaug ist seine winterliche Location. Irgendwie passen Schneelandschaften und Horror ganz gut zusammen, wie man seit Carpenters "Das Ding" oder kubricks "The Shining" weiss. Noch besser ist aber die Auswahl der fünf Darsteller, die allesamt sehr glaubwürdig sind und auch wesentlich interessanter sind als die Vielzahl anderer Teenies aus ähnlichen amerikanischen Filmen. Durch die relativ lange Einführung der Figuren ist nach einer halben Stunde, wenn der Horror losgeht, tatsächlich eine hohe Identifikation erreicht. Überhaupt hebt sich der Film wohltuend vom Genredurchschnitt ab, weil er seine Spannung nicht durch Blut und Schockerszenen, sondern vor allem durch Suspence und Atmosphäre bezieht und vor allem im Mittelteil kräftig anzieht und phasenweise kaum aushaltbaren Thrill bietet. Natürlich ist die Geschichte wenig überraschend. Berghütte, fünf potenzielle Opfer und ein Killer. Somit konventionelle, genreübliche Zutaten. Selbst der Schluss nicht ganz befriedigend gelungen. Allerdings hatte der Film ausserordentliche Spannungsmomente und einige Szenen, die man nicht so schnell wieder vergisst....daher eine sehr gelungene Genrearbeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser nach einem guten Rezept gekocht, als schlecht selber kreiert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod [Blu-ray] (Blu-ray)
"Cold Prey" bietet absolut nichts, was man nicht schon in zig anderen Slashern gesehen hat. Der Unterschied ist nur, dass "Cold Prey" es aber in so gut wie allen Fällen einen kleinen Zacken besser macht als 99% der anderen Slasher.
Was macht den Film aber dann besser als das Gro seiner Genre-Kollegen? "Cold Prey" lässt sich Zeit! Es passiert erst mal fast 45 Minuten lang relativ wenig, was man als Slasher-Stoff bezeichnen würde. Diese Zeit nutzt der Film aber sehr geschickt, um dem Zuschauer seine Figuren nahe zu bringen und um eine schöne Gruselatmosphäre aufzubauen. Anders als eben in den meisten Slashern ist bei "Cold Prey" die Zahl der potenziellen Opfer sehr überschaubar. Da ist es wichtig, dass man jede einzige Figur mag und dass man nicht will, dass sie das Zeitliche segnet. Das gelingt hier bestens. Es gibt keine Bauernopfer und keine "Gott-sei-Dank-ist-der/die-jetzt-tot"-Figuren. Somit fiebert man, wenn dann nach zirka der Hälfte des Filmes das Sterben beginnt ganz anders mit. Die Auflösung am Ende ist dann zwar nicht revulotionär, dennoch aber schön gemacht und dem Film sehr angemessen. Slasher-Fans kommen hier also, trotz der FSK-16-Freigabe, durchaus auf ihre Kosten und bekommen ein kleines Genre-Juwel geboten, dass eben jenes einleitende Sprichwort mal wieder bestätigt: lieber nach einem guten Rezept gekocht, als schlecht selbst zusammengestellt. Hier geht das bestens auf! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bodenständig mit hohem Stimmungsgehalt,
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Ich habe mir Cold Prey vor einiger Zeit "blind" gekauft. Nachdem er einige Wochen bei mir ungesehen im Regal lag, schmiss ich ihn für einen gemütlichen Slasher-Abend ein und machte damit auch meine ersten Erfahrungen mit dem norwegischen Genre-Kino. Was ich mir von dem Film versprochen habe: Eine ruhige Kiste, weder sonderlich schockierend, noch mit überraschend hohem Gore-Gehalt, aber bitte mit der entsprechend düsteren Stimmung im noch unverbrauchten Setting zwischen schneeverwehten Bergen. Also mit Speis und Trank ab auf die Couch...
Zuerst fiel mir das außergewöhnlich gute Intro auf, was die Erwartungen schonmal hoch schürte. Was dann kam hat diese nicht nur ge- sondern auch übertroffen. Was Roar Uthaug hier geschaffen hat ist ein großartiger, bodenständiger Beitrag zum Genre-Kino ("Slasher"). Was ist damit genau gemeint? Der Film verwehrt sich nahezu vollkommen dem Trend, dem unser neuzeitliches (Heim- und Leinwand-)Kino folgt (exklusive der Ausnahmen, die man entweder durch Zufall findet oder, wenn man weiß wo man zu suchen hat). Er prahlt nicht damit "noch blutiger", "noch gruseliger" oder gar "zu hart für das Kino" zu sein. Damit möchte ich keinesfalls die Filme, welche damit werben kritisieren. Ich selbst bin großer Splatter-, Gore- und Horrorfan - es geht nur darum den Unterschied und das, was Cold Prey besonders macht heraus zu kristallisieren. Der Film legt einen sehr großen Wert auf die Darstellung der Charaktere und deren Entwicklung. Insbesondere Ingrid Bolsø Berdal und Tomas Alf Larsen bringen diese Veränderung im Laufe des Films fantastisch rüber. Die von ihnen dargstellten Personen Jannicke und Eirik sind ein sehr gutes Beispiel für die im Film unterschwellig fortschreitende Entwicklung. Wie sehr man durch diese einen emotionalen Bezug zu den Protagonisten herstellt wird erst später klar, wenn die Situation anfängt zu eskalieren. Aber auch alle anderen Schauspieler sollen hier gelobt werden - sie alle spielen Ihre Rollen sehr lobenswert. Gefallen haben mir auch die Dialoge. Weder sind sie besonders gut, noch ansatzweise schlecht. Sie schaffen es jedoch die jeweilige Stimmung mit zu tragen, sodass die anfängliche locker flockige Stimmung wie auch die spätere Panik sehr gut rüber gebracht werden. Aber eben auch auf die bereits erwähnte bodenständige Art und weise ohne Übertreibungen oder Klischees. Das macht sie in dem Genre-Bereich in dem wir uns mit Cold Prey bewegen fast schon wieder besonders. Außergewöhnlich ist - wie schon oben erwähnt - das Setting des Films. Die verschneite Landschaft, das Hotel im Nirgendwo und die Geschichte, die sich dahinter verbirgt: All das fügt sich wunderbar zusammen und erzeugt eine schöne Gruselstimmung, die einen jedoch nie das fürchten lehrt (was jedoch nicht dafür spricht den Film mit der evtl. ängstlichen Freundin zu schauen...das kann dann doch daneben gehen). Dann sei da noch der Mörder. Hier sei ein Kritikpunkt angebracht. Leider erst zum Ende hin wird klar, dass der Film hier noch einiges Potential nach oben hin gehabt hätte; insbesondere, was die Charakterdarstellung betrifft. Läuft der Mörder die ganze Zeit als komplett vermummte Gestalt herum, sodass man lediglich (aber mit großer Sicherheit) vermuten kann, dass er etwas mit der Geschichte des Hotels zu tun hat, tun sich zum Ende des Films emotionale "Abgründe" auf, die einen mehr überraschen, als so mancher Schreckmoment. Zum Abschluss sei zusammenfassend zu sagen, dass der Film (oberflächlich betrachtet) nicht überrascht noch besonders ist. Ein Film, der viele bekannte Zutaten benutzt (den einen oder anderen Schockeffekt, etwas Blut, eine Gruppe Jugendlicher,...blablabla) und insofern das Rad nicht neu erfindet. Vielmehr ist er wie ein guter Wein, der erst im Abgang seinen ganzen Geschmack und die Feinheiten offenbart - und um die geht es hier letztendlich. Wo andere Filme sich durch Extreme auszeichnen und insofern zunächst sehr viel offensichtlicher Ihre Wirkung entfalten, muss man Cold Prey Zeit lassen. Wenn nicht kann man ihn auf jeden Fall auch als nette Kleinigkeit für einen ruhigen Abend betrachten. Den Film kann ich ganz klar empfehlen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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