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Cohn-Bendit. Die Biographie Gebundene Ausgabe – 2001


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Europa Verlag Hamburg (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3203820757
  • ISBN-13: 978-3203820750
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,2 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 846.852 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sabine Stamer lebt seit 2006 als Autorin in Hamburg. Sie hat als freie Journalistin in Rom, Washington und Paris gearbeitet und war einige Jahre Redakteurin beim WDR-Hörfunk und Fernsehen. Sie schreibt Bücher, hält Lesungen und Vorträge und moderiert Diskussionsrunden zu vorwiegend politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen. Sie ist mit Tom Buhrow, Moderator der ARD-Tagesthemen, verheiratet und hat zwei Töchter.
Sabine Stamer wurde 1956 in Helmstedt (Niedersachsen) geboren. Nach dem Abitur studierte sie Erziehungswissenschaft und Germanistik an der Universität Hamburg. 1983 ging sie als freie Zeitungsjournalistin nach Rom. Zurück in Deutschland arbeitete sie zunächst für den Hamburger Junius-Verlag. Ab 1986 war sie beim WDR, zunächst als Volontärin, dann als Redakteurin im Hörfunk, bei der Jugendsendung "RIFF", später im Fernsehen bei der "Tagesschau" und bei "Monitor" und als freie Feature-Autorin.
1994 zog sie nach Washington, D.C., wo sie bis 2006 als freie Journalistin und Autorin lebte, unterbrochen von einem zwei-jährigen Aufenthalt in Paris. In Frankreich entstand die Biographie des grünen Europa-Politikers Daniel Cohn-Bendit, der zu den führenden Köpfen der 1968er Revolte in Paris gehörte. Anschließend schrieb sie die Biographie der deutschen Schauspielerin Inge Meysel. Stamer hat die 2004 verstorbene Meysel noch persönlich kennengelernt und interviewt.
Sabine Stamer erhielt 1986 den Internationalen Presse-Preis der italienischen Hauptstadt für eine Reportage über das alte jüdische Ghetto Roms. 1995 bekam sie den CIVIS (Fernsehpreis für Verständigung mit Ausländern) für ein Fernseh-Porträt von Cem Özdemir, der später Bundestagsabgeordneter und ein prominentes Gesicht der Grünen Partei wurde.
Homepage der Autorin: https://www.sabinestamer.de

Foto: Johannes Hartmann

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Es gibt Menschen, die können sich mehr herausnehmen als andere. Der 1945 geborene Daniel Cohn-Bendit, Rädelsführer der 68er-Studentenbewegung, ist so einer. "Wenn der was machte, was er nicht durfte, wurde er nie bestraft", zitiert Sabine Stamer einen seiner einstigen Mitschüler, Dany "mußte sich nicht an Regeln halten. Es gibt halt Typen, die können einfach zu spät kommen, und trotzdem läuft alles glatt".

Na ja, ganz so glatt ist es nicht immer verlaufen, das Leben des notorisch aufgebrachten "Dany le Rouge". Aber er ist tatsächlich immer einer geblieben, der einem mit seinem entwaffnenden Lächeln irgendwie fast schon unangenehm sympathisch ist. Trotz der zahlreichen politischen Eskapaden seiner frühen Jahre ist er mittlerweile -- wie sein Weggefährte aus Frankfurter Häuserkampfzeiten Joschka Fischer -- ein über die (manchmal recht engen) Grenzen des grün-alternativen Lagers hinaus beliebter und geschätzter Politiker. Als solcher ist der Deutsche, der in Frankfurt das "Dezernat für multikulturelle Angelegenheiten" aufgebaut hat, derzeit Abgeordneter der französischen Grünen im Europaparlament.

Aber was heißt hier Deutscher? Sicher, Cohn-Bendit hat einen deutschen Pass, seit er sich mit 16 Jahren für die deutsche und damit -- notgedrungen -- gegen die französische Staatsbürgerschaft entschieden hat. Als Deutscher aber, oder als Franzose hat er sich nie wirklich gefühlt. Er ist vielmehr einer der wenigen, denen man es wirklich abnimmt, wenn sie von sich sagen, sie seien von ganzem Herzen Europäer oder eigentlich sogar Weltbürger. Schon wird darüber spekuliert, ob er bei den nächsten Europawahlen nicht in Italien kandidiert.

Sabine Stamer ist eine lesenswerte Biografie eines Mannes gelungen, der sich nirgends anpassen, sondern "als Außenseiter anerkannt werden will". Am Ende versteht man ein bisschen besser, weshalb man ihm diesen Wunsch immer wieder so bereitwillig erfüllt. --Andreas Vierecke

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gunthard Heller am 20. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Die Autorin geht auch den heiklen Themen nicht aus dem Weg. Beispiele: Cohn-Bendits ambivalentes Verhältnis zum Judentum, seine Kehrtwendung vom Kriegsgegner (Vietnam) zum Befürworter (Kosovo), seine Erfahrungen mit der kindlichen Sexualität ...
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bettina@netcourrier.com am 23. November 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Endlich ist sie da! Warum sie so spät auf den deutschen Büchermarkt kam, bleibt ein Rätsel: die Biografie Cohn-Bendits - beim französichen Nachbarn wurde schon eine aus anderer Feder veröffentlicht - zeigt endlich die vielseitigen Facetten eines Vollblutpolitikers, der sich selbst stets in Frage stellt - im Gegensatz zu seinen Kollegen. Das Bild eines echten Europäers, dies geworden aus seiner Vita herauss. Ein zweisprachiger, bi-kultureller Pendler zwischen Deutschland und Frankreich. Wer Cohn-Bendit bisher immer nur am Rande verfolgt hat, und nicht greifen und begreifen konnte, da er überall und nirgends ist, bekommt mit diesem Buch eine Goldgrube an Infos. Sympathisch bleibt Cohn-B endit, das ist er nun mal! Aber durchaus distanziert, cool hinterfragt ihn die Autorin. Wie Politik und Privatleben unter einen Hut bringen? Wie die herrschenden Zehntausend und den Willen des Volkes auf der Strasse vereinen? Wie mit der Zeit gehen, ohne sich selbst aufzugeben? Wie "Austern für alle" wollen und geben können? Diese Fragen beantwortet die Autorin durch Zitate von und über Cohn-Bendit. Aus eigenem Wissen und eigener Anschauung. Ein schönes Weihnachtsgeschenk - gut lesbar auch für politisch nicht besonders versierte!Aber auch für die Kenner ein gutes Résumée.
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