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Cogitative Erotik. Gedichte
 
 
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Cogitative Erotik. Gedichte [Taschenbuch]

André Pfoertner

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Produktbeschreibungen

Ixlibris, Juli 2002

...Trotz des Titels liegt der Schwerpunkt der Texte nicht nur auf den erotischen Seiten der Liebe, sondern man erhält einen umfassenden Blick auf die Liebe überhaupt. Pfoertner führt den Leser weit in die Geschichte zurück – bis hin zum Gilgameschepos wandert er in seinen Texten auf den Spuren der verschiedenen Arten der Liebe. Körperliche Anziehung, das Sich-Kennenlernen und die Abenteuerreise auf, um und in den Körper des Partners sind ein wichtiger Teil der Liebe, die Pfoertner beschreibt ... Der Autor, der in seinen Texten nebenher sehr viel Wissen um Geschichte, tiefe philosophische Zusammenhänge und auch an Begeisterung und Freude für das Thema spüren lässt, beschreibt vor allem in den Gedichten, die eher realen Frauen zugedacht sind, einen sensiblen, zärtlichen Umgang miteinander. Er kann noch staunen vor der Schönheit einer Frau, die er nicht an körperlichen Dingen festmacht. Immer ist spürbar, dass die Ausstrahlung der Frau neben ihrem Aussehen ein sehr bedeutender Faktor ist ... Pfoertner hat den ganzen Menschen im Blick, sieht nicht nur einzelne hervorstechende Merkmale, sondern erhält sich seine Neugierde und seine Entdeckerfreude am anderen Menschen...

Kurzbeschreibung

An die Frauen in seinem Leben hat er gedacht, als er seine Gedichte zu Papier brachte. An die Jugendliebe, die Tanzstundenbegegnung, die Geliebte, die Kollegin. Aber er malt auch musikalische Bilder von Fremden und greift auf mythologische Frauengestalten zurück, bringt den erotischen Duft der Vergangenheit und der Natur nahe.

André Pförtner setzt sich in seinem Gedichtband „Cogitative Erotik“ mit der verschiedenen erotischen Ausstrahlung verschiedener Frauen auseinander. Diese Frauen sind in Ihrer Sinnlichkeit sehr unterschiedlich, werden durch die poetische Beschreibung aber zu einem großen Bild der Weiblichkeit und der Natur. Hier kann man eintauchen in die sinnliche Sprache der Poesie.

Umschlagtext

An die Frauen in seinem Leben hat er gedacht, als er seine Gedichte zu Papier brachte. An die Jugendliebe, die Tanzstundenbegegnung, die Geliebte, die Kollegin. Aber er zeichnet auch ihm Fremde und greift auf mythologische Frauengestalten zurück, bringt den erotischen Duft der Vergangenheit und der Natur nahe.

André Pfoertner setzt sich in seinem Gedichtband "Cogitative Erotik" mit den verschiedenen erotischen Ausstrahlungen verschiedener Frauen auseinander. Die Sammlung bietet in ihrer Gesamtheit ein großes Bild der Weiblichkeit und der Natur. Hier kann man eintauchen in die sinnliche Sprache der Poesie.

Sie kennen keine Eile und kein "Muss",
Jedoch die Sicherheit des "Irgendwann".
Mit soviel Liebe, Zärtlichkeit, Genuss.
Spiel'n sie das schöne Spiel von Frau und Mann.

Über den Autor

Ich wurde am 12. Januar 1972 in Basel geboren und maturierte am 20. Juni 1991 am Humanistischen Gymnasium ebendort. Danach absolvierte ich von November 1991 bis Januar 1997 ein Studium der allgemeinen Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit (Hauptfach), der Volkswirtschaftslehre und Soziologie (Nebenfächer) an der Universität Basel, mit einem Auslandsjahr 1993/94 an der Universität Wien. Von Oktober 1997 bis Juli 1999 verfasste ich an der Universität Wien meine Dissertation „Amerikanisierung der Betriebswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum“. Von Februar 2000 bis Juli 2001 war ich an der Universität Wien in diverse historische Projekte u.a. zur österreichischen Identität („Österreichische Gedächtnisorte“) eingebunden. Seit dem 1. August 2001 arbeite ich im Anlagefondsbereich in Bern.

Auszug aus Cogitative Erotik. Gedichte von André Pfoertner. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

KINO

Im Kino waren wir unlängst.
Ich möchte, dass Du daran denkst:

Mae Western. Schwarz-weiß. Holzgestühl
Von anno dazumal, sehr hart.
Doch zwischen uns zwei war Gefühl -
Und dieses war so zart, so zart.

Auf Leinwand schwarz und weiß sich gattet.
An mich geschmiegt Dein rechtes Bein.
Kontur’n im dunklen Raum umschattet
Vom alten Projektoren-Schein.

Ein Knistern fühlt’ ich in der Luft,
Da Stirn auf Wange, Hand auf Knie.
Betört von Deinem Parfüm-Duft
Sah ich „My little chickadee.“

Mae West schoss Reiter von den Pferden.
Doch was würd’ mit uns beiden werden?

Wir, die wir nur von uns gefangen.
Die Wucht von Süße lag im Mund.
Nach Lippen spürte sie Verlangen.
Und dunkel war es, weich und rund.

Dein Mund, der Liebesworte scheut,
Bei diesem Western-Zelluloid

Sich plötzlich mir entgegendrängt.
Der Filmmaschine leises Rattern
Bei dem man spendet und empfängt,
Wenn Zungen in den Mündern flattern.

Indianerjohlen, Schreie, Schüsse -
Doch eingehüllt war’n wir in Küsse.

Und Deiner Lippen schwarz’ Umrandung
Wurd’ weggewischt und fortgespült
Wie Sandfiguren in der Brandung.
So hab’ ich diesen Rausch gefühlt.

Als hämmerte mein Puls mit Stärke
Las meine Hand, stark aufgereizt,
Die Blindenschrift vom Strumpfnetzwerke
Auf Schenkeln, die Du willig spreizt.


Durch dünner Strümpfe Filigran
Da fühlte ohne Überlegung
Ich bebend warme Feucht nah’n -
Heiß - auf dem Gipfel der Erregung.
Zart’ Hand mit Nägeln violett
Gab meiner Nachdruck noch kokett.

Vorbei - glatt war Dein Rock gestrichen.
Dein Ring wurd’ auf und ab geschoben.
Die Spannung angenehm gewichen,
Die Stimmung nicht gesprächig, doch gehoben.

Na, Pessimistin, positiv gestellt?
Ja, Liebe ist das Schönste auf der Welt.

Drum warte süchtig ich zum Schluss
Schon auf den nächsten Zungenkuss.

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