Ixlibris, Juli 2002
...Trotz des Titels liegt der Schwerpunkt der Texte nicht nur auf den erotischen Seiten der Liebe, sondern man erhält einen umfassenden Blick auf die Liebe überhaupt. Pfoertner führt den Leser weit in die Geschichte zurück bis hin zum Gilgameschepos wandert er in seinen Texten auf den Spuren der verschiedenen Arten der Liebe. Körperliche Anziehung, das Sich-Kennenlernen und die Abenteuerreise auf, um und in den Körper des Partners sind ein wichtiger Teil der Liebe, die Pfoertner beschreibt ... Der Autor, der in seinen Texten nebenher sehr viel Wissen um Geschichte, tiefe philosophische Zusammenhänge und auch an Begeisterung und Freude für das Thema spüren lässt, beschreibt vor allem in den Gedichten, die eher realen Frauen zugedacht sind, einen sensiblen, zärtlichen Umgang miteinander. Er kann noch staunen vor der Schönheit einer Frau, die er nicht an körperlichen Dingen festmacht. Immer ist spürbar, dass die Ausstrahlung der Frau neben ihrem Aussehen ein sehr bedeutender Faktor ist ... Pfoertner hat den ganzen Menschen im Blick, sieht nicht nur einzelne hervorstechende Merkmale, sondern erhält sich seine Neugierde und seine Entdeckerfreude am anderen Menschen...
Kurzbeschreibung
An die Frauen in seinem Leben hat er gedacht, als er seine Gedichte zu Papier brachte. An die Jugendliebe, die Tanzstundenbegegnung, die Geliebte, die Kollegin. Aber er malt auch musikalische Bilder von Fremden und greift auf mythologische Frauengestalten zurück, bringt den erotischen Duft der Vergangenheit und der Natur nahe.
André Pförtner setzt sich in seinem Gedichtband Cogitative Erotik mit der verschiedenen erotischen Ausstrahlung verschiedener Frauen auseinander. Diese Frauen sind in Ihrer Sinnlichkeit sehr unterschiedlich, werden durch die poetische Beschreibung aber zu einem großen Bild der Weiblichkeit und der Natur. Hier kann man eintauchen in die sinnliche Sprache der Poesie.