Habe das Produkt gekauft, mit der Erwartung, statt den doch nicht so billigen Pads meine Espressobohnen frisch gemahlen zubereiten zu können. Kurz gesagt, das funktioniert auch und geschmacklich ist der Kaffee auch wie erwartet, eben genauso wie mit meinem alten Kocher, den ich immer direkt am Herd hatte. (Ihr wisst sicher, was ich meine, mir fällt da kein Name ein - diese silbernen klassischen, sechs- oder achteckigen? Kocher) Nur, dass hier halt mehr Crema produziert wird, wenn auch weit nicht so viel wie mit meinen letzten Pads von Jacobs.
Die Befüllung ist am Anfang relativ kompliziert, weil der schwarzen Deckel der Coffeeduck nicht zu hoch rausstehen darf und der Rand, auf welchem man ihn auflegt praktisch frei von Kaffee sein soll. Das bekommt man aber ab dem zweiten oder dritten Mal mit einem kleinen Löffel ganz gut hin.
Der schwarze Deckel über dem Kaffeepulver aber hat einen kleinen Zapfen, der nach oben heraussteht und dessen Sinn ich noch nicht begriffen habe, ich weiß nicht ob es an dem Zapfen liegt, oder an dem Deckel, aber meine Senseo Quadrante lässt sich mit dem Coffeeduck drin nur mehr schwer schließen, und zwar oft so schwer, dass ich Angst habe, Maschine oder Coffeeduck kaputtzumachen.
Vielleicht mache ich ja einiges falsch, aber das wäre dann auf die nicht gerade umfangreiche Betriebsanleitung zurückzuführen.
Irgendwann zahlt sich der Coffeeduck sicher aus, wenn er nicht vorher die Maschine kaputt macht, wovor ich ernsthaft Angst habe. Aber Kaffeepads sind nicht gerade billig und wenn man so will, spart man mit dem Coffeeduck auch das Papier und das war für mich mit ein Grund, ihn zu kaufen. Weiters kann ich jeden Kaffee verwenden, auch den fair gehandelten, den es bis jetzt nur als ziemlich schlechte Pads gab, dafür aber in vielen Sorten als Pulver.