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Codex Regius: Thriller
 
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Codex Regius: Thriller (Gebundene Ausgabe)

von Arnaldur Indridason (Autor), Coletta Bürling (Übersetzer)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (29. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785716230
  • ISBN-13: 978-3785716236
  • Originaltitel: Konungsbók
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 15.956 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Indri ason wird von einer führenden Online-Informationsquelle "Autor von Kriminalromanen" genannt. Ach, wäre er das doch nur! Statt aber einen spannenden Fall zu ersinnen, singt er in "Codex Regius" ein Loblied auf diese älteste bekannte Handschrift der "Lieder-Edda" oder des "Buchs Islands", wie der Professor es nennt. Dem verschrobenen Forscher wurde dieses Nationalheiligtum im zweiten Weltkriegs von einem Nazi gestohlen, dem es in den Wirren 1945 in Berlin selbst wieder abhanden kam. Die beiden alten Männer sind von der Idee besessen, das Buch zu finden und an sich zu bringen, notfalls mit Gewalt. 1955 verfolgt der Professor mit seinem unbedarften aber hochbegabten Studenten Valdemar eine heiße Spur, die sie von Dänemark nach Berlin, Mecklenburg und wieder zurück führt. Bis auf wenige intensive Momente - ein geheimnisvolles, uraltes Zeichen wird entziffert, ein Grab geöffnet - sind Suche, Verfolgung durch die Nazis und sogar der Showdown mit mehreren Toten so behäbig erzählt, dass man sich fragen muss, in was für ein Genre dieser Roman überhaupt einzuordnen ist. Isländische Geschichte, Coming-of-Age des jungen Valdemar, Freundschaft, Tod: alles drin. Krimi oder gar Thriller sollte sich dieses gen Ende hin in Kitsch badende Werk nicht nennen dürfen. Das ist in Teilen auch der Hörbuchbearbeitung anzukreiden, die mit Heikko Deutschmann zwar einen angenehm sonoren und versierten Sprecher präsentiert, stellenweise aber nicht nur Text, sondern auch die Spannung weggekürzt hat. (kab)


Kurzbeschreibung

Kopenhagen in den 50er Jahren: Die Begegnung mit seinem Professor stellt Valdemars bisher beschauliches Leben völlig auf den Kopf. Der junge Isländer war nach Dänemark gereist, um über die alten Pergamenthandschriftenzu forschen. Er kommt düsteren Geheimnissen auf die Spur und macht sich zusammen mit dem Professor auf die Suche nach einer Reihe verloren gegangener Manuskripte. Ihre Jagd führt die beiden durch halbEuropa, und nicht selten geraten sie dabei in große Gefahr - denn für diese wertvollen Kulturschätze sind andere bereit, über Leichen zu gehen ... Die mittelalterlichen isländischen Handschriften sindIslands bedeutendster Beitrag zur Weltliteratur. Ohne sie hätten wir nur bruchstückhafte Kenntnisse über die nordische Vorzeit. Und sie sind Thema dieses packenden Faction-Thrillers von Arnaldur Indridason.

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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach einer alten isländischen Handschrift, 30. Dezember 2008
Kopenhagen im Jahre 1955: der isländische Student Valdemar ist erstmals im Ausland. Mit einem Empfehlungsschreiben ausgestattet, soll er sich bei seinem neuen Professor, einem herausragenden Wissenschaftler und bekannten Fachmann für alte Handschriften melden. Allein, der Professor ist zur vereinbarten Zeit nicht zur Stelle und als die beiden sich dann doch noch sehen, vernichtet er das so sorgsam gehütete Empfehlungsschreiben. Ein merkwürdiger Kauz, dieser Professor: anscheinend spricht er dem Alkohol zu sehr zu, auch scheint er ungepflegt zu sein und mag es nicht, wenn man ihn siezt. Gerüchte sind im Umlauf über eine Verhaftung durch die Gestapo während der deutschen Besatzungszeit. Hat der Professor mit den Deutschen kollaboriert? Wieso wurde er freigelassen?

Erst als Valdemar dem Professor seine große Begabung im Entziffern der alten isländischen Pergamenthandschriften vorführt, ist dessen Interesse an dem neuen Studenten geweckt. Immer öfter treffen sich die beiden und so nach und nach erfährt Valdemar von den wahren Zielen und Studien seines Mentors. Dessen Leben dreht sich nur noch um eine alte Handschrift, dem wie er meint, wertvollsten Kulturgut Islands: der Codex Regius. Offiziell ist der Codex im Besitz des Professors, der mit einer Sondergenehmigung seit dem Ende des Krieges daran forscht.

Das Buch handelt von der Suche nach alten Pergamenten, Handschriften. Der Professor und Valdemar reisen dabei unter anderem nach Norwegen, die Niederlande und Deutschland. Sie recherchieren, analysieren, sind auf der Suche nach Ansprechpartnern, die sich an die Geschehnisse während des zweiten Weltkrieges erinnern und ihnen weiterhelfen können. Ihre Gegner sind die sogenannten Wagneriten, allen voran Joachim von Orlepp, der Sohn eines ehemaligen Kunsthändlers und überzeugten Nazis, der in einigen Ländern Europas Kunstschätze raubte.

Nein, der Codex Regius ist kein herkömmlicher Krimi mit Mord oder Totschlag. Es gibt keine polizeilichen Ermittlungen wie man sie aus anderen skandinavischen Thrillern kennt. Das Buch beginnt mit einem Prolog - von einer Grabschändung aus dem Jahre 1863 wird erzählt. Danach geht es zunächst ruhig weiter und langsam steigert sich die Spannung bis hin zum Show-down. Man benötigt etwas Geduld. Actionfans werden wahrscheinlich enttäuscht sein.

Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive von Valdemar; immer wieder unterbrochen von Rückblicken aus dem Leben des Professors. So nebenbei erhält der Leser jede Menge Informationen über die isländische Geschichte, isländische Freiheitkämpfer, isländische Dichter. Ja, sogar ein isländischer Literatur-Nobelpreisträger - Halldor Laxness - hat eine Rolle in der Geschichte. Ein unglaublich reichhaltiges Werk! Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Ich habe es in einem Rutsch an den Weihnachtsfeiertagen durchgelesen. Ein echter Pageturner! Sehr empfehlenswert!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht nur ein spannendes Buch, sondern auch ein lehrreiches über die reiche Kulturgeschichte eines kleinen Landes, 30. Mai 2009
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   

Dieses spannende Buch des isländischen Erfolgsautors Arnaldur Indridason befasst sich mit isländischer Geschichte. Durchaus in der Form und im Spannungsbogen wie ein Kriminalroman geschrieben, ist er viel mehr als das. Es geht um isländische Geschichte, isländische Dichter, Isländische Kultur und ihre Freiheitshelden.

Der Roman ist erzählt aus der Ich-Perspektive von Valdemar, einem isländischen Studenten, der mit einem Empfehlungsschreiben seines Hochschullehrers ausgestattet, im Jahr 1955 nach Kopenhagen reist. Es ist sein erster Auslandsaufenthalt und er soll dort seinen neuen Professor treffen, eine merkwürdige und verschlossene Person mit einer dunklen und unklaren Geschichte während der Nazizeit. Obwohl der als Einzelgänger lebende und dem Alkohol nicht abgeneigte Professor sich zunächst sehr ablehnend und schroff Valdemar gegenüber verhält, erkennt er doch auf den ersten Blick dessen großartige Begabung bei der Entzifferung alter Dokumente, dem Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit.

Das Leben dieses Professor dreht sich ausschließlich um den sogenannten Codex Regius, eine alte Handschrift, die das wichtigste Kulturgut Island darstellt und sich offiziell im Besitz des Professors befindet, weil er, mit einer Sondergenehmigung ausgestattet, seit Ende des Zweiten Weltkrieges daran forscht.

Das Buch erzählt nun, beginnend mit einer im Jahr 1863 spielenden Vorgeschichte einer Grabschändung, die spannende Geschichte dieses alten Pergaments, mit seinen wechselnden Besitzern. Es führt Valdemar und seinen Professor durch halb Europa und sie geraten immer wieder ins Visier von Alt-Nazis, die das Pergament ebenfalls suchen und aus ideologischen Gründen in ihren Besitz bringen wollen. Da sie dabei vor keiner Untat zurückschrecken, ist die Lektüre eine spannende Angelegenheit, bei der man bis zum Ende nicht aufhören kann zu lesen.

Nicht nur ein spannendes Buch, sondern auch ein lehrreiches über die reiche Kulturgeschichte eines kleinen Landes.


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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Codex Dramaticus, 3. Januar 2009
Von Peter Panter "etc. pp." (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
In Codex Regius trifft junger Nordistik-Student auf besessenen Professor. Nach ein paar Startschwierigkeiten finden beide über die ihre gemeinsame Begeisterung für alte Handschriften zueinander und begeben sich gemeinsam auf die Suche nach dem "Codex Regius" - eines der wertvollsten Kulturgüter Islands überhaupt.

Indridason setzt diese Jagd mit viel Tiefgang um - einziges Manko aus meiner Sicht ist der relativ einspurige Plot. Es ist auch nicht das spannendste Buch, dennoch ist man stets auf neugierig auf die nächste Seite.

Insgesamt 4 Sterne, da zu einem 5-Sterne-Thriller einfach ein paar "Gewürze" fehlen. Aber langweilig ist das Buch in keinster Weise. Ungeahnte Wendungen und Überraschungen treiben den Lesedrang stets in den roten Bereich.
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Vor 5 Monaten von Isolde Moser veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Eine grosse EntäuschungDie meisten Romane von
Die meisten Romane von Indridason haben mir gefallen, sogar sehr. Codex Regius dagegen finde ich langweilig und ueber Strecken uninteressant und sogar schwatzhaft. Bertil Madsen
Vor 5 Monaten von Madsen Bertil veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Überaus spannendes Buch in der Tradition von ,,Indiana Jones"
Der Inhalt ist ja bereits den amazon.de - eigenen Angaben zu entnehmen, daher spare ich mir eine Kurzzusammenfassung. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Sebastian Becker veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen "Indiana Jones aus Island" oder "Sakrileg für Teenager"
Nun ja, man kann es anhören, allein schon wegen Heiko Deutschmann.
"Indi" versucht alte Pergamentseiten zwischen die Finger zu bekommen und es beginnt ein... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Annett Rümpler veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Zum Hörbuch "Codex Regius"
(Zum Verständnis: Beim Codex Regius handelt es sich um eine altnordische Pergament-Handschrift aus dem späten 13. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Eskalina veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Er kann es besser
Nach anderen Büchern von dem Autor war ich schon gespannt auf das neue Buch, Codex Regius, bin aber doch arg enttäuscht worden. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Gabi Koehler veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Top ! Spannend und kurzweilig
Ein absoluter Pageturner.
Nach ca. 50 Seiten, die zum Erfassen der Situation aber auch nötig sind,
nimmt das Buch bis zur letzten Seite volle Fahrt auf. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Carsten Richter veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Ich musss sagen, das Buch ist sehr enttäuschend. Die Geschichte bleibt doch sehr an der Oberfläche und Spannung kommt keine auf - sicherlich auch eine Konsequenz, wenn aus der... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Stefan Frentzen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen isländische Handschriften
Der Codex Regius soll heute Gegenstand meiner Buchbesprechung sein.

Der Codex Regius ist eine altnordische Pergament-Handschrift aus dem späten 13. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Heidi Zengerling veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Codex Regius ist das neuste Meisterwerk des Starautoren aus Island
Spannung von der Ersten bis zur Letzten Seite.Auch wenn Indridason die Handlung diesmal nicht in Island angelegt hat,sonder in mehreren europäischen Ländern im Jahre 1955 schafft... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Martina Kösling veröffentlicht

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