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Codex Regius: Thriller
 
 
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Codex Regius: Thriller [Gebundene Ausgabe]

Arnaldur Indriðason , Coletta Bürling
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Verlag); Auflage: 1 (29. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785716230
  • ISBN-13: 978-3785716236
  • Originaltitel: Konungsbók
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.396 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Arnaldur Indriðason
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Indri ason wird von einer führenden Online-Informationsquelle "Autor von Kriminalromanen" genannt. Ach, wäre er das doch nur! Statt aber einen spannenden Fall zu ersinnen, singt er in "Codex Regius" ein Loblied auf diese älteste bekannte Handschrift der "Lieder-Edda" oder des "Buchs Islands", wie der Professor es nennt. Dem verschrobenen Forscher wurde dieses Nationalheiligtum im zweiten Weltkriegs von einem Nazi gestohlen, dem es in den Wirren 1945 in Berlin selbst wieder abhanden kam. Die beiden alten Männer sind von der Idee besessen, das Buch zu finden und an sich zu bringen, notfalls mit Gewalt. 1955 verfolgt der Professor mit seinem unbedarften aber hochbegabten Studenten Valdemar eine heiße Spur, die sie von Dänemark nach Berlin, Mecklenburg und wieder zurück führt. Bis auf wenige intensive Momente - ein geheimnisvolles, uraltes Zeichen wird entziffert, ein Grab geöffnet - sind Suche, Verfolgung durch die Nazis und sogar der Showdown mit mehreren Toten so behäbig erzählt, dass man sich fragen muss, in was für ein Genre dieser Roman überhaupt einzuordnen ist. Isländische Geschichte, Coming-of-Age des jungen Valdemar, Freundschaft, Tod: alles drin. Krimi oder gar Thriller sollte sich dieses gen Ende hin in Kitsch badende Werk nicht nennen dürfen. Das ist in Teilen auch der Hörbuchbearbeitung anzukreiden, die mit Heikko Deutschmann zwar einen angenehm sonoren und versierten Sprecher präsentiert, stellenweise aber nicht nur Text, sondern auch die Spannung weggekürzt hat. (kab)

Kurzbeschreibung

Kopenhagen in den 50er Jahren: Die Begegnung mit seinem Professor stellt Valdemars bisher beschauliches Leben völlig auf den Kopf. Der junge Isländer war nach Dänemark gereist, um über die alten Pergamenthandschriften zu forschen. Er kommt düsteren Geheimnissen auf die Spur und macht sich zusammen mit dem Professor auf die Suche nach einer Reihe verloren gegangener Manuskripte. Ihre Jagd führt die beiden durch halb Europa, und nicht selten geraten sie dabei in große Gefahr ═ denn für diese wertvollen Kulturschätze sind andere bereit, über Leichen zu gehen ...Die mittelalterlichen isländischen Handschriften sind Islands bedeutendster Beitrag zur Weltliteratur. Ohne sie hätten wir nur bruchstückhafte Kenntnisse über die nordische Vorzeit. Und sie sind Thema dieses packenden Faction-Thrillers von Arnaldur Indriðason.

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ½ TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Kopenhagen im Jahre 1955: der isländische Student Valdemar ist erstmals im Ausland. Mit einem Empfehlungsschreiben ausgestattet, soll er sich bei seinem neuen Professor, einem herausragenden Wissenschaftler und bekannten Fachmann für alte Handschriften melden. Allein, der Professor ist zur vereinbarten Zeit nicht zur Stelle und als die beiden sich dann doch noch sehen, vernichtet er das so sorgsam gehütete Empfehlungsschreiben. Ein merkwürdiger Kauz, dieser Professor: anscheinend spricht er dem Alkohol zu sehr zu, auch scheint er ungepflegt zu sein und mag es nicht, wenn man ihn siezt. Gerüchte sind im Umlauf über eine Verhaftung durch die Gestapo während der deutschen Besatzungszeit. Hat der Professor mit den Deutschen kollaboriert? Wieso wurde er freigelassen?

Erst als Valdemar dem Professor seine große Begabung im Entziffern der alten isländischen Pergamenthandschriften vorführt, ist dessen Interesse an dem neuen Studenten geweckt. Immer öfter treffen sich die beiden und so nach und nach erfährt Valdemar von den wahren Zielen und Studien seines Mentors. Dessen Leben dreht sich nur noch um eine alte Handschrift, dem wie er meint, wertvollsten Kulturgut Islands: der Codex Regius. Offiziell ist der Codex im Besitz des Professors, der mit einer Sondergenehmigung seit dem Ende des Krieges daran forscht.

Das Buch handelt von der Suche nach alten Pergamenten, Handschriften. Der Professor und Valdemar reisen dabei unter anderem nach Norwegen, die Niederlande und Deutschland. Sie recherchieren, analysieren, sind auf der Suche nach Ansprechpartnern, die sich an die Geschehnisse während des zweiten Weltkrieges erinnern und ihnen weiterhelfen können. Ihre Gegner sind die sogenannten Wagneriten, allen voran Joachim von Orlepp, der Sohn eines ehemaligen Kunsthändlers und überzeugten Nazis, der in einigen Ländern Europas Kunstschätze raubte.

Nein, der Codex Regius ist kein herkömmlicher Krimi mit Mord oder Totschlag. Es gibt keine polizeilichen Ermittlungen wie man sie aus anderen skandinavischen Thrillern kennt. Das Buch beginnt mit einem dem Prolog - von einer Grabschändung aus dem Jahre 1863 wird erzählt. Danach geht es zunächst ruhig weiter und langsam steigert sich die Spannung bis hin zum Show-down. Man benötigt etwas Geduld. Actionfans werden wahrscheinlich enttäuscht sein.

Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive von Valdemar; immer wieder unterbrochen von Rückblicken aus dem Leben des Professors. So nebenbei erhält der Leser jede Menge Informationen über die isländische Geschichte, isländische Freiheitkämpfer, isländische Dichter. Ja, sogar ein isländischer Literatur-Nobelpreisträger - Halldor Laxness - hat eine Rolle in der Geschichte. Ein unglaublich reichhaltiges Werk! Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Ich habe es in einem Rutsch an den Weihnachtsfeiertagen durchgelesen. Ein echter Pageturner! Sehr empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Weniger ein Thriller 8. April 2011
Format:Taschenbuch
Der Verlag scheint zu meinen, dass man alle Bücher von Arnaldur Indriðason als "Krimi" oder "Thriller" anpreisen muss, um Käufer zu finden. Dieses Buch ist nun gewiss kein Thriller mit besonderem "Thrill", wie enttäuschte Leser hier angemerkt haben, und der Verlag hätte diesen sicher einen Gefallen getan, wenn einfach schlicht "Roman" als Gattungsbezeichnung auf's Titelblatt gesetzt worden wäre, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Denn der "Thrill" steht nicht im Vordergrund; wichtig scheint es dem Autor vor allem zu sein, eine Geschichte zu erzählen, welche die immense Bedeutung mittelalterlicher Handschriften und natürlich insbesondere des "Codex Regius" für das isländische Volk beleuchtet. Aus manchen Leserkommentaren spricht ein gewisses Befremden darüber, im Sinne von "was soll denn das, immer diese alten Handschriften?", aber das sind nun mal die wichtigsten isländischen Kulturschätze und sie werden wie Heiligtümer behandelt - einem geklauten "Codex Regius" würde es in Deutschland vielleicht entsprechen, wenn jemand den Aachener Dom abbauen und entführen würde... - Dieses Empfinden zu vermitteln, das gelingt Arnaldur Indriðason gut. Die Geschichte hat ihre Schwächen und manches läuft etwas arg vorhersehbar und klischeehaft ab, aber wer sich für isländische Kultur interessiert, kann einigen Reiz darin finden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Paarung "erfahrener Professor" und etwas ängstlicher Student (Hier: der nordischen Philologie) kennen wir aus Ecos "Name der Rose" ebenso wie aus Polanskis "Tanz der Vampire". Wen nach Serien- oder Ritualmorden gelüstet, wird enttäuscht sein. Nichts dergleichen schwebt dem Autor vor, wohl aber die abenteuerliche Jagd nach Islands bedeutendstem Pergament des 13. Jahrhunderts, den Liedern der Edda. Eine Schnitzeljagd also für Leser, die an Perez-Revertes "Club Dumas" oder Dan Browns "Da Vinci Code" Gefallen finden. Oder an den Schachfiguren des "Montglane" Spieles (Katherine Neville) oder dem Labyrinth Shakespeares (Michael Gruber). Eine abenteuerliche Reise in Island, Dänemark und Norddeutschland, die in die Zeit der NSDAP und des besetzten Deutschlands zurückreicht, denn auch die "Wagneriten" sind auf der Suche nach dem "germanischen Herrenmenschen", der hoch im Norden vermutet wird. Eine Liebeserklärung an Island und und obendrein ein Lesebuch über die Kulturgeschichte der nördlichen Insel der Geysire, dem der klassische Ich-Erzählerstil in sehr ordentlicher Übersetzung seine ganz persönliche und symphatische Nopte verleiht. Man spürt, dass dem Autor das Thema "Island" ganz besonders am Herzen liegt. Um seine Heimat geht es ihm und ihre Wurzeln, und darum rankt sich die an sich recht einfach gestrickte Abenteuergeschichte. Ein Roman nicht ohne hintergründige Spannung für geschichtsorientierte Leser, die Bücher lieben, mit zwei plastischen Protagonisten zum Anfassen und einem kurzen, aber informativen Nachwort der Übersetzerin. 1971 hat Dänemark den "Codex Regius" tatsächlich den Isländern zurückgegeben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
lesenswert, wenn auch ein bisschen enttäuschend
Das Buch ist spannend und hat auch gute Passagen, jedoch sind keine Richtigen Höhepunkte spürbar. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kiki Vogel veröffentlicht
Codex Langweilus
Aufgrund des Schwerpunktes der Frankfurter Buchmesse 2011 wollte ich mal einen isländischen Autor lesen.
Kennen Sie das? Man beginnt ein Buch zu lesen und nach ca. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von B.S veröffentlicht
Lesen schadet nicht und dieses Buch ist es durchaus Wert gelesen zu...
Also, ich weiß nicht, ob ich dieses Buch als Krimi bezeichnen würde. Eher ein historischer Roman, wenn auch der historische Anteil eher in Bezug auf den Codex Regius als... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Redaktion BookOla veröffentlicht
Keine besonderen Höhen und Tiefen
Das gute gleich vorweg: der Sprecher ist klasse, tolle Stimme, super Betonung und somit ist das Buch schon mal gut zu hören' Was mich irgendwie enttäuscht hat, dass der... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Fallout veröffentlicht
Enttäuschend
Ich lese die Krimis von Arnaldur Indridason & seinem kauzigen Kommisar wirklich gerne und so griff ich in freudiger Erwartung auch zu diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von franko veröffentlicht
Für Freunde nordischer Geschichte und Geschichten
Also vorweg, ein Thriller ist dieses Buch in meinen Augen nicht. Das ist auch nicht schade, schade ist nur, dass es als solcher verkauft wird. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von K. Lenz veröffentlicht
Ungewöhnliches Thema, aber Längen bei der Ausgestaltung
Meine Meinung zu "Codex Regius"ist gespalten. Von der Thematik her fand ich das Buch sehr interessant, die Informationen über die altnordischen Handschriften sind sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von €nigma veröffentlicht
Eine klare Empfehlung
Als der junge Student Valdemar in den 1950er-Jahren seine Heimat Island verlässt, um an der Universität Kopenhagen sein Studium der Nordischen Philologie fortzusetzen und... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von T. Herwig veröffentlicht
Indiana Jones für Literaten
Arnaldur kennt man eigentlich als Autor hervorragender Krimis. Diesmal hat er das Genre gewechselt, und ich finde, das steht ihm gut. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Andrea Sohn-fritsch veröffentlicht
Der Da-Vinci-Code lässt grüssen....
Sehr enttäuschendes Buch! Die Handlung kommt sehr langatmig daher.... gääähn. Schade - dass der Autor nach vielen erfolgreichen Krimis jetzt dem modischen Trend... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von LeseBrille veröffentlicht
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