John Vattic erwacht kahl geschoren, schwer mitgenommen und ohne Gedächtnis in einer Klinik. Er weiß nicht, warum er hier ist und was mit im passiert ist. Im Laufe des Spiels kommt er dem Rätsel seiner Vergangenheit allmählich auf die Spur.
Dabei merkt er, dass er paranormale Fähigkeiten besitzt, die im Laufe des Spiels immer mehr werden, aber auch Updates bekommen.
Man agiert auf 2 Ebenen - die "junge" Version des John Vattic's; und die Gegenwärtige.
Die Übergänge in diese einzelnen Zeitebenen sind super dar gestellt und vielleicht anfangs etwas verwirrend - jedoch nicht so, dass man total vor den Kopf gestoßen wird.
Die gesamte Stimmung ist während des Zockens fast anhaltend spannend Dank guter Musik, Kindergeschrei oder dem Katz-und-Maus-Spiel mit dem Feind.
Was ich z.B. auch sehr sehr super fand, dass man auf die kleinsten Details achten musste - keine Leichen rumliegen lassen oder in einem Raum nicht zuviel Unordnung veranstalten, da sonst die Wachen alamiert werden.
Für die damalige Zeit (1998) ist die Grafik top (Schneeflocken oder Regentropfen fallen auf die Kamera und schmelzen dann, man hinterlässt blutige Fußabdrücke, wenn man durch eine Leiche läuft etc. ), genauso wie die Sprachausgabe.
Auch ich muss jedoch die Steuerung etwas kritisieren; die Kamera hat es echt manchmal in sich und löste bei mir schon ein paar Verzweifelungsmomente aus.
Aber wie mit quasi jeder Aufgabe im Leben heißt es auch hier Übung macht den Meister - d.h. ich finde, man gewöhnt sich dran.
Wer also etwas im Stil von Resident Evil erwartet, könnte hier enttäuscht werden.
Für alle anderen: holt's euch!